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Handball 3. Liga Frauen
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Umbruch beim TV Oyten

Patrick Hilmes 17.04.2019 0 Kommentare

Wagt den Sprung nach Leipzig: die 17-jährige Wiebke Meyer.
Wagt den Sprung nach Leipzig: die 17-jährige Wiebke Meyer. (Björn Hake)

Die Saison in der 3. Liga West ist für die Frauen des TV Oyten beinahe beendet, zwei Spiele stehen noch aus. Voraussichtlich zwischen Platz drei und fünf wird der TVO die Spielzeit beenden und sie damit als erfolgreich betiteln können. Geht eine Saison zu Ende, bedeutet es, dass im Hintergrund fleißig am Kader für die nächste gebastelt wird. Und bei den „Vampires“ bahnt sich ein Umbruch an. Bereits vier Spielerinnen stehen fest, die sich verabschieden werden. Neben Denise Engelke und Lena Schulz werden auch Wiebke Meyer und Bryana Newbern den Verein wechseln. Rückraumspielerin und Führungsfigur Denise Engelke wagt bekanntlich den Sprung zum SV Werder Bremen in die 2. Liga. Linkshänderin Lena Schulz verschlägt es aus beruflichen Gründen nach Hamburg.

Nachwuchstalent Wiebke Meyer zieht es nach Leipzig, wo sie in Zukunft das Sportinternat besuchen wird. Sportlich gesehen will die U17-Nationalspielerin, die nun wieder zu einem Lehrgang ins Sportzentrum in Kienbaum vom 29. April bis 2. Mai eingeladen wurde, bei HC Leipzig Fuß fassen. Dieser ist souverän Meister der Ost-Staffel geworden und steigt somit in die 2. Liga auf. Ob Meyer auch in der nächst höheren Liga auflaufen wird, das wird sich noch zeigen. „Wir schauen in der Vorbereitung, ob ich bereits in der 2. Liga spielen kann“, berichtet Meyer.

Ihr Wechsel ist für TVO-Coach Jörg Leyens keine Überraschung: „Das war abzusehen. Sie muss es probieren. Das Schlimmste wäre, wenn sie sich irgendwann fragen würde, warum sie es nicht gewagt hat.“ Den Sprung traut ihr Leyens durchaus zu, warnt aber zugleich: „Grundsätzlich denke ich, dass sie es schaffen kann. Man darf es aber nicht sportlich isoliert sehen. Auch das Umfeld wird entscheidend sein, wie sie sich dort fern von Familie und Heimat zurechtfinden wird.“

Auch Meyer selbst weiß um die Gefahr: „Es ist ein sehr großer Schritt und 17 ist ja nicht ein Alter, in dem man von Hause auszieht. Ich muss abwarten, wie stark das Heimweh sein wird. Aber ich kann dort Schule und Sport besser miteinander vereinbaren. Auf lange Sicht ist es der richtige Schritt.“ Doch warum eigentlich Leipzig? „Das weiß ich auch nicht so genau. Ich war bei mehreren Vereinen, doch bei Leipzig hatte ich ein Gefühl, was ich bei den anderen nicht hatte.“

Anstatt hoch geht es für Bryana Newbern eine Liga runter. Die Torhüterin wird in Zukunft zwischen den Pfosten des SV Werder Bremen II in der Oberliga Nordsee stehen. Ihr Schritt zurück hat seine Wurzeln insbesondere in ihrem Studium in Bremen. „Ich hab das etwas schleifen lassen und muss mich nun wieder mehr darauf fokussieren“, betont Newbern. Sie nennt für ihren Schritt, der ihr sehr schwergefallen sei, „da ich die Mannschaft total gerne mag“, vor allem den Weg zum Training von Bremen nach Oyten sowie die langen Auswärtsfahrten als Gründe. „Ich hatte auch überlegt, ganz aufzuhören. Aber bei Werder kann ich beides miteinander besser verbinden.“

Somit muss Jörg Leyens vier Namen auf seiner Kaderliste streichen und kann bis dato mit Emily Winkler lediglich einen hinzufügen. „Keine Frage, wir brauchen noch zwei, drei Verstärkungen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten zwei, drei Wochen weitere Zugänge präsentieren können.“


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Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
derMeier am 19.10.2019 16:40
Ist ein 50 seitiges Gutachten wirklich notwendig, um das Offensichtliche zu bestätigen? Als wäre das irgendwie ein schwer zu beurteilender Fall? ...
suziwolf am 19.10.2019 16:31
Gerne ... „ischa Freimaak“ ...

mit manchmal auch v-e-r-brannte-n Mandeln.

Auf weitere gute Zusammenarbeit. ...