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Bogenschießen Bundesliga
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Die Hoffnung bleibt

Patrick Hilmes 04.12.2017 0 Kommentare

Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen
Christian Dauel und der SV Dauelsen unterlagen an Spieltag zwei viermal in Folge, nachdem der Start erfolgreich war. (FOCKE STRANGMANN)

Blankenfelde-Mahlow. 24. Februar in Wiesbaden – so lautet das Ziel der Bogenschützen des SV Dauelsen. Dann wird das Finale in der hessischen Landeshauptstadt ausgetragen. Und die Hoffnung besteht bei den Dauelser Schützen weiterhin. Nahrung bekam diese am zweiten Wettkampftag in Blankenfelde-Mahlow allerdings nicht wirklich. Nach dem ersten Wettkampftag fand sich der amtierende Deutsche Meister auf dem siebten und somit vorletzten Rang der Bundesliga Nord wieder. Und auch nach dem zweiten erhellt sich der Dauelser Blick auf die Tabelle wenig, nehmen sie doch derzeit Rang sechs ein, punktgleich mit dem Siebten des Klassements.

Dabei sah zu Beginn alles danach aus, als würde die Truppe um Schütze Christian Dauel Spieltag eins schnell vergessen machen können. Im ersten Duell trotzten sie dem BSC BB-Berlin ein 5:5 ab, mit dem zweiten folgte ein „richtig gutes Match gegen Querum“. Der Tabellenführer wurde letztendlich vom SVD mit 6:4 bezwungen. Es folgte ein ungefährdeter 7:1-Sieg gegen den Blankenfelder BS 08. Damit hatten die Dauelser die Begegnungen gegen den Dritten, Ersten und Vierten des Tableaus bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Es folgte der Vergleich mit den Bognern von Sherwood BSC Herne. Nach engen Duellen hieß der Sieger Sherwood (7:3). „Das war aber nicht schlecht von uns, wir haben gut geschossen. Sherwood war an diesem Tag einfach besser, das muss man auch zugeben können“, schilderte Christian Dauel. Trotz der Niederlage konnte die erste Hälfte des Spieltages als Erfolg verbucht werden.

Bergab nach der Pause

In Hälfte zwei sah dies jedoch gänzlich anders aus. „Wir waren sehr zuversichtlich, da es eigentlich gut lief, aber nach der Pause ging es bergab“, meinte Dauel. Der nicht sonderlich gut aufgelegte Sebastian Rohrberg machte zunächst Platz für Holger Rohrbeck. Doch auch dieser fand nicht so recht in den Wettkampf. Die Folge: Das Match gegen den Vorletzten, KKB Köln, ging mit 4:6 verloren. Das Leistungsniveau der Dauelser nahm nun leicht ab. Gleiches zeigte sich auch gegen den BSV Zierenberg. Mit 2:6 gerieten Dauel und Co. erneut ins Hintertreffen. Es folgte das abschließende und ernüchternde Aufeinandertreffen mit dem Schlusslicht Rheydter TV, bei dem Sebastian Rohrberg für Manuel Augner übernahm. 1:7 lautete das Endergebnis aus Dauelser Sicht.

„Das Niveau in der Bundesliga Nord ist einfach so hoch, dass man, sobald man nur etwas schwächelt, auch schnell und deutlich verliert.“ Den Kopf in den Sand werden die Dauelser Bogner aber sicherlich nicht stecken. „Wir haben ja gegen Querum gezeigt, dass wir es können“, betont Christian Dauel. Zudem verwaist der Schütze auf die vergangene Saison. „Damals sind wir ja auch erst am letzten Spieltag auf den vierten Platz gesprungen, der zur Deutschen Meisterschaft berechtigt. Und anschließend sich wir Meister geworden. Da hatte niemand dran geglaubt. Aber wir glauben an uns, dass wir es erneut schaffen können.“

Am 13. Januar, Spieltag Nummer drei und zugleich vorletzter, sind die Dauelser aber schon unter Zugzwang, wollen sie die Teilnahme an der DM erneut verwirklichen und erneut überraschen.


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Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
alanya_fuchs am 23.10.2019 07:35
Raten Sie mal, wieviele Geschäftspartner, Ein- und Verkäufer sich beim 6-Tagerennen treffen.
suziwolf am 23.10.2019 07:11
„Heiopei“ 😃und
„Zwangsmassnahmen“ ... 😒

Hallo, @rakase, Sie haben eine gute und widersprüchliche Zusammenfassung geliefert ...