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Ein besonderer Saisonstart für Rebecca Horstmann

Nico Nadig 19.04.2019 0 Kommentare

Die Ganderkeseerin Dressurreiterin Rebecca Horstmann (hier beim Oldenburger Landesturnier in Rastede) und ihr Fridolin sind erneut für den Preis der Besten nominiert worden.
Die Ganderkeseerin Dressurreiterin Rebecca Horstmann (hier beim Oldenburger Landesturnier in Rastede) und ihr Fridolin sind erneut für den Preis der Besten nominiert worden. (Janina Rahn)

Dieser Saisonstart ist auch für Rebecca Horstmann mal außergewöhnlich: Die Dressurreiterin des RV Ganderkesee bestreitet ihr erstes Turnier unter freiem Himmel in Warendorf, wenn dort der Preis der Besten Ende Mai ausgetragen wird. Dieser gilt als das wichtigste Nachwuchsturnier neben den Deutschen Meisterschaften. „Ich habe mich sehr darüber gefreut. Der Preis der Besten ist ein besonderes Turnier für mich“, sagt Horstmann, die zum zweiten Mal in der Altersklasse der Jungen Reiter startet. Bei den Junioren konnte sie das Turnier bereits schon mal gewinnen.

Dass die 19-Jährige für das Nachwuchsturnier, bei dem nur die Elite Deutschlands antritt, überhaupt starten darf, ist durchaus ein Stück weit überraschend – spricht aber auch für Horstmann und ihren Wallach Friend of mine (Fridolin). Denn die Ganderkeseerin musste zuletzt eine Trainingspause einlegen und konnte deshalb auch nicht beim Sichtungsturnier zum Preis der Besten in Hagen starten. „Vor der Pause verlief unsere Vorbereitung allerdings sehr gut. Wir waren beim Bundestrainer und haben unseren Stand nochmals beim Bundestrainer gezeigt. Da haben wir offensichtlich sehr überzeugt“, freute sich Horstmann.

Ihre Vorbereitung und Trainingspause musste sie aus gesundheitlichen Gründen einlegen: Vor etwa zwei Jahren wurde ein Tumor in ihrem Sehnerv entdeckt, der nun behandelt werden musste. Nach einer vorbereitenden Operation unterzieht sich Horstmann deshalb derzeit einer Chemotherapie. „Natürlich beeinflusst das unsere Vorbereitung und ganze Saison. Aber ich brauche mich nicht zu verstecken. Es muss sich nicht alles darum drehen. Ich habe jetzt einfach daraufhin gefiebert, auf dem Pferd zu sitzen“, sagt die Dressurreiterin.

Bei der Vorbereitung auf den Preis der Besten will sich das Duo nun auf die Basics und auf die Arbeit an der Kondition konzentrieren. „Die Lektionen sitzen, das funktioniert ganz gut. Ansonsten schauen wir, dass wir ganz geschmeidig reiten können“, sagt Horstmann lachend. Derzeit trainiert sie täglich draußen. Schließlich ist es eine besondere Herausforderung, dass sie beim Preis der Besten erstmals in dieser Saison unter freiem Himmel starten wird – ganz im Gegensatz zur Konkurrenz. Horstmann: „Wir konzentrieren uns auf Warendorf und sind dann ja auch schon sehr erprobt.“ Druck macht sie sich jedoch nicht, wenngleich „ich natürlich ehrgeizig bin“. Aufgrund der schwierigen Vorbereitung möchte sie aber einfach schauen, was möglich ist. Letztendlich sei es überhaupt eine Ehre, beim Preis der Besten starten zu dürfen. Schließlich seien dort nur die besten Nachwuchsreiter des Landes. „Ich möchte zur ganz oberen Spitze dazugehören. Dafür geben wir alles“, sagt die 19-Jährige.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?