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Den ganz großen Sprung verpasst

Patrick Hilmes 20.05.2019 0 Kommentare

Markus Beerbaum und Charmed gewannen im vergangenen Jahr die goldene Peitsche. Diesmal musste sich der Thedinghauser mit einem Sieg in der zweiten Qualifikationsrunde begnügen.
Markus Beerbaum und Charmed gewannen im vergangenen Jahr die goldene Peitsche. Diesmal musste sich der Thedinghauser mit einem Sieg in der zweiten Qualifikationsrunde begnügen. (Björn Hake)

Nörten-Hardenberg/Drammen. Wer sie zweimal hintereinander oder insgesamt dreimal gewinnt, darf sie mit nach Hause nehmen und sein Eigen nennen. Die Rede ist von der „Goldenen Peitsche“, um die es beim Hardenberg Burgturnier geht, ein Wettbewerb der Klasse CSI3*. Zu gerne würde Springreiter Markus Beerbaum diese Trophäe eines Tages mit nach Thedinghausen nehmen. Doch nun, nach dem Wochenende in Nörten-Hardenberg, lag die Peitsche nicht in seinem Gepäck.

„Natürlich hätte ich sie gerne mitgenommen. Aber das ist bisher nur wenigen geglückt und ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass ich diesen Coup direkt wiederholen kann“, betonte Beerbaum. 2018 hatte er den Sieg im Großen Preis auf der Stute Charmed davongetragen. Und spätestens nach der zweiten Qualifikationsrunde in diesem Jahr galt Beerbaum erneut als einer der Top-Favoriten. Denn er sicherte sich am Sonnabend den Sieg in dieser Prüfung. Fehlerfrei bewältigte Beerbaum auf dem zehnjährigen Wallach Calle den Stech-Parcours und benötigte dafür lediglich 38,91 Sekunden. Im Großen Preis am Sonntag setzte Beerbaum aber auf ein anderes Pferd (VDL Daylight) und gehörte im Stechen bereits nicht mehr zu den Anwärtern für den Gewinn der goldenen Peitsche. „Aufs falsche Pferd habe ich aber nicht gesetzt. Ich bin einfach nicht gut genug geritten. Wäre ich am Samstag auch so geritten, hätte ich auch nicht gewonnen. Ich habe den Rhythmus nicht gefunden und war am Anfang zu langsam. Dadurch musste ich am Ende viel riskieren und habe einmal gerissen“, schilderte Beerbaum. Die Konsequenz: fünf Strafpunkte und damit das Aus im ersten Umlauf. Die goldene Peitsche ging somit in diesem Jahr an jemand anderes – an Finja Bormann (RC Elmgestüt Drei Eichen) mit A crazy son of Lavina.

In Nörten-Hardenberg hätte auch gerne Alexa Stais ein Wörtchen um die Vergabe der goldenen Peitsche mitgesprochen. Doch die südafrikanische Bereiterin des Morsumers Hilmar Meyer musste im Großen Preis mit Quintato aufgeben und hatte auch in den Qualifikationsprüfungen jeweils ein Hindernis abgeräumt.

Lahde mit Deutschland Vierter

Besser lief es für Harm Lahde, der in Drammen (Norwegen) für Deutschland beim Nationenpreis startete. Für ganz oben reichte es jedoch nicht. Lahde war es, der als einziger Deutscher zwei fehlerfreie Runden absolvierte. Für das Team bedeute das am Ende Platz vier. Im Großen Preis der CSIO3*-Veranstaltung war Lahde ebenfalls bestens unterwegs. Doch ein Fehler mit Larry kostete dem Reiter aus Varste am Ende den Sieg. Was blieb, war der sechste Platz.


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Leserkommentare
theface am 18.10.2019 20:54
Das kann so nicht stimmen, sonst wären SPD und Grüne ja nicht mehr in der Landesregierung.
Opferanode am 18.10.2019 20:48
Ich hatte die gleiche Frage. Aber eine vernünftige Antwort würde mir besser gefallen, als so schulmeisterlich daherzukommen, mit der Aufforderung, ...