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Fußball-Bezirksliga Frauen
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Die Luft wird immer dünner

Andreas Ballscheidt 23.04.2019 0 Kommentare

Bastian Okrongli feierte mit seinem TSV Bassen einen Sieg beim SV Holtebüttel.
Bastian Okrongli feierte mit seinem TSV Bassen einen Sieg beim SV Holtebüttel. (Güngör)

Die Fußballerinnen des TSV Bassen haben ihren zweiten Sieg nach der Winterpause perfekt gemacht und den Anschluss zum Bezirksliga-Spitzenreiter Heeslinger SC hergestellt. Im Kreisderby gelang dem Team von Bastian Okrongli ein knapper 2:1 (2:0)-Erfolg beim Tabellenletzten SV Holtebüttel. Der SVH hat durch die erneute Niederlage nur noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga West hat.

„Meine Mannschaft hat alles gegeben und dem großen Favoriten Paroli geboten. Mit etwas mehr Glück hätten wir sogar einen Punkt gewinnen können“, sagte SVH-Coach Andreas Dressler, dessen Team in der Schlussphase dicht vor dem Ausgleich stand. Die sich für Kerstin Lienhöft und Noura Jalal Aldin gebotenen Chancen wurden aber nicht genutzt, weil Bassens Torfrau Laura Edert stark hielt. Die fünfte Niederlage im fünften Spiel im Jahr 2019 wollte Dressler mit einer offensiv ausgerichteten Taktik abwenden. Er hatte gleich drei Angreiferinnen aufgeboten, die das Konzept des Favoriten in der Anfangsphase wackeln ließen. So generierte der SVH zunächst die besseren Chancen. Für die Gastgeberinnen hatten sowohl Antonia Hartmann als auch Maike Sander jeweils den Führungstreffer auf den Fuß.

Mit zunehmender Spielzeit hielten die Bassenerinnen jedoch dagegen. Und in der 20. Spielminute war es dann auch so weit: Der TSV ging in Führung. Mara Schidzig schloss einen Kontervorstoß mit dem Treffer zum 0:1 ab. „Bis zur Pause wollten wir natürlich ein zweites Gegentor vermeiden. Aber dann fiel kurz vor dem Seitenwechsel doch noch das 0:2“, ärgerte sich Dressler über den vermeidbaren Treffer von Hannah Maruschke, welchen SVH-Keeperin Pia Haroth auf ihre Kappe nahm. „Bei der flachen Hereingabe hätte ich herauskommen müssen“, sagte Haroth, die angenommen hatte, dass Abwehrspielerin Eva Bahlmann ins Geschehen eingreift.

In Durchgang zwei kämpfte sich Holtebüttel ins Spiel zurück. Eine erste Chance zum 1:2 hatte nach einer Stunde Sarah Bresagk auf dem Fuß, als sie aus zehn Metern den Ball in Richtung Bassener Tor schoss. Edert hielt aber und war erst geschlagen, als Bresagk zehn Minuten vor Schluss mit einem fulminanten Fernschuss das 1:2 erzielte. „Es war ein Punkt drin. Unter dem Strich gesehen, geht der Sieg des TSV Bassen aber in Ordnung“, sagte Dressler, dessen Team aus seinen sechs noch verbleibenden Spielen sieben Punkte aufholen muss, um das rettende Ufer zu erreichen.

Dass der Auswärtssieg ein verdienter war, meinte auch Bassens Pressesprecher Uwe Norden: „Wir haben zwischen der zehnten und 60. Minute eine gute Leistung gezeigt, hätten den Sack aber eindeutig früher zu machen müssen. Das taten wir jedoch nicht und haben es daher am Ende unnötig spannend gemacht.“


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Leserkommentare
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...
onkelhenry am 19.10.2019 17:00
Hallo @Suzi ....

Was Sie da immer so verstehen ;-)

Das erklärt auch, warum Sie so oft falsch liegen!

Ja zu ...