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Fußball-Oberliga
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Willkommene Spielphilosophie

Patrick Hilmes 09.11.2018 0 Kommentare

Verabschiedete sich vor der Saison in Uphusens Zweite, nun steht er wieder im Kader der Ersten gegen den HSC Hannover: David Airich.
Verabschiedete sich vor der Saison in Uphusens Zweite, nun steht er wieder im Kader der Ersten gegen den HSC Hannover: David Airich. (Björn Hake)

Achim. Anderer Gegner, andere Spielweise. Endlich, dürfte sich manch einer beim Fußball-Oberligisten TB Uphusen denken. Denn die Teams, mit denen es die Arenkampkicker zuletzt zu tun hatten, spielten eher einen destruktiven und defensiveren Fußball. Eine Spielphilosophie, mit der die Akteure des TBU anscheinend nicht zurechtkommen – 0:1 gegen Oythe, 1:2 gegen Wolfenbüttel, 1:2 gegen Hagen/Uthlede. Einzig der 4:1-Erfolg gegen Cloppenburg war die Ausnahme. Nun kommt wieder ein Gegner an den Arenkamp, der eine andere Spielweise bevorzugt: der HSC Hannover (Anpfiff: Sonnabend um 14 Uhr).

Der HSC Hannover steht für Offensiv-Fußball, 32 Tore und damit der zweitbeste Sturm der Liga geben dieser These recht. Der Tabellenzweite, der zugleich Aufsteiger ist, verfolgt eine eigene Spielidee. Zwar haben die Uphuser bisher schlechte Erfahrungen in Duellen mit Aufsteigern gesammelt – Oythe, Wolfenbüttel, Hagen/Uthlede –, doch nun denkt auch Coach Fabrizio Muzzicato, dass ein Gegner kommt, der seiner Truppe besser liegt. „Wer den Saisonverlauf betrachtet, der sieht, dass wir uns gegen solche Teams leichter tun.“ Spiele wie der 3:1-Erfolg bei Northeim geben dem Trainer recht.

Dass die Hannoveraner oben mitmischen, ist bei genauerer Betrachtung nicht verwunderlich, bediente sich der HSC doch vor der Saison beim Stadtkonkurrenten Arminia und rekrutierte die besten Spieler. Nun wartet auf den TBU eine homogene Truppe, die vor allem in der Offensive einen deutlichen Unterschied zum TBU aufweist. Gleich mehrere Spieler sind weiter oben in der Torschützenliste zu finden. Bei Uphusen trifft das lediglich auf Sebastian Kurkiewicz zu (fünf Tore). Beim Turnerbund herrscht demnach Nachholbedarf für den Winter. „Zwei, drei Kandidaten gibt es“, verrät Muzzicato.

Und die Offensive ist auch das Problem mit Blick auf das Spiel gegen den HSC. Thomas Celik, Shamsu Mansaray, Mert Bicakci (zwei Spiele Sperre), Daniel Throl und auch Defensivakteur Kerem Sahan (fünfte Gelbe) fehlen Muzzicato. Jedoch wird ein Altbekannter wieder im Kader stehen: David Airich, der sich vor der Saison Uphusens zweiter Mannschaft angeschlossen hatte. „Wir haben ein gutes Gespräch geführt. Ob er wieder komplett bei uns einsteigt, werden wir abwarten.“


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Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
thowaei am 23.10.2019 14:25
In KEINEM Land der EU kann man aktuell mit 54 Jahren in Rente gehen. Slowenien ist diesbezüglich der Spitzenreiter mit einem Renteneintrittsalter von ...
gorgon1 am 23.10.2019 14:15
Absolut mein Meinung. !!!
Beste Grüße