Metronom-Pendler bemängeln eingeschränkte Anbindung an Bremen Kritik an geändertem Fahrplan

Ottersberg. Den neuen "Wohlfühlfahrplan" hatte Karl Schwinke aus dem Vorstand der Metronom-Eisenbahngesellschaft mitgebracht und ließ das Zahlenwerk mit dem werbeträchtigen Namen im Publikum verteilen. Doch den Bahnpendlern aus Ottersberg, Sottrum und Oyten war so gar nicht zum Wohlfühlen. Sie nutzten die Gelegenheit, bei dem öffentlichen Hearing zum Metronom ihren Unmut über Änderungen der Abfahrtszeiten direkt bei den Verantwortlichen loszuwerden.
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Kritik an geändertem Fahrplan
Von Uwe Dammann

Ottersberg. Den neuen "Wohlfühlfahrplan" hatte Karl Schwinke aus dem Vorstand der Metronom-Eisenbahngesellschaft mitgebracht und ließ das Zahlenwerk mit dem werbeträchtigen Namen im Publikum verteilen. Doch den Bahnpendlern aus Ottersberg, Sottrum und Oyten war so gar nicht zum Wohlfühlen. Sie nutzten die Gelegenheit, bei dem öffentlichen Hearing zum Metronom ihren Unmut über Änderungen der Abfahrtszeiten direkt bei den Verantwortlichen loszuwerden.

Fakt ist: Der Metronom fährt ab Sonntag, 12. Dezember, auf der Strecke zwischen Hamburg und Bremen und hält künftig auch an den Bahnhöfen Sottrum, Ottersberg und Oyten-Sagehorn. Was viele Pendler freut, weil der Fahrkomfort in den doppelstöckigen Wagen besser ist, weil die Züge schneller fahren und weil zum ersten Mal eine Direktverbindung ab Ottersberg oder Sottrum in Richtung Hamburg besteht. Ihnen gegenüber stehen vor allem Pendler, die in dem neuen Fahrplan eine Verschlechterung der Zugverbindungen in Richtung Bremen sehen. "Was nützt uns ein Zug nach Hamburg, wenn die Anbindung an Bremen eingeschränkt wird", sagte Kerstin Meier aus Fischerhude und kritisierte, dass der "Schülerzug", der morgens um 7.05 ab Ottersberg startet, nicht mehr in Oberneuland hält, weil hier der Bahnsteig für den Metronom mit sieben Wagen zu kurz ist. Das heißt: Kinder, die in Bremen das ökumenische Gymnasium oder die Tobiasschule besuchen, müssen entweder um 6.39 Uhr mit dem Zug fahren oder mit dem Auto

gebracht werden, um pünktlich zur Schule zu kommen. "Ein völliges Unding", empörten sich Eltern.

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