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Lingenau scheidet frühzeitig aus

Andreas Lehmkuhl 11.06.2019 0 Kommentare

Der Huder Felix Lingenau ging bei der DM in Erfurt leer aus.
Der Huder Felix Lingenau ging bei der DM in Erfurt leer aus. (INGO MÖLLERS)

Durchwachsen sind die Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Senioren für Felix Lingenau verlaufen. Der Huder war bei seiner ersten Teilnahme ohne große Erwartungen nach Erfurt gefahren, da er wegen Knieproblemen zuletzt kaum trainieren konnte. „Dafür war es dann okay. Die Schmerzen haben mich nicht großartig behindert, aber die mangelnde Vorbereitung hat man schon bemerkt“, erklärte der 39-Jährige nach dem Turnier. Im Einzel war Lingenau nach Rang zwei in der Vorrundengruppe in der ersten K.o.-Runde ausgeschieden. Im Doppel strich er hingegen schon nach dem ersten Spiel die Segel, während er im Mixed bis in die Runde der letzten acht vordrang.

In der Einzel-Vorrunde der Herren 40 war Lingenau an Position zwei gesetzt. Gegen Johannes Scholz (BG Berlin) und Christian Fürst (TSV Schwabmünden) gewann der Huder jeweils nach 0:1-Satzrückstand mit 3:1. Gegen den stärksten Gruppengegner, Torsten Becker vom Oberligisten TTV Albersweiler, lief es dann genau andersherum: Satz eins gewann Lingenau, in den nächsten drei Durchgängen hatte er dann aber vor allem große Probleme mit den starken Aufschlägen seines Gegners und musste sich geschlagen geben. In der ersten Hauptrunde wartete mit Alexander Weiß vom hessischen Bezirksoberligisten TTF Heuchelheim eigentlich ein machbarer Gegner. „Der lag mir sogar vom Spielsystem her mit seinem eher langsamen Spiel. Aber da hat man das fehlende Training bemerkt, ich habe einfach schlecht gespielt“, meinte Lingenau nach der 0:3-Niederlage.

Die größten Chancen auf eine gute Platzierung schien der Huder im Doppel zu haben. Zusammen mit dem Regionalliga-Spieler Sven Hielscher (TTS Borsum) war er sogar an Position zwei gesetzt. Nach einem Freilos in Runde eins lief dann aber gegen Marcus Taeffner (Regenstauf) und Carsten Lüdicke (BG Berlin) nichts zusammen und die Favoriten schieden deutlich aus (0:3).

Die beste Leistung zeigte Lingenau anschließend im Mixed-Wettbewerb an der Seite von Denise Kleinert vom TSV Heiligenrode. Durch ein Freilos und zwei Siege zog das Duo ins Viertelfinale ein. „Im Achtelfinale war ich das erste Mal im Turnier so richtig im Flow und habe gut getroffen“, erklärte Lingenau. Dann allerdings war trotz ordentlicher Leistung gegen die an Position eins Gesetzten Schluss. Gegen die langjährige Bundesliga-Spielerin Inka Dömges sowie den Regionalliga-Spieler Alexander Krenz hatten die beiden beim 0:3 nicht den Hauch einer Chance. „Die waren einfach zu stark“, musste Lingenau anerkennen.

Vor der Saison hatte er eigentlich angekündigt, nur einmal bei den Senioren antreten zu wollen, im Idealfall vielleicht sogar eine Medaille zu holen und sich dann wieder auf die Liga zu konzentrieren. „Das ist einfach ein sehr großer Aufwand mit der Qualifikation über Bezirks- und Landesmeisterschaften. Allerdings würde ich natürlich auch gerne einmal sehen, was denn ginge, wenn ich fit mitspielen würde und nicht so schlecht vorbereitet wie jetzt bin“, meinte der Huder. Darum sei er noch unentschlossen, ob er es vielleicht doch noch einmal versuchen werde.


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...