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Fußball Bezirksliga A-Junioren
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Eine herausragende Saison

Ralf Kilian 16.06.2019 0 Kommentare

Der VfL Stenum krönt sich nach einer herausragenden Saison mit der Meisterschale in der A-Junioren Bezirksliga.
Der VfL Stenum krönt sich nach einer herausragenden Saison mit der Meisterschale in der A-Junioren Bezirksliga. (INGO MOELLERS)

Stenum. Beim VfL Stenum passt momentan alles zusammen: In der Halbzeitpause des A-Jugend-Bezirksliga-Derbys zwischen dem VfL und dem TuS Heidkrug wurden zunächst die B-Junioren für ihren Bezirksligatitel geehrt, nach dem 6:1 (4:0)-Erfolg über den TuS bekamen auch die älteren Jahrgänge 2000/2001 die Meisterschale überreicht. Gefeiert wurde der Titel bereits am Mittwoch, als sich Vizemeister GVO Oldenburg einen 1:4-Ausrutscher bei der JSG Emstek/Höltinghausen geleistet hatte und Stenum damit nicht mehr einzuholen war.

Nach dem eigenen Erfolg im letzten Spiel der Saison ging die Party weiter, zunächst mit Bierduschen auf dem Platz und danach im Vereinsheim. Doppelten Grund zum Jubeln hat auch Trainer Frank Radzanowski, der selbst den Landesligaaufstieg perfekt machte und in der folgenden Saison die Zweite Herren übernimmt, die soeben in die Kreisliga aufgestiegen ist. Und nebenbei winkt auch ein Doppeltriumph in der Torschützenliste, wo Jan-Luca Rustler nach seinem 35. Saisontor nicht mehr einholbar ist und Tom Geerken (27) momentan Rang zwei innehat.

Geerkens Vater Hergen hat als Betreuer der A-Junioren momentan reichlich zu tun mit den Feierlichkeiten. Nachdem er am Mittwoch zunächst Emsteks Trainer den letztlich erfolgreichen Matchplan gegen GVO diktiert hatte („Nicht so offensiv wie gegen uns!“). Der VfL hatte kurz zuvor die JSG mit 8:0 geschlagen und hielt ständig Kontakt zu zwei Beobachtern in Emstek. „Als unsere Meisterschaft feststand, dauerte es kaum fünf Minuten, und die gesamte Mannschaft hatte sich im Vereinsheim eingefunden. Dort haben wir dann bis halb zwei am Donnerstag gefeiert, zum Glück sind die Jungs mit der Schule schon so gut wie durch“, berichtete Geerken. Am Freitag lud Geerken dann gefühlt jeden der mehr als 250 Zuschauer zum Freibier ein. Die Rekordkulisse wollte unterhalten werden – und dafür sorgte der Meister von Beginn an. Wobei die Gäste aus Heidkrug den VfL zum Kontern einluden. „Da sind sie einfach bärenstark. Allerdings haben wir wieder so viele leichte Fehler gemacht, darüber lachen sich die Stenumer kaputt“, ärgerte sich Heidkrugs Coach Andreas Pietsch über die Naivität seiner Schützlinge. Das Muster Steilpass, Querpass, Schuss ins leere Tor klappte gleich bei den drei ersten Treffern durch Felix Oetjen (7./Ablage Geerken), Geerken selbst (15./Querpass Rustler) und zum 3:0 durch Fynn Brenneiser (22.), hier hatte erneut Rustler quergelegt. Tor Nummer zwei und drei rochen etwas nach Abseits, aber das konnte Stenums Feierlaune nicht trüben. Besonders euphorisch reagierte der Anhang auf das 4:0 von Alexander Kohlhaupt (45.). Sein technisch sauberer Freistoßtreffer aus 18 Metern flach neben den linken Pfosten war Kohlhaupts erstes Saisontor. Damit wurden die 129 Buden von 14 verschiedenen Schützen erzielt.

Auch an diesem Abend zeigte sich der ausgeglichen besetzte Kader mit einem halben Dutzend Torschützen. Rustler machte nach zwei vergebenen Chancen (24./38.) auch noch sein Tor. Das 5:0 (47.) brachte Pietsch in Rage: „Da klären wir nach einer Ecke zweimal und bekommen den Ball nur 20 Meter vom Tor weg.“ Crispin Mintert bedankte sich mit einem Volleyschuss aus 25 Metern, Heidkrugs bedauernswerter Keeper Florian Ahrens konnte das Geschoss nur abklatschen und Rustler schob ein. Nachdem Hajar Isso den ersten Heidkruger Torschuss abgegeben hatte (62.), bekam Stenums Julius Niklaus auch noch seinen großen Auftritt, tunnelte Tom Köster und vollendete zum 6:0 (67.). In der Schlussphase durften sich auch die Gäste offensiv präsentieren, trafen durch Marcel Marquardt den Pfosten (80.) und kamen durch den energischen Köster zum 1:6-Ehrentreffer (83.).

Bevor Radzanowski die obligatorische Bierdusche verabreicht bekam, war noch Zeit für einen Rückblick mit etwas Wehmut: „14 von 17 Jungs sind seit der E-Jugend im Verein. Die meisten Spieler hatte ich jetzt über fünf oder sechs Jahre. Zu Anfang sind wir als jüngerer Jahrgang in der C-Jugend abgestiegen. Die ganze Entwicklung, die die Jungs in diesen Jahren gemacht haben, dafür werden wir jetzt belohnt. Die Jungs sind mir ans Herz gewachsen, einen besseren Abgang kann ich mir gar nicht wünschen.“

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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...