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Volleyball-Oberliga
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Resultat bestätigt den Weg

Florian Cordes 16.09.2019 0 Kommentare

In der Vorsaison lief Leander Schulz noch für Badens Bundesliga-Team auf. Jetzt nahm er in der Reserve die Rolle eines Leistungsträgers ein.
In der Vorsaison lief Leander Schulz noch für Badens Bundesliga-Team auf. Jetzt nahm er in der Reserve die Rolle eines Leistungsträgers ein. (Björn Hake)

Genau solch einen Saisonstart hatte sich Peter-Michael Sagajewski vom TV Baden II gewünscht. Die Oberliga-Volleyballer mussten zu ihrem Auftaktspiel beim VfL Wildeshausen antreten. Und in der Kreisstadt war das Team von Coach Sagajewski nicht zu bremsen. Der TVB gewann gegen den VfL mit 3:1 (25:18, 20:25, 25:22, 25:21).

Der Trainer – Sagajewski hat die zweite Mannschaft des TV Baden zu dieser Saison von Werner Kernebeck übernommen (wir berichteten) – war nach dem Spiel voll des Lobes. „Viele Trainer sind zufrieden, wenn das Auftaktspiel irgendwie gewonnen wird. Aber wir haben das Ding auswärts klar gewonnen. Das bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte Peter-Michael Sagajewski. Der Coach hat schon genaue Vorstellungen, wohin dieser Weg seine Truppe bringen soll. In der Tabelle soll es weit nach oben gehen. „Wir haben definitiv eine Mannschaft, die in dieser Liga ein gehöriges Wörtchen mitreden kann“, macht Sagajewski deutlich, dass er seine Mannschaft zu den Topteams der Oberliga zählt.

In Wildeshausen hätten so einige seiner Spieler der Partie ihren Stempel ausgedrückt. Und dazu gehören drei Akteure, die entweder bereits für den TV Baden in der 2. Bundesliga gespielt haben oder dies zeitnah wohl machen: Leander Schulz, Alexander Decker und Balint Bencsik. Letzterer darf laut Sagajewski darauf hoffen, dass er im Laufe der Spielzeit zu seinem ersten Einsatz in der 2. Liga kommt. Schulz und Decker gehörten hingegen in der Vorsaison zum festen Stamm der ersten Mannschaft. Dass Decker nun in Wildeshausen zu den Sieggaranten gehörte, freute Sagajewski besonders. Denn eigentlich wollte der Ex-Zweitligaspieler seine Laufbahn komplett beenden.

Decker entschloss sich dann aber doch dazu, mit der zweiten Mannschaft zu trainieren. „Gegen Wildeshausen waren wir ein bisschen dünn besetzt. Ich habe Alex daher gefragt, ob er sich vorstellen könnte, auszuhelfen“, sagte Sagajewski. „Und zum Glück konnte er sich das.“ In Verbindung mit Bencsik und Schulz habe Decker das Spiel gegen den VfL schließlich über weite Strecken dominiert.

Eine menschliche Reaktion

Das galt vor allem für den ersten Satz. „In diesem Durchgang hat die Mannschaft brutal gut umgesetzt, was wir uns zuvor als Ziel gesetzt haben“, freute sich Trainer Sagajewski. Vor allem lobte der Coach das Aufschlag-Block-Spiel. „Dadurch haben wir den Satz schon sehr dominiert. Wildeshausen kam da nicht wirklich mit.“ Nach dem deutlichen Gewinn des ersten Satzes nahmen die Gäste im zweiten Abschnitt den Fuß vom Gas. Sagajewski: „Dass man dann auch mal einen Gang zurückschaltet, ist auch menschlich. Vielleicht haben wir den ersten Satz auch ein wenig zu deutlich gewonnen.“ Sein Team sei besonders in der Annahme eingebrochen. „In diesem Bereich haben wir noch eine Baustelle. Da müssen wir sicherer und souveräner werden“, erklärte Sagajewski, was im Training noch angepackt werden muss.

Von dem Satzausgleich der Gastgeber ließ sich der TV Baden II aber keineswegs aus der Ruhe bringen. Dem TVB sollte es fortan gelingen, an die Leistung aus dem Auftaktsatz anzuknüpfen. „Im dritten Satz hatten wir noch ein paar kleine Wackler drin. Aber insgesamt haben wir dann doch souverän und verdient gewonnen, weil wir uns den Erfolg auch erarbeitet haben“, sagte der Coach. „Ein Riesenlob muss ich zudem David Weiß aussprechen.“ Das große Talent habe in drei Sätzen überzeugend gespielt. Sagajewski: „Man darf gespannt auf die Zukunft sein, wie sich David bei uns weiter entwickelt.“

TV Baden II: Alexander Decker, Max Kernebeck, Leander Schulz, Balint Bencsik, David Weiß, Sergej Stanke, Christoph Ehrt, Maximilian Schön.


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Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...