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Handball 3. Liga Frauen
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Das Rheinland bleibt ein gutes Pflaster für Oytens Frauen

Jürgen Prütt 09.12.2018 0 Kommentare

Erhielt ein Sonderlob von ihrem Coach: Oytens Lea Bertram (am Ball) überzeugte in Bonn unter anderem mit fünf Treffern.
Erhielt ein Sonderlob von ihrem Coach: Oytens Lea Bertram (am Ball) überzeugte in Bonn unter anderem mit fünf Treffern. (Björn Hake)

Bonn. Das Rheinland und die Handballerinnen des TV Oyten – diese Kombination bleibt eine Erfolgsgeschichte. Nachdem der Drittligist in der laufenden Saison bereits die Punkte aus Köln und Leverkusen entführt hatte, folgte am Sonnabend beim TSV Bonn rrh. der dritte Streich. Nach großem Kampf setzte sich das Team von Trainer Jörg Leyens in der ehemaligen Bundeshauptstadt mit 27:25 (14:14) durch. In seinem Fazit sprach Leyens von einer „wilden und dramatischen Partie.“

Bonn sei der erwartet schwere Gegner gewesen, meinte Jörg Leyens. Mit seiner 3:2:1-Abwehr habe der Aufsteiger so einige Bälle erobert, schilderte der Coach der „Vampires“ das Geschehen. Bonn hatte zunächst ein 6:3 (7.) vorgelegt, erst dann fand Oytens Mannschaft ihren Rhythmus. Beim 9:9 (20.) war der Ausgleich geschafft. Als Lea Bertram zweimal in Folge getroffen hatte, lagen die Gäste mit dem 13:11 (26.) erstmals mit zwei Toren vorne. Damit waren die Zeichen allerdings noch längst nicht auf Sieg gestellt. Der TSV Bonn glich hingegen vor der Pause aus und übernahm nach Wiederanpfiff die Führung – 20:16 (37.).

Erst ab dem 23:20 aus Sicht der Gastgeberinnen wendete sich das Blatt erneut. Er habe in einer Auszeit mehr Konzentration eingefordert, sagte Jörg Leyens. Diese Vorgabe setzten seine Spielerinnen nun um. Nachdem Lisa Goldschmidt zum 24:24 getroffen hatte, ging die Schlussphase mit 3:1 an den TV Oyten. 45 Sekunden vor der Sirene beseitigte Lisa Bormann-Rajes mit ihrem Treffer zum Endstand letzte Zweifel am sechsten Saisonsieg der Gäste. „Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir uns von Rückständen nicht beeindrucken lassen“, freute sich Jörg Leyens über die starke Schlussphase seiner Mannschaft.

Beim TV Oyten stand in der ersten Halbzeit Bryana Newbern zwischen den Pfosten, in Durchgang zwei wurde die US-Nationalspielerin von Romina Kahler abgelöst. Beide Keeperinnen hätten starke Phasen gehabt, meinte Leyens. Ein Sonderlob verteilte der Coach an die fünffache Torschützin Lea Bertram. Die Achimerin habe es auf Linksaußen gut gemacht und die Lücken in der offensiven Abwehr des Gegners genutzt. Beste Schützin beim siegreichen Team aus dem Landkreis Verden war Denise Engelke mit elf Treffern.

Seit sechs Spielen sind die Oytenerinnen nun inzwischen unbesiegt. Und auch die kommende Aufgabe scheint auf dem Papier machbar zu sein für die „Vampires“. Am Sonntag, 16. Dezember, geht es in der Pestalozzihalle gegen das aktuelle Liga-Schlusslicht BV Garrel.


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Leserkommentare
suziwolf am 22.10.2019 13:29
@Wesersteel ...

Rettungsdienste nur noch per/im Panzer ?

Oder Vorhandene mit Rammschutz ausrüsten ?
Bremen-Fan am 22.10.2019 13:25
Was ist "mangelnde soziale Kompetenzen"? Oder wollte @daa2011 einfach ein Schlagwort benutzen, um Bremer Eltern schlecht zu reden, die ihre Kinder in ...