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1. Fußball-Kreisklasse
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Hasbergen marschiert weiter

Ralf Kilian 04.09.2017 0 Kommentare

Fußball
Die Hasberger Houssein Hazimeh (links) und Nico Gawlista hatten bislang genügend Gründe zum Jubeln.  (INGO MOELLERS)

Delmenhorst. Der TuS Hasbergen marschiert in der 1. Fußball-Kreisklasse weiter vorne weg: Mit dem fünften Erfolg im fünften Spiel hat die Elf vom Tell als einzige Mannschaft der Liga noch eine weiße Weste. Und der 2:1 (1:0)-Sieg über die Reserve des TV Jahn klingt vom Ergebnis her zwar ziemlich knapp, war aber angesichts eines Chancenverhältnisses von 10:2 doch absolut verdient. „Unser Chancenübergewicht war riesig, wir hätten viel, viel mehr Tore machen müssen“, bestätigte TuS-Trainer Tim Müller.

Seine Elf führt jetzt mit einer optimalen Ausbeute von 15 Punkten vor Kreisliga-Absteiger VfL Wildeshausen II, der vor einer Woche mit dem 2:2 bei Jahn II zum ersten Mal Federn lassen musste. „Wir haben es mit der gleichen Aufstellung wie gegen Wildeshausen probiert. Leider haben wir nur etwas mehr als 20 Minuten standgehalten“, musste Jahn-Coach Frank Oehlmann eingestehen. Exakt in der 24. Minute gelang Dominik Lersch das Hasberger Führungstor, danach war der Heimsieg nie mehr wirklich in Gefahr. Ein Grund dafür war der große Tempovorsprung der Hasberger, die den Jahn-Verteidigern nach Steilpässen immer wieder davonrannten.

In drei der ersten vier Spiele war dem Tabellenführer immer spätestens in der sechsten Minute das 1:0 gelungen. Darauf waren die Violetten vorbereitet: Sie standen tief und konnten den Favoriten lange vom eigenen Tor fernhalten. Nachdem Nico Gawlista in der dritten Minute nur das Außennetz getroffen hatte, zwang Houssein Hazimeh den starken Jahn-Keeper Moritz Gaffke mit einem Fernschuss zur ersten Glanzparade (13.) – es sollte bei weitem nicht die letzte gewesen sein. Nach 24 Minuten war Gaffke allerdings machtlos, als Dominik Lersch aus zentraler Position durchbrach und den Ball im rechten Winkel versenkte.

Mit dem 1:0 ging die Ordnung bei den Jahnern zwischenzeitlich völlig verloren. Nur Gaffke war weiterhin hellwach, verkürzte gegen die frei vor ihm auftauchenden Sebastian Kowalski und Cem Oflazoglu (26./31.) geschickt den Winkel und blieb gegen Kowalski in der 39. Minute erneut der Sieger. „Moritz war heute ganz stark“, lobte Oehlmann seinen Schlussmann.

Zur Pause brachte der Jahn-Coach mit Marvin Heinrich seinen Leader ins Spiel, der fortan die nötige Präsenz auf den Rasen am Tell-Platz brachte. Der Direktschuss von Dennis Bullmann (63.) nach Heinrichs Ablage blieb trotzdem für längere Zeit die erste und einzige Prüfung für Hasbergens Torwart Lennart Bonk. Denn vorne hatte sich Hazimeh zuvor erneut durchgesetzt, und Gawlista hatte keine Mühe, zum 2:0 (55.) einzuschießen. Zahlreiche Tempovorstöße brachten weitere Hasberger Möglichkeiten durch Gawlista und Hazimeh, die nicht zu halten waren. Fast alle Jahn-Verteidiger erhielten für ihre taktischen Fouls vom guten Unparteiischen Felix Heuer den Gelben Karton präsentiert. Für Phil Meurer bedeutet das bereits nach fünf Partien mit ebenso vielen Verwarnungen die erste Gelbsperre. Erstaunlich: Als der starke Gaffke mit Rückenproblemen nach 78 Minuten für Juri Giese weichen musste, stellten die Hasberger ihre Offensivbemühungen nahezu ein. Die Konsequenz war Heinrichs Anschlusstreffer in der 86. Minute. Eingeleitet von Dustin Busch war Heinrich zunächst noch mit dem Fuß an Bonk gescheitert, vollstreckte dann jedoch per Kopfball zum 2:1.

Eng wurde es danach für den Spitzenreiter jedoch nicht mehr. „Am Ende wurden wir ein bisschen nachlässig, doch gewonnen ist gewonnen“, hakte TuS-Trainer Müller den nächsten Dreier schnell ab.


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Leserkommentare
heinmueckausbremerhaven am 21.10.2019 20:47
Es gibt nur eine Chance wieviel Artikel beschrieben. Und jetzt schwindet mit dem Artikel von Stefan Rahmstorf das Argument, dass die BRD nur für ...
Bremen99 am 21.10.2019 20:41
Das Parken in Wild-West-Manier rund um den Freimarkt hat Tradition. Vor über 40 Jahren konnte man auch schon regelmäßig beobachten wie dreiste ...