Fokus liegt auf Gewässern, Wegen und Hecken Landschaftswart für Tarmstedt gesucht

Die Einsetzung von Landschaftswarten hat der Kreistag jetzt beschlossen. Nun werden 13 geeignete Personen für dieses Ehrenamt gesucht.
17.07.2014, 00:00
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Von Johannes Heeg

Die Einsetzung von Landschaftswarten hat der Kreistag jetzt beschlossen. Nun werden 13 geeignete Personen für dieses Ehrenamt gesucht.

Für die Samtgemeinde Tarmstedt wird ein Landschaftswart gesucht. Oder eine Landschaftswartin. Auch die übrigen zwölf Einheitsgemeinden, Samtgemeinden und Städte des Landkreises Rotenburg dürfen ab sofort geeignete Person vorschlagen, die vom Landkreis Rotenburg als ehrenamtliche „Beauftragte für Natur- und Landschaft“ benannt werden. Die Landschaftswarte, so hat es der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung in Bremervörde bei einer Gegenstimme beschlossen, sollen dem Landkreis helfen, künftig wirksamer gegen Umweltfrevler vorzugehen.

Sie sollen vorrangig darauf achten, ob die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, die dem Schutz der Natur dienen. So dürfen ohne Erlaubnis nicht einfach Büsche und Bäume entfernt werden. Die Warte sollen auch die Gewässer im Blick haben und melden, wenn Wegeseitenränder umgepflügt werden. „Die dauerhafte Pflege dieser Wegeränder und auch der Hecken ist ein großes Thema“, sagt der Tarmstedter CDU-Kreistagsabgeordnete Hans-Hermann Holsten. Speziell in der Samtgemeinde Tarmstedt komme auf den Landschaftswart noch die Aufgabe zu, die Kieskuhle zwischen Tarmstedt und Hepstedt im Auge zu behalten. Dort herrsche ein reger Badebetrieb, obwohl das in dem Landschaftsschutzgebiet untersagt sei.

Kandidaten für den Posten vorschlagen darf auch die Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände im Landkreis Rotenburg. „Bisher kenne ich drei Namen von Interessenten. Einer kommt aus Zeven, zwei kommen aus dem Rotenburger Raum“, so Holsten, der als Jäger der Arbeitsgemeinschaft angehört. Er selbst könne sich durchaus vorstellen, den Posten in der Samtgemeinde Tarmstedt zu übernehmen, doch lasse das sein Terminkalender nicht zu.

Wichtig sei, dass die Landschaftswarte mit Fingerspitzengefühl zu Werke gingen, um das Miteinander in den Dörfern nicht zu gefährden, sagt Holsten.

Der Landkreis zahlt die Schulung und eine monatliche Aufwandsentschädigung von 125 Euro.

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