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Tischtennis-Verbandsliga
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Kampf um den Klassenerhalt

Andreas Lehmkuhl 09.04.2019 0 Kommentare

Marco Stüber (links) und Finn Oestmann verloren ihr Schlussdoppel, weshalb der TV Hude II gegen Ritterhude nicht punktete und nun wahrscheinlich via Relegation den Klassenerhalt perfekt machen muss.
Marco Stüber (links) und Finn Oestmann verloren ihr Schlussdoppel, weshalb der TV Hude II gegen Ritterhude nicht punktete und nun wahrscheinlich via Relegation den Klassenerhalt perfekt machen muss. (INGO MÖLLERS)

Hude. Es war wahrlich kein guter letzter Spieltag der Huder Tischtennis-Spieler. Während die erste Mannschaft die Aufstiegsrelegation verpasst hat (Text siehe oben), haben sich die Chancen auf den direkten Klassenerhalt für die Reserve durch ein 7:9 gegen die TuSG Ritterhude auf ein Minimum reduziert. „Da war durchaus mehr drin, das eine oder andere Spiel, das wir verloren haben, hätte auch an uns gehen können“, meinte Marco Stüber.

Während Hude auf Sören Dreier aufgrund seiner Terilnahme am Deutschlandpokal verzichten musste, fehlte Ritterhudes Nummer zwei Jens Schlake krankheitsbedingt. Die ersten beiden Doppel gingen an die Gäste, und fast wären diese sogar mit 3:0 in Führung gegangen. Immerhin aber entschieden Dietmar Scherf/Christopher Imig nach 0:2-Satzrückstand ihr Doppel doch noch für sich. Oben fand der Ex-Ritterhuder Finn Oestmann gegen die sicheren Konter- und Blockbälle von Frank Mühlmann nie zu seinem Spiel, während Marco Stüber Andre Binder unglücklich in vier Sätzen unterlag. Schon in Durchgang zwei hatte der Huder Satzbälle. Stüber verlor dennoch mit 13:15, genauso wie den vierten Durchgang, in dem er sogar mit 10:4 geführt hatte. Nach Klaus Krabbes 1:3 gegen Lars Hausmann lagen die Gastgeber somit mit 1:5 im Rückstand.

Doch Hude kämpfte sich wieder heran, beim Stand von 5:6 schien der Sieg und damit der direkte Klassenerhalt wieder möglich zu sein. Klaus Krabbe musste sich Siegfried Wagner aber in fünf Sätzen geschlagen geben. Überraschend – gilt der Huder doch eigentlich als Spezialist für das Spiel gegen einen Abwehrspezialisten. Dietmar Scherf gegen Hausmann sowie Florian Krabbe punkteten jeweils nach fünf Sätzen. Krabbe siegte gegen den erst 13-jährigen Laurin Struß, das große Talent der Ritterhuder, das erst seit gut drei Jahren Tischtennis spielt. Christopher Imig unterlag Stefan Pankow jedoch mit 2:3, damit war ein Sieg schon nicht mehr möglich.

Im Schlussdoppel zwischen zwei ähnlich aufgestellten Paarungen – jeweils ein offensiver Linkshänder und ein Blockspezialist – harmonierten die Ritterhuder Binder/Pankow besser als Oestmann/Stüber, und damit war das 7:9 besiegelt. Theoretisch könnte Eintracht Hittfeld mit hohen Niederlagen in den letzten beiden Spielen zwar noch hinter Hude zurückfallen. Allerdings geht es für deren Gegner um nichts mehr, dem Vernehmen nach könnte Hittfeld auf personell geschwächte Mannschaften treffen.

In einer Relegation würde Hude neben dem ESV Lüneburg entweder auf Oldendorf oder den TuS Sande treffen, der bereits angekündigt hat, kein Interesse an einem Aufstieg zu haben. „Die Relegation war unser Saisonziel. Von daher können wir absolut zufrieden sein, auch wenn es am Schluss sogar ärgerlich war, dass wir Chancen auf den direkten Klassenerhalt liegen gelassen haben“, meinte Marco Stüber und erklärte: „Nach unserem eigentlichen Abstieg im vergangenen Jahr sind wir ja nur als Nachrücker in der Liga geblieben. Wir hatten sogar überlegt, ob wir das machen sollen, aber es hat sich gezeigt, dass dieser Schritt richtig war und wir mithalten konnten.“


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Leserkommentare
theface am 18.10.2019 20:54
Das kann so nicht stimmen, sonst wären SPD und Grüne ja nicht mehr in der Landesregierung.
Opferanode am 18.10.2019 20:48
Ich hatte die gleiche Frage. Aber eine vernünftige Antwort würde mir besser gefallen, als so schulmeisterlich daherzukommen, mit der Aufforderung, ...