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Nico Nadig 10.02.2019 0 Kommentare

Jörn Janßen (am Ball) spielte eine überragende zweite Hälfte: Zehn Treffer gelangen dem Rückraumschützen der HSG Delmenhorst nach der Pause. Insgesamt erzielte er 15 Tore gegen den SV Beckdorf. 
Jörn Janßen (am Ball) spielte eine überragende zweite Hälfte: Zehn Treffer gelangen dem Rückraumschützen der HSG Delmenhorst nach der Pause. Insgesamt erzielte er 15 Tore gegen den SV Beckdorf.  (Ingo Möllers)

Delmenhorst. Mit einem solch deutlichen Spielverlauf hatte Jörg Rademacher im Vorfeld keinesfalls gerechnet. Vielmehr hatte der Trainer der HSG Delmenhorst sich auf eine enge Partie beim SV Beckdorf eingestellt, doch der Handball-Oberligist dominierte die Gastgeber über 50 Minuten und setzte sich verdient mit 35:28 (19:11) durch. „Wir hatten uns eine Menge vorgenommen. Ich als Trainer war mir aber etwas unschlüssig, weil wir das Hinspiel verloren hatten. Mit den verschiedenen Deckungsvarianten hatten wir damals große Probleme“, erinnerte sich Rademacher an das Hinspiel.

Und so stellten sich einige Zuschauer in Beckdorf die durchaus berechtigte Frage: Warum spielt die HSG die Gastgeber nun fast eine ganze Partie über an die Wand? Rademacher hatte darauf eine Antwort parat: „Damals waren vier Spieler nicht dabei, die jetzt auf der Platte standen. Wir haben uns weiterentwickelt. Wenn ich den Zyklus von September bis jetzt betrachte, dann zeigt der Trend klar nach oben.“ Gerade im Deckungsverband habe seine Sieben seit der Hinspielpleite einen Schritt nach vorne gemacht. Das Zentrum mit Neuzugang Michael Schröder und Tim Coors sei sehr stark und von der Erfahrung der beiden ehemaligen Zweitligaspieler profitierten auch die anderen Akteure auf der Platte. „Unsere Deckung ist der Grundstock. Ist unsere Abwehr gut, dann haben wir immer eine Chance“, sagte Rademacher.

Offensiv habe seine Sieben auch einen Fortschritt gemacht. Das Zusammenspiel klappt laut des Coaches besser und auch Rückstände steckt sein Team gut weg. Nichtsdestotrotz machte er sich zu Beginn gegen Beckdorf Sorgen. Denn sein Team startete direkt mit zwei Fehlwürfen in die Partie. „Da habe ich schon befürchtet, dass wir da weitermachen, wo wir gegen Habenhausen aufgehört hatten“, sagte der Coach. Zur Erinnerung: Gegen den ATSV ließ die HSG eine Vielzahl hochklassiger Chancen liegen und brachte sich so selbst um etwas Zählbares. Diesmal berappelten sich die Delmenhorster jedoch und zogen ab der zehnten Minute immer weiter davon – 19:11 der Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang änderte sich am Spielverlauf nichts. Die HSG hielt die Konzentration hoch und „Jörn Janßen hat absolut gezündet, das war seine zweite Hälfte“. Zehn Treffer erzielte der Rückraumschütze – insgesamt netzte er 15-mal ein. „Aber auch Lasse Till hatte von Linksaußen eine gute Quote. Nach acht Monaten hat Thies Kohrt außerdem wieder in der Abwehr gespielt. Das freut mich nach so langer Zeit für ihn besonders. Am Ende zählt aber die gesamte Mannschaft. Wir hatten auf jede Deckungsvariante der Beckdorfer eine Antwort und sind sehr souverän aufgetreten“, lobte Rademacher den Auftritt seiner Sieben.


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Leserkommentare
rondon am 21.10.2019 17:14
Vllt ist auch die Kluft zwischen einem erfolgreichen Abiabschluß und einem erfolgreichen Studienabschluß zu groß
rondon am 21.10.2019 17:06
und da liegt der Vorteil, wenn er den Partei-Vorsitz hat, kann (sollte) er nicht mehr im TV auftreten.
Fr. Merkel spielt ja auch nicht im ...