Cordes setzt im Wahlkampf auf Transparenz und Offenheit / Grönke geht aktiv auf die Bürger zu Kandidaten suchen Kontakt zu Oytenern

Nur noch eine Woche liegt die Bürgermeisterwahl entfernt. Der Wahlkampf geht jetzt in die letzten Runde und die Kandidaten geben nochmal alles. Dabei tritt Christdemokrat Kai Grönke aktiv an die Bürger heran und sucht das Gespräch, Amtsinhaber Manfred Cordes legt Wert auf Standfestigkeit und Transparenz.
17.05.2014, 00:00
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Kandidaten suchen Kontakt zu Oytenern
Von Esther Nöggerath

Nur noch eine Woche liegt die Bürgermeisterwahl entfernt. Der Wahlkampf geht jetzt in die letzten Runde und die Kandidaten geben nochmal alles. Dabei tritt Christdemokrat Kai Grönke aktiv an die Bürger heran und sucht das Gespräch, Amtsinhaber Manfred Cordes legt Wert auf Standfestigkeit und Transparenz.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Kai Grönke hat seinen Schwerpunkt im Wahlkampf besonders auf den direkten Kontakt zu den Bürgern gelegt. „Ich gehe auch von Tür zu Tür“, berichtet der Christdemokrat. Ihm ist es wichtig, möglichst viele Bürger zu erreichen. Ob beim persönlichen Gespräch auf der Straße, einer der öffentlichen Fraktionssitzungen oder beim Brötchenverteilen in den frühen Morgenstunden am Sagehorner Bahnhof – Grönke geht aktiv auf die Bürger zu.

Neben Plakaten und persönlichen Gesprächen wartet der Christdemokrat auch mit einem „Grönke-Mobil“ auf. Auf dem roten VW-Bus, der derzeit durch Oyten fährt, sind neben einem Foto des Politikers auch Wahlslogan und die Adresse zur eigenen Homepage abgebildet. Die Präsenz im Internet sieht der 43-Jährige als Chance, auch die jüngeren Wähler anzusprechen. „Ich möchte Bürgermeister für alle werden – von jung bis alt“, erzählt Grönke. „Es hat sogar Überlegungen gegeben, bei Facebook aktiv zu werden.“ Die Idee sei aber wieder verworfen worden. Außerdem findet Grönke auch einen fairen Umgang mit den anderen Kandidaten wichtig.

Unterstützt wird der CDU-Vorsitzende von seiner Fraktion. In seinem „Wahlkampf-Team“ seien mit ihm selbst sechs Mitglieder, die sich um die kreativen und strategischen Entscheidungen kümmerten, berichtet Grönke. „Meine Familie halte ich nach Möglichkeit aus dem Wahlkampf raus. Aber die hält mir natürlich den Rücken frei.“

Für die Sozialdemokraten geht der derzeitige Bürgermeister Manfred Cordes ins Rennen. Als amtierender Amtsinhaber sei der Wahlkampf eher ein fließender Prozess, sagt Cordes. Für ihn hat dabei besonders „Transparenz“ Priorität. „Es ist wichtig, dass alles offen angesprochen wird“, teilt der SPD-Kandidat mit. Darüber hinaus sei für ihn der Kontakt und das Gespräch mit den Bürgern von Bedeutung. „Ich spreche sehr viel mit den Menschen“, bemerkt Cordes. Er habe ein offenes Rathaus. Deswegen gebe es auch bewusst keine festgelegten Sprechzeiten. „Ich möchte jederzeit für die Bürger ansprechbar sein.“

Wichtig ist dem SPD-Kandidaten auch, dass er sich für den Wahlkampf nicht verstelle. „Ich lege Wert darauf, dass ich so bleibe, wie ich bin“, erzählt Manfred Cordes. „Ich mache nicht irgendwelche Dinge, die nicht zu mir passen.“

Bei der Plakatierung für die Bürgermeisterwahl hält sich der amtierende Amtsträger bewusst zurück. „Natürlich muss man Aufmerksamkeit erregen, aber das muss in einem vernünftigen Rahmen bleiben“, findet der Sozialdemokrat. Daher wurden seine Stellschilder auch eher punktuell aufgestellt, aber nicht in jeder Straße. „Ich möchte nicht, dass sich jemand durch meine Plakate belästigt fühlt“, bemerkt er. Beim Wahlkampf wird er unterstützt von seiner Partei, seinen Freunden und seiner Familie.

Für die Wahlen in Oyten wünscht sich Cordes eine möglichst hohe Wahlbeteiligung. Diese sei wichtig, um die Demokratie zu stärken, erklärt der Amtsinhaber. „Gerade die Bürgermeisterwahl hat einen großen Einfluss vor Ort.“ Daher sei es wichtig, die Bürger zur Stimmabgabe zu animieren.

Weitere Infos zur Kommunalwahl unter www.weser-kurier.de/kommunalwahl.

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