Stadt erhält Förderbescheid Laternen werden auf LED umgestellt

Syke (jzw). Dass Syke eine klimafreundliche Kommune ist, Energiekosten einspart, wo die Stadt nur kann, zeigt sich einmal mehr am Beispiel der Straßenbeleuchtung sowie bei der Abwasserbehandlung. Im Bereich rund ums Syker Rathaus, der Hermann- und Waldstraße sowie entlang des Moorgrabens sollen nun die alten Straßenlaternen gegen moderne LED-Lampen ausgetauscht werden.
26.09.2013, 00:00
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Laternen werden auf LED umgestellt
Von Jörn Dirk Zweibrock

Dass Syke eine klimafreundliche Kommune ist, Energiekosten einspart, wo die Stadt nur kann, zeigt sich einmal mehr am Beispiel der Straßenbeleuchtung sowie bei der Abwasserbehandlung. Im Bereich rund ums Syker Rathaus, der Hermann- und Waldstraße sowie entlang des Moorgrabens sollen nun die alten Straßenlaternen gegen moderne LED-Lampen ausgetauscht werden. Dafür fallen Bauamtsvize Reinhard Ohlmann zufolge Investitionskosten in Höhe von rund 47 000 Euro an. Ein Viertel der Kosten wird bezuschusst. „Wir haben den Bewilligungsbescheid gerade in den vergangenen Tagen erhalten“, freut sich Ohlmann über Fördermittel.

Ohlmann, auch als „Förderpapst“ der Verwaltung bekannt, erwartet in naher Zukunft noch einen weiteren Geldsegen. „Die alten Quecksilberdampflampen (HQL) sollen im Syker Stadtgebiet und den Ortsteilen, vor allem in Wohngebieten, auf LED-Technik umgerüstet werden“, erläuterte er. Kostenpunkt: Rund 770 000 Euro. Die Stadtverwaltung rechnet dafür mit einem Zuschuss in Höhe von 150 000 Euro. EU-weit seien die HQL-Lampen nur noch bis 2015 zulässig, erklärte der stellvertretende Syker Bauamtsleiter, warum die Umstellung auf LED bald notwendig wird. Bürgermeisterin Suse Laue freute sich, dass LED-Laternen im Vergleich zu HQL-Leuchten 70 bis 80 Prozent weniger Energiekosten verursachen. Geringere Unterhaltungs- und Wartungskosten nicht zu vergessen, was sich natürlich auch positiv aufs Stadtsäckel auswirke. LED-Leuchten hätten eben eine weitaus höhere Lebensdauer als HQL-Lampen.

Wie eine klimafreundliche Abwasserbehandlung aussehen kann, Energiekosten im Bereich Kläranlage optimiert werden können, prüft die Verwaltung in den nächsten Monaten – Stichwort Wärmerückgewinnung. Auch dafür hat der „Förderpapst“ wieder einmal entsprechende Mittel eingeworben, zur Hälfte müssen sie allerdings von der Kommune co-finanziert werden.

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