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Handball-Oberliga Frauen
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Ärgerlich, aber keineswegs dramatisch

Nico Nadig 01.02.2019 0 Kommentare

Obwohl Mareike Zetzmann im Januar noch nicht trainieren konnte, stand sie gegen den VfL Oldenburg III auf der Platte und war mit sechs Treffern die zweitbeste Schützin bei der HSG Hude/Falkenburg.
Obwohl Mareike Zetzmann im Januar noch nicht trainieren konnte, stand sie gegen den VfL Oldenburg III auf der Platte und war mit sechs Treffern die zweitbeste Schützin bei der HSG Hude/Falkenburg. (INGO MÖLLERS)

Hude. Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg sind mit einer Niederlage in die zweite Saisonhälfte gestartet: Sie verloren das Oberliga-Nachholspiel gegen die Drittvertretung des VfL Oldenburg mit 30:31 (15:15). Ärgerlich ist die knappe Pleite dabei sicherlich, überbewerten wollte Dean Schmidt, der die Huderinnen gemeinsam mit Birgit Deeben betreut, aber keinesfalls. „Das wird uns jetzt auch nicht umbringen“, sagte er.

Allzu lange kann sich der aktuelle Oberliga-Fünfte ohnehin nicht mit der Niederlage aufhalten, schließlich steht diesen Sonnabend schon das nächste Spiel vor der Tür. Ab 17.30 Uhr gastieren die Huderinnen bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn. Und mit dem Tabellenachten hat die Schmidt-Sieben nach der Drei-Tore-Pleite im Hinspiel noch eine kleine Rechnung offen. „Wir wollen jetzt zumindest das Verhältnis ausgleichen. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn wir uns nochmals darauf hätten vorbereiten können. Aber so ein knackiges Spiel dazwischen zu haben, hat uns auch gutgetan“, meinte Schmidt.

Gegen die Drittvertretung des VfL, die zu einem Gros aus der Bundesliga-A-Jugend besteht, fanden die Gastgeberinnen nur schleppend in das Spiel. Bis zur 29. Minute lagen sie durchgehend im Hintertreffen, teilweise sogar mit drei Treffern. „Oldenburg wollte uns ein bisschen überraschen. Bei Fehlwürfen hat der VfL über das ganze Feld gepresst und bei Anwurf ab der Mittellinie“, berichtete der Coach. Tatsächlich hatte das Trainerduo der HSG mit so etwas im Vorfeld jedoch gerechnet und deshalb bei den Einheiten zuvor angesprochen. Nur an der Umsetzung haperte es zu Beginn.

Erst in den finalen zehn Minuten fand die HSG in die Partie, ihr Spiel hatte nun viel mehr Bewegung. Und tatsächlich hätte sie nach dem 15:15 durch Jessica Galle in Minute 29 sogar noch mit einer Führung in die Kabine gehen können. „Uns wurde aber ein klarer Siebenmeter verwehrt“, ärgerte sich Schmidt nicht zum einzigen Mal über die Schiedsrichter. Sie hätten teilweise verschiedene Maßstäbe angelegt. So flog Maike Deeben in Durchgang zwei nach ihrer dritten Zeitstrafe mit Rot von der Platte. „Und bei zwei der Zeitstrafen handeln die Schiedsrichter nicht einheitlich. Auf der einen Seite wird es gepfiffen, auf der anderen bleibt der Pfiff aus“, erklärte Schmidt. Deebens Fehlen habe sich in Durchgang zwei auch bemerkbar gemacht. Gerade in der Deckung wurde sie teils schmerzlich vermisst, da sie variabel im Block oder auf den Halbpositionen verteidigen kann.

In der zweiten Hälfte wechselte die Führung hin und her. Doch dann hatte die HSG kurz vor Schluss die Chance, auf zwei Treffer wegzuziehen, verwertete aber gleich zwei Tempogegenstöße nicht. Stattdessen ging der VfL in Führung und rettete diese über die Zeit. „Unter dem Strich haben wir zu viel liegengelassen und in der Abwehr nicht den Zugriff bekommen. Bei jeweils 30 Toren kann man nicht gerade von einem Abwehrspiel sprechen“, meinte Schmidt, „es gab viele Würfe aus dem Rückraum, aber auch unsere beiden Torhüterinnen Fenja Schwark und Katharina Woltjen hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Bei einer normalen Quote hätte Fenja an sechs oder sieben Bälle noch die Finger ranbekommen.“ Der Coach ist aber davon überzeugt, dass es diesen Sonnabend wieder besser läuft und auch das eigentlich überaus starke HSG-Torwartduo einen größeren Einfluss auf das Spiel nimmt.

Weitere Informationen

HSG Hude/Falkenb. - VfL Oldenburg III  30:31 (15:15)

Hude: Schwark, Woltjen – Stuffel (1), Galle (10/2), Zetzmann (6/1), Deeben, Blankemeyer, S. Seidel (3), Butler (5), L. Seidel, von Freeden (3), Hillmer, Meyer (2)

Siebenmeter: HSG 3/3, VfL 5/4

Zeitstrafen: HSG 4, VfL 6  DIG


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Leserkommentare
suziwolf am 23.10.2019 06:43
„Aaaah“ „oooh“ sagt der/die Feuerwerker*in Sylvester 2019
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„Uuuuh“ sagt die Umwelthilfe ...

Es sollte für‘s ...
rakase am 23.10.2019 03:13
Den grundsätzlichen Ärger über zugeparkte Strassen kann ich ja voll und ganz nachvollziehen, auch wir müssen teilweise ganzjährig einen Kilometer zum ...