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Kollektives Aufatmen beim TV Oyten

Florian Cordes 01.10.2019 0 Kommentare

Romina Kahler hatte sich im ersten Spiel das Knie verdreht. Nun steht fest, dass sie keine schlimme Verletzung erlitten hat.
Romina Kahler hatte sich im ersten Spiel das Knie verdreht. Nun steht fest, dass sie keine schlimme Verletzung erlitten hat. (Björn Hake)

Oyten. Bislang hatten die Handballerinnen des TV Oyten in der Saison 2019/2020 nicht allzu viel Grund zur Freude. Die beiden ersten Spiele verlor der Drittligist und musste zudem noch darum bangen, dass die einzige etatmäßige Torhüterin im Kader, Romina Kahler, für einen längeren Zeitraum ausfällt. Sie hatte sich im Auftaktspiel gegen den TSV Wattenbek das Knie verdreht. Doch nun atmete nicht nur Trainer Jörg Leyens erleichtert auf – sondern das ganze Team im Kollektiv. Denn Kahler hat sich nicht schlimmer verletzt. Im kommenden Heimspiel gegen die HSG Jörl Viöl (Anpfiff: Donnerstag um 15 Uhr) kann die Torhüterin wieder auflaufen.

„Zum Glück hat sich die Vermutung, dass sie sich am Kreuzband verletzt haben könnte, nicht bewahrheitet. Sie ist daher auch wieder im Training“, sagt Jörg Leyens. Die Erleichterung ist dem Coach förmlich anzuhören. Doch nicht nur er ist über die Diagnose glücklich: „Dass Romi nichts Schlimmeres passiert und sie wieder dabei ist, ist für die gesamte Mannschaft wichtig. Und auch von ihr ist eine große Last abgefallen.“ Es ist somit gut möglich, dass die eigentliche Stammtorhüterin am Tag der Deutschen Einheit zwischen die Pfosten zurückkehrt. Sollte sich Leyens dafür entscheiden, Kahler in die Startsieben zu beordern, würde Fenja Hassing fürs Erste auf der Bank Platz nehmen.

Lea Bertram fällt monatelang aus

Hassing, die eigentlich dem Kader des TV Oyten II angehört, hat aufgrund der knappen Personallage im Tor des Drittliga-Teams in den beiden bisherigen Spielen ausgeholfen. Und laut Jörg Leyens hat sie überzeugt. Gegen Jörl wird sie nun erneut als zweite Keeperin dabei sein. „Zudem erhalten wir aus unserer zweiten Mannschaft weitere Unterstützung“, kündigt der Coach der „Vampires“ an. Die beiden erfahrenen Spielerinnen Susanne Tauke und Jana Stoffel sollen das Team verstärken. Darüber hinaus könnte eine Linkshänderin ihre Premiere im Trikot des TVO feiern. Denn Emily Winkler hat ihre Blinddarm-Operation gut überstanden und ist ebenfalls ins Training zurückgekehrt.

In Sachen Personal herrscht in Oyten dennoch nicht nur Sonnenschein: Unter das kollektive Aufatmen mischt sich auch ein Aufstöhnen. Denn Leyens und Co. müssen für mehrere Monate auf Lea Bertram verzichten. Bei der vielseitig einsetzbaren Handballerin wurde nun eine schwere Schulterverletzung diagnostiziert, die operiert werden muss. „Lea wird dadurch sechs bis neun Monate pausieren müssen. Für sie ist die Saison wohl gelaufen“, sagt Leyens. Diesmal ist das Bedauern in der Stimme des Coaches deutlich herauszuhören.

Und so gehen die „Vampires“ das Heimspiel gegen die HSG Jörl Viöl mit zwei positiven Personalnachrichten und einiger negativen an. Als Favoriten gelten die Gäste. Denn Jörl hat seine beiden ersten Partien gewonnen. Die Folge: Der Klub aus Schleswig-Holstein führt die Tabelle der 3. Liga Nord an. „Dennoch können wir überraschen. Warum soll bei uns nicht eine Spielerin einen richtig guten Start erwischen und das gesamte Team mitziehen“, gibt sich Jörg Leyens kämpferisch.

Dass der Trainer – trotz der beiden Schlappen zum Auftakt – die Partie gegen den aktuellen Spitzenreiter durchaus optimistisch angeht, liegt auch in der zweiten Halbzeit begründet, die sein Team beim SV Henstedt-Ulzburg gespielt hat. Leyens: „In dieser haben wir gut gespielt. Daran gilt es anzuknüpfen.“


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Leserkommentare
ManUD7 am 22.10.2019 07:37
Wieso wird die Bevölkerung aufgehetzt? Jahrelang sieht man doch nur noch Mais. Und dieser dient weitestgehend zum Betrieb der Biogasanlagen. Dafür ...
Mangaguide.de am 22.10.2019 07:30
Ein Punkt in Flensburg fuer den Halter war ja geplant, wurde aber leider wieder verworfen.

Alternativ koennte man ja auch Feuerwehr, ...