Karriere des Kreisläufers vor dem Achimer Schicksalsspiel in Beckdorf beendet

Köhneckes Kreuzband kaputt

Achim. Trauriges Ende einer an Triumphen reichen Handballer-Laufbahn: Bei dem am vergangenen Sonnabend in Neerstedt wegen einer Knieverletzung schon nach drei Minuten ausgeschiedenen Kreisläufers der SG Achim/Baden, Matthias Köhnecke, wurde ein Kreuzbandriss festgestellt. Ein schwerer Schlag für seine Mannschaft vor den Schicksalsspielen des abstiegsbedrohten Handball-Regionalligisten am kommenden Sonnabend in Beckdorf und am 1. Mai in Glinde.
20.04.2010, 21:51
Lesedauer: 1 Min
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Von Michael Schön

Achim. Trauriges Ende einer an Triumphen reichen Handballer-Laufbahn: Bei dem am vergangenen Sonnabend in Neerstedt wegen einer Knieverletzung schon nach drei Minuten ausgeschiedenen Kreisläufers der SG Achim/Baden, Matthias Köhnecke, wurde ein Kreuzbandriss festgestellt. Ein schwerer Schlag für seine Mannschaft vor den Schicksalsspielen des abstiegsbedrohten Handball-Regionalligisten am kommenden Sonnabend in Beckdorf und am 1. Mai in Glinde.

Ein schwerer Schlag aber auch für ihn persönlich. 'Ich wollte ja ohnehin zum Saisonende aufhören. Dass es jetzt so gekommen ist, das ist schon sehr bitter', äußerte sich der 31-jährige Leistungsträger der SG zum Ergebnis der Kernspintomographie, das die vom Mannschaftsarzt gestellte vorläufige Diagnose bestätigte.

Nach Patrick Denker, der sich eine Woche zuvor gegen den HSV Naumburg-Stößen ebenfalls am Knie verletzt hatte, fällt damit ein zweiter Leader im Team von Trainer Tomasz Malmon aus. Köhnecke gehört seit dem ersten Achimer Zweitbundesligajahr 2003 zum Aufgebot und war seither trotz starker beruflicher Beanspruchung stets die Beständigkeit in Person. Nach dem Zwangsabstieg 2008 gehörte er zusammen mit Denker, Florian Block-Osmers und Cord Katz zu den Garanten der Oberliga-Meisterschaft.

Zuversichtlich sein darf man wenigstens bezüglich Tobias Freese, der - ebenfalls in Neerstedt - mit lädiertem Knöchel das Feld räumen musste. Der bullige Rückraumlinke kündigte sein Comeback für den kommenden Sonnabend an.

Gegner Beckdorf hat seine günstige Ausgangsposition im Kampf um die Drittliga-Qualifikation unterdessen auch ohne den gesperrten Ex-Achimer Mario Allendörfer festigen können. Die Mannschaft von Uwe Inderthal rückte dank des 29:27-Auswärtserfolges beim Tabellenletzten HSV Naumburg-Stößen sogar auf den siebten Rang vor und geht mit drei Punkten Vorsprung ins 'Schicksalsspiel' gegen die Gäste aus dem Kreis Verden. Die Partie wird bereits um 18 Uhr angepfiffen, da die beiden letzten Spieltage zeitlich parallel ausgetragen werden müssen.

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