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Handball-Oberliga
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Einfach nicht gut genug

Florian Cordes 07.04.2019 0 Kommentare

Marvin Pfeiffer traf gegen Cloppenburg sechsmal. Damit war er neben Kevin Podien Achims bester Torschütze.
Marvin Pfeiffer traf gegen Cloppenburg sechsmal. Damit war er neben Kevin Podien Achims bester Torschütze. (Björn Hake)

Hin und wieder müssen Trainer gar nicht nach dem Resultat und der Leistung ihrer Mannschaft gefragt werden. In manchen Fällen ist es ihnen von vornherein anzuhören, dass so einige Dinge schiefgelaufen waren. So war es auch am Sonnabend bei Tobias Naumann. Der Coach unterlag mit seiner SG Achim/Baden beim TV Cloppenburg mit 23:32 (12:14). Die Laune beim Trainer des Handball-Oberligisten war dementsprechend schlecht.

Die laut Naumann verdiente Niederlage ärgerte den Coach zwar mächtig, doch das Saisonziel, der frühzeitige Klassenerhalt, ist für die Achimer dennoch zum Greifen nahe. Gewinnt die SG am kommenden Wochenende ihr Heimspiel gegen die SG HC Bremen/Hastedt, kann der Naumann-Sieben nichts Schlimmes mehr passieren. Der Coach warnte jedoch: „Auf dem Papier sieht unser Restprogramm nicht schlecht für uns aus. Wenn wir aber so weitermachen wie jetzt in Cloppenburg, dann bekommen wir noch große Probleme. Wir stecken noch mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt. Das Spiel gegen Cloppenburg müssen wir jetzt schnell aus den Köpfen kriegen.“

Mit dem, was gegen den TVC in Halbzeit eins geschehen war, sei er noch zufrieden gewesen, erzählte Tobias Naumann: „Zur Pause steht es 12:14 gegen uns. Da war noch alles im Lot. Das Resultat war nicht das Problem, aber wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Großchancen nicht genutzt. Das wollten wir im zweiten Durchgang unbedingt besser machen.“ Doch der Gang in die Kabine sollte den Gästen nicht guttun. Das Vorhaben, die Chancen auch zu verwerten, sei seiner Sieben nicht gelungen, erklärte Naumann. „Unsere technischen Fehler hat Cloppenburg konsequent mit Tempogegenstößen bestraft“, ärgerte sich der Trainer der Gäste.

Dass die Achimer Fehler machten, sollte sich auch mehr und mehr im Resultat widerspiegeln. Rund zehn Minuten vor Schluss war der Rückstand der SG Achim/Baden auf sechs Tore angewachsen (21:27). Kurz darauf erzielte Tobias Freese, der zur kommenden Saison zur SG Achim/Baden zurückkehrt, das 28. Tor der Gastgeber. Die Niederlage der Achimer war besiegelt.

Allerdings habe sich die Schlappe schon ein wenig früher abgezeichnet. „Bei uns gingen bereits ab der 45. Minute die Köpfe zunehmend nach unten“, sagte Tobias Naumann. „Der Glaube, in diesem Spiel noch etwas bewegen zu können, war bei meiner Mannschaft diesmal nicht zu erkennen. Am Ende muss man sagen, dass wir verdient verloren haben, weil wir einfach nicht gut genug waren.“


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Leserkommentare
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...
onkelhenry am 19.10.2019 17:00
Hallo @Suzi ....

Was Sie da immer so verstehen ;-)

Das erklärt auch, warum Sie so oft falsch liegen!

Ja zu ...