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TB Uphusen: Muzzicato glaubt an die Wende

Florian Cordes 17.04.2019 0 Kommentare

Enttäuschungen gab es beim TB Uphusen zuletzt häufig. Das soll sich ändern.
Enttäuschungen gab es beim TB Uphusen zuletzt häufig. Das soll sich ändern. (Hake)

Die Lage ist für den TB Uphusen ohne Zweifel prekär – allerdings ist sie noch nicht hoffnungslos. Die Oberliga-Fußballer aus dem Achimer Westen stehen derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz, haben aber noch alles selbst in der Hand. Der TBU hat noch zwei Spiele mehr zu absolvieren als der MTV Gifhorn, der einen Punkt mehr auf dem Konto hat und auf dem 13. Rang steht. Diese Position reicht in dieser Saison für den Klassenerhalt. Der Grund: Eintracht Braunschweig meldet nach der Spielzeit seine zweite Mannschaft ab. Genau dieses Team ist am Donnerstag (Anpfiff um 18 Uhr) am Arenkamp Uphusens nächster Gegner.

Mit Braunschweig empfängt der TBU eine spielstarke Truppe. Das zeigt auch die Tabelle. Die U23 der Eintracht reist als Dritter an. Rein vom Tabellenbild her ist Uphusen Außenseiter. „Natürlich ist Braunschweig ein starker Gegner. Aber in dieser Liga hat jedes Spiel seine ganz besonderen Schwierigkeiten. Das hat auch unsere jüngste Partie gegen den Vorletzten gezeigt“, erinnert TBU-Trainer Fabrizio Muzzicato an das enttäuschende 0:1 beim VfL Oythe. „Vielleicht kommt es uns jetzt entgegen, wenn wir auf einen Gegner treffen, der mitspielt.“

Zu viele Prozente fehlen

Allerdings müsse vor allem seine Elf liefern, damit die Wende im Abstiegskampf gelingt. Dafür müsse sein Team vor allem mehr Leidenschaft zeigen. „Ich erwarte eine Reaktion der Mannschaft. Das Team muss über 90 Minuten Vollgas gegen. 40, 50 oder 70 Minuten reichen nicht“, fordert der Trainer. „Aus den letzten beiden Spielen hätten wir durchaus etwas mitnehmen können. Aber es haben eben zehn bis 20 Prozent gefehlt.“ Daher gingen die beiden Partien gegen Oythe und zuvor Northeim jeweils mit 0:1 verloren und Uphusen wurde auf den ersten Abstiegsplatz zurückgeworfen.

Obwohl die Situation aktuell nicht gerade positiv ist, will Muzzicato die Geduld nicht verlieren. „Ich hatte bisher nie das Gefühl, dass bei uns nichts mehr geht. Ich glaube an das Team. Die Jungs wollen ja. Aber wenn eine Mannschaft in einer Krise steckt, dann auch noch die leichtesten Bälle nicht ins Tor schießt und zudem dumme Fehler macht, nagt das natürlich am Selbstvertrauen“, sagt Muzzicato. Mit diesem angeknacksten Selbstbewusstsein soll nun die Wende zum Positiven gelingen. Gegen Eintracht Braunschweig II steht ihm schon einmal der gesamte Kader zur Verfügung. Nun liegt es am Trainer, die richtigen Spieler aufs Feld zu schicken. Welchen Spielertypen er jetzt benötigt, weiß Muzzicato: „Es müssen elf Leute auf dem Platz stehen, die mental stark sind und nicht an sich zweifeln.“


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Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
suziwolf am 19.10.2019 16:31
Gerne ... „ischa Freimaak“ ...

mit manchmal auch v-e-r-brannte-n Mandeln.

Auf weitere gute Zusammenarbeit. ...
suziwolf am 19.10.2019 16:23
Die Radfahrer*innen, die nicht auf dem regulären ,roten’ Weg fuhren, ergo nicht von der Zählmaschinerie erfasst wurden,
sind das S c h w a r z ...