Kirchenmusikerin Daniela Staiger bereits vor Weihnachten tätig

Von Hannelore Johannesdotter
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste

Von Hannelore Johannesdotter

Altenesch. Die evangelische Kirchengemeinde Altenesch freut sich, für die St. Gallus-Kirche eine neue Organistin gefunden zu haben. Daniela Staiger, Diplom-Kirchenmusikerin, wird vom nächsten Jahr an die Gottesdienste regelmäßig begleiten. Sie ist in der Advents- und Weihnachtszeit schon an der Wilhelmi-Orgel zu hören.

In Stuttgart geboren, hat die 43-Jährige zunächst in München Kirchenmusik studiert. 1990 kam sie nach Bremen, wo sie an der Hochschule für Künste ihr Diplom ablegte, und ein Studium an der Akademie für Alte Musik mit Hauptfach Cembalo anschloss. Daniela Staiger ergänzte ihr Studium durch die Teilnahme an Meisterkursen mit Bob van Asperen, Jon Laukvik, Harald Vogel und Bill Porter. Sie hat als Cembalistin und Organistin im In- und Ausland konzertiert. Heute ist sie freiberuflich tätig. Sie unterrichtet das Fach Kirchenorgel - ausschließlich an historischen Orgeln oder solchen Instrumenten, die nach historischem Vorbild gebaut sind. Für ihren Unterricht ist sie im Umfeld der Norddeutschen Orgelakademie in Ostfriesland tätig. Außerdem leitet sie den evangelischen Kirchenchor Brinkum.

Von 1992 bis 2004 war Daniela Staiger als Organistin in der evangelischen Kirchengemeinde Bremen-Walle tätig. Dort wurde 2002 eine neue Orgel eingeweiht, an deren Konzeption sie maßgeblich mitgewirkt hat. Den Bauauftrag erhielt die Orgelmakerij Winold van der Putten aus dem niederländischen Finsterwolde, jene Werkstatt, die auch die historische Wilhelmi-Orgel aus der St. Gallus-Kirche restaurierte.

Während der Restaurierung, so erzählt Daniela Staiger, habe der Orgelbauer sie eingeladen, sich das Altenescher Instrument anzuschauen. Daniela Staiger folgte der Einladung vor der Einweihung im September 2008 mehrmals. Über die Kontakte zwischen van der Putten und Pastorin Ute Mehlhorn, Altenesch, erfuhr Daniela Staiger, die seit dem vergangenen Jahr in Bookholzberg lebt, dass die Kirchengemeinde eine Organistin sucht.

Gefragt, welche Komponisten sie bevorzuge, antwortet Daniela Staiger, ihr liege die Musik des Frühbarock und des Barock besonders am Herzen. Diese Kompositionen seien am überzeugendsten auf Instrumenten aus jener Zeit zum Leben zu erwecken. Auf einen bestimmten Komponisten möchte sie sich nicht festlegen. "Da gibt es unendlich viele Schätze", sagt sie.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+