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Fußball Bezirksliga Frauen
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Fischerhude zittert weiter

Andreas Ballscheidt 20.05.2019 0 Kommentare

Fischerhude und Nina Luhmann (links) müssen weiter zittern.
Fischerhude und Nina Luhmann (links) müssen weiter zittern. (Björn Hake)

Im Kampf gegen den Abstieg aus der Bezirksliga haben sich die Fußballerinnen des TSV Fischerhude-Quelkhorn durch das späte Tor von Nina Luhmann einen Punkt gegen den MTV Wohnste gesichert. Der TSV Bassen hatte derweil keine Chance gegen Hedendorf-Neukloster und bezog seine höchste Saisonniederlage. Zudem verlor Schlusslicht SV Holtebüttel trotz ordentlicher Leistung das Kellerduell beim TSV Eintracht Immenbeck. 

TSV Eintracht Immenbeck - SV Holtebüttel 2:0 (2:0): „Eine zwingende Torchance hatten wir nicht. Aber mein Team hat dennoch seine beste Leistung seit Wochen gezeigt“, lobte SVH-Coach Andreas Dressel. In Immenbeck standen die Spielerinnen von Dressel in der Anfangsphase auf verlorenem Posten. Die Gastgeberinnen hatten früh attackiert und sich Chancen erarbeitet. So war auch die Entscheidung bereits frühzeitig gefallen: Jessica Schneider traf per Doppelpack für Immenbeck bereits in der ersten Viertelstunde (12./15.). Die Elf von Dressler wurde anschließend stabiler in der Abwehr. Insbesondere galt das für Halbzweit zwei, da die erfahrene Dana Wagner eingewechselt wurde und als Abwehr-Chefin fungierte. In der Offensive blieb der SVH aber bis zwei Schüsse von Nele Schmidt und Miriam Thiesfeld harmlos.

TSV Fischerhude-Quelkhorn - MTV Wohnste 2:2 (1:1): Fischerhude muss weiter um den Klassenerhalt bangen, da das Team von Jan Blanken nur zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze aufweist. Der TSV hat aber gute Chancen, seine noch ausstehenden Partien zu gewinnen und sich aus eigener Kraft zu retten. Die nächsten Gegner sind der Vorletzte Dornbusch und Schlusslicht Holtebüttel. Gegen Wohnste war es Ester Freese per Solo, die Fischerhude in Führung brachte (8.). Doch der MTV antwortete bereits in Minute 15 mit dem Treffer von Johanna Brunkhorst. Lange Zeit bleib es bei dem Ergebnis, ehe Wohnstes Louisa-Marie Schmidt zehn Minuten vor Schloss per Direktabnahme zum 2:1 für die Gäste traf. Fischerhude hatte aber das Glück auf seiner Seite: Einen strittigen Strafstoß nutzte Nina Luhmann zum 2:2 (84.). Kurz darauf musste Fischerhudes Milena Schneider wegen wiederholten Foulspiel mit der Ampelkarte das Feld verlassen. „Nach dem Platzverweis wurde es noch einmal heikel für mein Team. Aber die Mannschaft hat sich toll gewehrt und den einen Punkt verdient“, freute sich Blanken.

TSV Bassen - VSV Hedendorf-Neukloster 1:5 (0:3): „Wir haben anzuerkennen, dass wir gegen einen besseren Gegner auch in dieser Höhe verdient verloren haben“, gestand Uwe Norden. Bassens Pressesprecher sah eine schwache Leistung seines Teams, welches mit dem 1:5 noch gut bedient war. Während bei den Gastgeberinnen nur sehr wenig zusammenlief, spielte der VSV mit mehr Willen und Begeisterung. Einen Fehler im Bassener Aufbauspiel bestrafte Sarah Wohlers schon nach zehn Minuten mit 0:1. Bis zur Pause rettete Bassens Torhüterin Uta Schulenberg ihr Team mehrfach vor einem noch höheren Rückstand. Bei den Treffern zum 0:2 durch Aniko Olah (43.) und 0:3 durch Wohlers (45.) war Schulenberg aber machtlos. Hoffnung keimte bei Coach Bastian Okrongli und seiner Elf auf, als Lena Troschka ein Zuspiel von Hannah Maruschke zum 1:3 nach einer Stunde nutzte. Doch zu einer Wende kam es nicht mehr, denn der VSV stellte das bessere Team und kam durch zwei weitere Treffer von Wohlers (71./75.) zum verdienten 5:1-Sieg. „Jetzt gilt es: Kopf hoch und im nächsten Spiel zeigen, dass wir es besser können“, betonte Norden.


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