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Fußball-Bezirksliga Frauen
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Nur Fischerhude-Quelkhorn punktet

Andreas Ballscheidt 16.09.2019 0 Kommentare

Jörg Beese und der TSV Fischerhude-Quelkhorn holten gegen den FC Hambergen ein Unentschieden. Zufrieden war der Trainer mit dem Resultat nicht.
Jörg Beese und der TSV Fischerhude-Quelkhorn holten gegen den FC Hambergen ein Unentschieden. Zufrieden war der Trainer mit dem Resultat nicht. (Karsten Klama)

In der Fußball-Bezirksliga der Frauen mussten die Teams des Landkreis Verdens erneut Lehrgeld bezahlen. Aufsteiger TSV Etelsen verlor deutlich gegen den MTV Wohnste. Auch der TSV Bassen bezog eine empfindliche Niederlage beim Aufsteiger TSV Apensen. Lediglich der TSV Fischerhude-Quelkhorn kam zu einem Punkt gegen den FC Hambergen.

TSV Fischerhude-Quelkhorn – FC Hambergen 1:1 (0:0): „Das Ergebnis ist ein Witz. Es spiegelt nicht den Spielverlauf wieder. Wir waren Hambergen deutlich überlegen und hätten schon vor der Halbzeit ein halbes Dutzend Tore erzielen können“, haderte TSV-Coach Jörg Beese mit der Offensive seiner Mannschaft. Allen voran Sophie Anouk Sanner, Melena Schneider und Luisa Freese hätten die Elf von Beese in Halbzeit eins deutlich in Führung schießen können. Sanner scheiterte aber immer wieder an Hambergens bester Spielerin Sarah Meyerdierks. Die Keeperin des FCH hielt alles, was auf ihren Kasten abgefeuert wurde, hatte aber auch mehrfach Glück, als das Leder mehrfach haarscharf an ihrem Gehäuse vorbeizischte. In Durchgang zwei klappte es endlich. Sanner erzielte nach einem guten Zuspiel von Freese das 1:0 und der Bann schien gebrochen zu sein (53.). Doch plötzlich schlichen sich Fehler ein, die der FCH bestrafte und durch Alina Umlandt das 1:1 erzielte (77.). „Nach dem Ausgleichstor lief es plötzlich wieder und es waren noch genügend Chancen da, um zu gewinnen“, sagte Beese, der jetzt darauf setzt, dass der Knoten in der nächsten Partie bei der SpVgg Bison platzt und der erste Saisonsieg gefeiert werden kann.

TSV Etelsen – MTV Wohnste 2:7 (1:4): Beim Aufsteiger Etelsen verdoppelte der MTV seine Torausbeute und kletterte auf Rang drei der Tabelle, während die Blaugelben weiter die Rote Laterne tragen. „Wohnste war schon deutlich besser als wir und hat daher auch verdient gewonnen“, sagte TSV-Coach Alexander Coels. Es dauerte nur fünf Minuten, da zappelte der Ball im Netz von Keeperin Janine Bohlmann. Lara-Marie Rock erzielte den 1:0-Treffer aus der Distanz. Per Doppelschlag erhöhten Cora-Lee Bredehöft (16.) und Rock (17.) auf 3:0, ehe Elisa Haase das 1:3-Anschlusstor gelang (37.). Noch vor der Pause erzielte Sarah Meier das 4:1 für die Gäste, die damit die Partie entschieden hatten (42.). In Halbzeit zwei gab es dann immer wieder Phasen, in denen Etelsen mehr vom Spiel hatte. Dies war auch nach einer Stunde so, als Anna Baalk der zweite Treffer für ihr Team gelang (62.). Zuvor hatte Kristin Höyns für Wohnste zum 5:1 getroffen (58.). Rock mit ihrem dritten Tor (70.) und Jana-Sophie Schütte (83.) markierten für den MTV das 6:2 und 7:2.

TSV Apensen – TSV Bassen 4:0 (2:0): Nur eine Torchance erarbeitete sich die Elf von Bastian Okrongli beim Aufsteiger Apensen. Diese Möglichkeit hatte Sophie Gäbelein, die in der 80. Minute freistehend abzog, mit ihrem Schuss aber an Torfrau Kathrin Lütjen scheiterte. Die sehr junge Apensener Elf hatte in der erst 17-jährigen Jana Drechsel die entscheidende Spielerin auf dem Platz. Drechsel gelangen gleich drei der vier Treffer für ihre Elf (7./62./85.). Das vierte Apensener Tor erzielte Merret Buchholz fünf Minuten vor der Pause nach einem Abwehrfehler. Die Bassenerinnen hatten zudem Pech, dass sich mit Mara Schidzig und Marnie Dierßen zwei Leistungsträgerinnen noch vor der Halbzeit verletzten und ausgewechselt werden mussten. „Wir haben gegen einen guten Neuling nur phasenweise gute Ansätze gezeigt und verdient verloren. Schlimmer als die Niederlage ist jedoch die Tatsache, dass wir wiederum einige verletzte Spielerinnen zu beklagen haben, was bei unserem recht dünnen Kader nicht wirklich förderlich ist“, war Bassens Pressesprecher Uwe Norden dementsprechend auch nicht zufrieden.


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...