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Handball-Landesklasse
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Daverden II und Achim/Baden III gehen leer aus

Florian Cordes 17.09.2019 0 Kommentare

Punkte hat es an Spieltag zwei der Handball-Landesklasse weder für den TSV Daverden II noch für die SG Achim/Baden III gegeben. Während die Achimer auswärts unterlagen, musste sich Daverdens Verbandsliga-Reserve vor eigenem Publikum einem Liga-Neuling geschlagen geben.

TSV Daverden II - HSG Phoenix 22:29 (12:13): Viele Jahre hat die HSG in der Regionsoberliga auf den Aufstieg hingearbeitet. In der Vorsaison sollte dem Klub aus dem Kreis Diepholz der Sprung in die Landesklasse dann auch gelingen. Und die Aufstiegseuphorie scheint bei Phoenix noch nicht verflogen zu sein: Nachdem der Aufsteiger bereits sein Auftaktspiel gegen die SG Findorff gewonnen hatte, wurde nun auch der TSV Daverden II besiegt. Dabei sah es nach der Anfangsphase danach aus, als wenn der TSV um seinen Trainer Gerd Meyer die Partie bestimmen könnte: Nach 14 Minuten führten die Grün-Weißen mit 7:3. Auch kurz darauf war der Vorsprung mit 10:6 noch komfortabel. Doch in der Schlussphase der ersten Halbzeit sei es zum Bruch gekommen, sagte Gerd Meyer. „Wir haben plötzlich zu überhastet abgeschlossen. Dadurch kam Phoenix zu Gegenstößen.“ Bis zur Pause drehten die Gäste die Begegnung.

Zwar gingen die Hausherren im Laufe der zweiten Halbzeit wieder in Führung, lagen letztmals aber beim 18:17 vorne. In der Folge zog Phoenix auf 23:20 davon (48.). Meyer stellte die Deckung noch einmal um, was aber nicht mehr helfen sollte. Meyer: „Wir haben im Angriff versagt. Das zeigen unsere 22 Tore. Der Mannschaft fehlt noch die richtige Abstimmung. Daran müssen wir im Training arbeiten“, sagte Meyer, der mit seinem Team nach zwei Spielen mit null Punkten dasteht.

SG Findorff - SG Achim/Baden III 32:30 (18:13): Die SG hat es in Bremen verpasst, einen perfekten Saisonstart hinzulegen. Gegen Habenhausen war das Team um seinen Rückraumspieler Tim Borm noch erfolgreich, jetzt sollte es gegen Findorff nicht ganz reichen. Zu der Niederlage hätten mehrere Faktoren beigetragen, erklärte Borm. Zum einen wackelte die Abwehr der Achimer hin und wieder stark, andererseits lief auch im Angriff nicht immer alles rund. „Wir sind gut gestartet. Doch je länger das Spiel dauerte, desto schlechter stand unsere Deckung. Hinzu kam dann noch, dass sich im Angriff viele technische Fehler aneinanderreihten“, schilderte Tim Borm den Verlauf des ersten Durchgangs. Und so kam dann auch der Fünf-Tore-Rückstand zur Pause zustande.

Die Gäste kämpften sich aber zurück und verkürzten den Rückstand bis auf einen Treffer – 28:29. „Dann wollte uns der Ausgleich aber leider nicht gelingen“, bedauerte Borm. Die Findorffer antworteten mit einem 3:0-Lauf und lagen kurz vor Schluss mit 32:28 in Führung. „Das konnten wir in den letzten fünf Minuten nicht mehr aufholen“, sagte der Rückraumakteur, der zudem bemängelte, dass sein Team während der Partie vier Siebenmeter vergab.


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Leserkommentare
werderfan am 23.10.2019 21:15
Ich versuche das mal kurz für die Demokratiefreunde zu erläutern:
1. Der Umweltausschuss des Beirats Blumenthal tagt am nächsten Montag ...
IhrenNamen am 23.10.2019 21:02
Ich bin mal sehr gespannt wie sich das auf die Spendensumme auswirkt.