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Fußball Landesliga
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Chancenwucher in Verden

Karsten Hollmann 04.11.2018 0 Kommentare

Gefahrenherd in der Offensive und Schütze des Ausgleichtreffers: Verdens Katip Tavan gehörte gegen Ritterhude zu den auffälligsten Akteuren.
Gefahrenherd in der Offensive und Schütze des Ausgleichtreffers: Verdens Katip Tavan gehörte gegen Ritterhude zu den auffälligsten Akteuren. (Björn Hake)

Ritterhude. Marcel Meyer von der TuSG Ritterhude richtete erleichtert seine Zeigefinger in Richtung Himmel. In der 18. Minute nutzte der Angreifer eine seiner zahlreichen Großchancen zum 1:0 für die Gastgeber im Duell der Fußball-Landesliga gegen den FC Verden 04. Doch der Aufsteiger aus der Domstadt drehte den Spieß noch um – 2:1 (1:1).

Bereits nach acht Minuten hielt sich Marcel Meyer ungläubig die Hände vors Gesicht. Er konnte es einfach nicht fassen, dass er die Kugel freistehend über den Querbalken gejagt hatte. „Kommt, weiter so. Das sieht richtig gut aus“, ermutigte TuSG-Keeper Hendrik Schulz seine Vorderleute. 60 Sekunden später scheiterte Meyer unbedrängt an FC-Torhüter Stefan Wöhlke. „Wir hätten mit 3:0 führen müssen“, ärgerte sich Ritterhudes Coach Julian Geils. Auf der anderen Seite rettete Merten Hellmann gegen Verdens Mirco Temp auch auf der Linie (11.). Patrick Zimmermann senste freistehend im Ritterhuder Strafraum über den Ball (13.). Nick Zander lupfte das Leder zudem eine Zeigerumdrehung später mit viel Gefühl an die Latte des TuSG-Gehäuses. Erst Katip Tavan wusste sich in die Torschützenliste einzutragen. Beim 1:1 präsentierte er seine feine Schusstechnik (24.). Im Anschluss war Marcel Meyer wieder an der Reihe, eine seiner Chancen zu vergeben. Erneut fand er in Stefan Wöhlke seinen Meister. Die letzte Chance der ersten Hälfte gehörte Philipp Breves, der per Freistoß scheiterte (42.).

Zimmermann verschießt Elfer

Das Spiel war in der zweiten Hälfte noch nicht einmal 60 Sekunden alt, da ließ Merten Hellmann Katip Tavan im Sechzehner über die Klinge springen. Referee Jan-Luca Wilken blieb gar nichts anderes übrig, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. „Dabei hatte ich in der Pause extra noch darauf hingewiesen, nur zu grätschen, wenn man sich ganz sicher ist. Da frage ich mich, ob mir überhaupt jemand zuhört“, schimpfte Julian Geils. Patrick Zimmermann beförderte das Spielgerät aber über das Tor.

Verden war aber nun am Drücker. Doch die Chancen wurden weiter reihenweise vergeben. So in Minute 67, als Ibrahim Koua eine tolle Kombination über Frederik Bormann und Katip Tavan kläglich abschloss. Mirco Temp scheiterte zehn Minuten vor Schluss am linken Pfosten. Nur 60 Sekunden später war es dann aber Nick Zander, der mutterseelenallein das 2:1-Siegtor für Verden nachholte. Doch noch gab sich das Schlusslicht nicht geschlagen: Joker Pascal Kranz scheiterte per Kopfball (85.). Zudem übersah Meyer wenig später den besser postierten Kranz. Dann folgte der Abpfiff. „Die Ritterhuder sind nicht wie ein typischer Tabellenletzter aufgetreten. Sie waren sehr giftig und haben auch nicht viel verkehrt gemacht“, lobte Verdens Coach Sascha Lindhorst den Gegner.


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Leserkommentare
elfotografo am 22.10.2019 18:55
"Es ist doch ein Märchen, dass man mit einer Loge Geschäftskontakte akquiriert oder pflegt, geschweige denn Geschäfte abschließt."

Haben ...
FloM am 22.10.2019 18:51
@gorgon1:
Abgedroschen ist es den x-ten Kommentar mit undifferenzierten Anschuldigungen zu schreiben.

Die Erkenntnis, daß man Teil ...