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3. Liga Handball
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Pausenführung reicht nicht

Florian Cordes 14.10.2018 0 Kommentare

Zur Pause lag die Mannschaft von Jörg Leyens vorne, beim Schlusspfiff dann allerdings nicht mehr.
Zur Pause lag die Mannschaft von Jörg Leyens vorne, beim Schlusspfiff dann allerdings nicht mehr. (Björn Hake)

Fritzlar. Als in der Begegnung der 3. Liga West zwischen den Handballerinnen des SV Germania Fritzlar und des TV Oyten der Halbzeitpfiff ertönte, deutete einiges auf einen Auswärtssieg hin. Denn die „Vampires“ aus Oyten führten zur Pause mit 17:12. Doch nach der vollen Spielzeit machte sich im Lager des TVO große Enttäuschung breit. Der komfortable Vorsprung beim Seitenwechsel hatte nicht gereicht: Der von Jörg Leyens trainierte TVO verlor die Begegnung noch mit 26:27. Im vierten Saisonspiel war es die dritte Niederlage für die Leyens-Sieben.

Für den Coach stand – trotz der Enttäuschung – fest, dass sein Team auf der Leistung aufbauen könne. Denn Fritzlar zählt in der Weststaffel durchaus zu den Favoriten auf eine Top-Platzierung. „Wir haben uns direkt nach dem Spiel gesagt, dass wir alle die Köpfe hochnehmen wollen. Wir müssen weitermachen. Ich gehe jedenfalls mit einem positiven Gefühl in das nächste Spiel“, sagte Leyens. Am kommenden Sonntag empfängt der TV Oyten die HSG Blomberg-Lippe II.

Agieren seine Spielerinnen gegen die Bundesliga-Reserve so wie sie es in der ersten Halbzeit in Fritzlar taten, ist sicherlich der zweite Saisonsieg möglich. Denn in den ersten 30 Minuten waren die Gäste das tonangebende Team. In der achten Minute hatte sich der TVO schon eine Vier-Tore-Führung erspielt – 5:1. Und es sollte gut weitergehen für die Leyens-Sieben. Beim Seitenwechsel leuchtete jenes 17:12 für die „Vampires“ auf der Anzeigentafel. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr konzentriert und im Angriff lange gespielt. Und was in der Deckung durchkam, hat Romina Kahler gehalten“, lobte Jörg Leyens seine Torhüterin.

Der Vorsprung schmilzt

Doch nach dem Seitenwechsel bot sich eine komplett andere Partie. Plötzlich waren die Gastgeberinnen das bessere Team. Der Rückstand wurde kleiner und kleiner. In der 52. Minute war er komplett verschwunden. Fritzlar markierte den Ausgleich zum 22:22. „Danach ging es dann hin und her, bis Fritzlar schließlich kurz vor Schluss das 27:26 markierte“, sagte Leyens. Nach diesem Treffer kamen die Gastgeberinnen ein weiteres Mal in Ballbesitz, entschieden die Partie aber nicht. Oyten wurde noch einmal die Chance geboten, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Acht Sekunden blieben den Gästen noch, um auszugleichen. Doch der 27. Treffer sollte nicht mehr gelingen. Die Leyens-Sieben verließ den Platz als Verlierer. Leyens: „In den entscheidenden Phasen hätte die ein oder andere Spieler vielleicht ein bisschen Entlastung gebrauchen können. Leider konnten wir nach der Pause nicht mehr so befreit aufspielen.“


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Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
daa2011 am 22.10.2019 12:34
Solange die Politik nicht in der Lage ist ein vernünftiges Bildungsniveau anzubieten und ausreichend Mittel zur Verfügung stellt, werden die Privaten ...
FloM am 22.10.2019 12:33
Der Konsument steht am Ende der Kette, ist aber das wichtigste Glied:
der Handel diktiert dem Bauern den Preis,
der Konsument bestimmt, ...