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3. Liga Handball
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Leyens-Sieben verschafft sich Respekt

Florian Cordes 16.09.2018 0 Kommentare

Auch in Solingen war Oytens Denise Engelke nur schwer zu stoppen. Bei der ersten Saisonpartie markierte die Spielgestalterin sieben Tore für ihr Team.
Auch in Solingen war Oytens Denise Engelke nur schwer zu stoppen. Bei der ersten Saisonpartie markierte die Spielgestalterin sieben Tore für ihr Team. (Björn Hake)

Voller Zuversicht waren die Handballerinnen des TV Oyten am Sonnabend zu ihrem Auftaktspiel beim HSV Solingen-Gräfrath. Sie wollten sofort der gesamten Weststaffel der 3. Liga zeigen, was ihn ihnen steckt und das mit ihnen zu rechnen ist. Immerhin ging es für die „Vampires“ zum Dritten der Vorsaison. Der TVO, der in den Jahren zuvor meist zu den Topteams der Nordstaffel gehörte, zeigte in Solingen eine gute Leistung. Dennoch musste das Team um ihren neuen Trainer Jörg Leyens die Rückfahrt als Verlierer antreten. Nach 60 spannenden Minuten lautete der Endstand 25:23 (9:12) für die Gastgeberinnen.

Mit den Punkten hat es für Leyens in seinem Premieren-Spiel auf der TVO-Bank zwar nicht geklappt, dafür habe sich seine Mannschaft in der Klingenstadt allerdings sehr viel Respekt verschafft. „Auch der Gegner meinte nach der Partie, dass eine Punkteteilung durchaus gerecht gewesen wäre“, ließ Jörg Leyens wissen.

Lob für Keeperin Kahler

Besonders in der ersten Halbzeit gelang es den Oytenerinnen, Solingen vor eine schwierige Aufgabe zu stellen. Nachdem es nach sechs Minuten 2:2 gestanden hatte, zogen die Gäste binnen kurzer Zeit auf 5:2 davon. Diesen Drei-Tore-Vorsprung behielt die Leyens-Sieben bis zur Pause – 12:9. „Unsere 6:0-Deckung war sehr beweglich“, sagte Leyens. Zudem kam ein Aspekt zum Tragen, den der Trainer der „Vampires“ bereits vor Saisonbeginn als großen Pluspunkt in seinem Team angesehen hatte: Das Können seiner Torhüterinnen Romina Kahler und Bryana Newbern. Diesmal war es Erstere, die der Defensive zusätzliche Sicherheit verlieh. „Was in der ersten Halbzeit durch die Abwehr kam, hat Romina gehalten“, lobte Jörg Leyens seine Keeperin. „Zudem haben wir im Angriff lange gespielt und geduldig auf unsere Chancen gewartet.“

Zunächst sah es nach Wiederanpfiff aus, als sollte die Unterbrechung zwischen den Halbzeiten dem TV Oyten nicht schaden. Er spielte munter weiter und lag sogar mit vier Tore in Führung (14:10/32.). In der Folge machte sich bei den Gästen aber doch ein gewisser Kräfteverschleiß bemerkbar. „Das ließ sich leider nicht verhindern“, bedauerte Jörg Leyens. 

Die Solingerinnen nutzten die schwindenden Kräfte beim Gegner für sich aus und kamen Mitte der zweiten Halbzeit zum Ausgleich (16:16). „Wir sind aber trotzdem im Spiel geblieben“, lobte der TVO-Trainer die Moral seines Teams. Beim Stand von 22:22 war die Suche nach dem Sieger noch nicht beendet. Als Solingen dann aber zwei Tore zum 24:22 vorlegte, lief dem TV Oyten allmählich die Zeit davon. Den letzten Treffer der Gäste markierte Jana Kokot per Siebenmeter. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 22 Sekunden auf der Uhr. Die Gäste versuchten, noch einmal den Ball zu erobern. Es blieb beim Versuch: Nach einem Foul kurz vor Schluss bekam der HSV einen Siebenmeter zugesprochen, den Amelie Knippert zum Endstand verwandelte. 

Optimistisch in die Heimspiele

Obwohl er mit der Leistung seines Teams zufrieden war, hatte Leyens direkt nach der Begegnung ein schlechtes Gefühl: „Diese Niederlage ist ärgerlich. Wenn man die Schlussphase betrachtet, muss ich aber schon sagen, dass der Gegner tolle Spielerinnen in seinen Reihen hat.“ Insgesamt überwog jedoch das positive Gefühl: „Wir dürfen optimistisch und mit Selbstvertrauen in die zwei kommenden Heimspiele gehen.“


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Leserkommentare
Opferanode am 20.10.2019 15:14
@ Bunker
Bei Ihnen weiß ich nicht immer, ob Sie das ernst meinen, was Sie schreiben. Kann ja auch ironisch gemeint sein?
Wenn Sie von ...
alterwaller am 20.10.2019 15:01
INITIATIVEN !!!

Zu hoch, zu flach, zu breit, zu lang. Die Fenster passen nicht zum Umfeld und was ist mit begrünten Dächern ? Da wird ...