Morsums Männer gewinnen 30:27 Leistungsabfall gut kompensiert

Morsum. Trotz eines zwischenzeitlichen Leistungsabfalls und ohne wirklich zu überzeugen, erspielten sich die Landesliga-Handballer des TSV Morsum mit einem 30:27 (15:12)-Erfolg gegen den VfL Horneburg ihren vierten Saisonsieg.
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Von Maike Osmers

Morsum. Trotz eines zwischenzeitlichen Leistungsabfalls und ohne wirklich zu überzeugen, erspielten sich die Landesliga-Handballer des TSV Morsum mit einem 30:27 (15:12)-Erfolg gegen den VfL Horneburg ihren vierten Saisonsieg.

Das Aufsteigerteam um Trainer Ingo Ehlers fand mühsam in die Partie, erkämpfte sich dennoch sowohl im ersten Durchgang (7:3/13.), als auch in Halbzeit zwei (27:21/53.) jeweils eine komfortable Führung. Insgesamt spielte der TSV Morsum jedoch weit unter seinen Möglichkeiten, und so war es auch keine große Überraschung, dass sich die Gäste aus Horneburg nie aufgaben und dem TSV spätestens in der 56. Spielminute (27:25) wieder gefährlich im Nacken saßen.

'Durch den Ausfall von Steffen Fastenau, der sich eine Nasenverletzung zugezogen hat, sowie das Fehlen von Simon Sperling, der noch keine Spielberechtigung besitzt, fehlen uns wichtige Alternativen für die zweite Reihe, so dass sich die Gegner leicht auf unsere Spielweise einstellen können', sah Ehlers den Grund für den zwischenzeitlichen Leistungsabfall hauptsächlich im Personalmangel im Rückraum. Auch wenn sich die etablierte zweite Reihe um Marcus Helmke, Stefan Dopmann, Jan-Eike Nienstädt und Marc Bösewill für insgesamt 16 Treffer verantwortlich zeigte, war es über 60 Minuten doch eher das Tempospiel, das die Stärke des TSV ausmachte. Vor allem Michele Zysk profitierte davon und erzielte sechs wichtige Treffer, fünf davon im zweiten Durchgang.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit entschärfte Morsums Jens Rapillus einen Horneburger Strafwurf, und trotz desolaten Abwehrverhaltens baute der TSV die 15:12-Halbzeitführung über 23:20 (43.) bis auf 27:21 aus. Dieses war die stärkste Phase der Gastgeber, denn fünf Horneburger Treffer in Folge ließen das Ehlers-Team doch noch einmal zittern. Mit seinem einzigen Treffer zum 28:25 (56.) erlöste Rechtsaußen Alexander Heimann allerdings sein Team, das bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen ließ.

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