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Neerstedt liefert eine gute Antwort

Nico Nadig 17.03.2019 0 Kommentare

Trotz der Pleite war TVN-Coach Maik Haverkamp zufrieden. 
Trotz der Pleite war TVN-Coach Maik Haverkamp zufrieden.  (xxx)

Neerstedt. Trotz einer Heimpleite können die Handballerinnen des TV Neerstedt gestärkt in das Oberliga-Derby mit der HSG Hude/Falkenburg an diesem Sonntag gehen: Bei der 32:36 (17:22)-Niederlage gegen die Reserve vom SV Werder Bremen zeigten die Aufsteigerinnen eine wesentlich bessere Leistung als in der Vorwoche. Beim Spitzenreiter SFN Vechta war der TVN völlig chancenlos und blieb in den ersten 20 Minuten sogar ohne Tor. „Das heute war eine gute Antwort auf dieses Spiel“, meinte TVN-Trainer Maik Haverkamp im Anschluss. Aus solchen Partien wie gegen Werder II könne seine Sieben nur lernen. 

In den ersten 15 Minuten hielten die Neerstedterinnen gut mit und dagegen. Zwar führte die Heimsieben in dieser Phase kein einziges Mal, hielt den Rückstand allerdings gering und glich die Partie immer wieder aus. Doch mit fortschreitender Spieldauer erhöhte sich die Fehlerzahl bei der Haverkamp-Sieben. Im Angriff vertändelte sie nun häufig den Ball, auch weil die Werder-Deckung mehr Druck ausübte. So kamen die Gäste aus Bremen zu einfachen und schnellen Toren. Nach 25 Minuten leuchtete eine 19:14-Führung für die Werderanerinnen von der Anzeigetafel. Bis zur Pause konnten sie ihren Fünf-Tore-Vorsprung halten – 22:17.

Nach der Pause erwischten die Neerstedterinnen den eigentlich besseren Start. Einen schön herausgespielten Angriff vollendete Stefanie Hanuschek zum 18:22. Zudem parierte Torhüterin Rieke von Seggern gleich drei Würfe stark. „Es war wichtig, dass Rieke sich gesteigert hat. Wir waren auch mutiger in der zweiten Hälfte, da waren ihre Paraden wichtig“, sagte Haverkamp. Den Rückstand verkürzen konnte seine Sieben erstmal trotzdem nicht. Das lag zum einen an der Qualität von der Zweitliga-Reserve von Werder und zum anderen an der Fehlerquote der Neerstedterinnen im Angriffsspiel. „Unsere Fehler brechen uns das Genick. Wir gewinnen den Ball und schmeißen ihn dann wieder weg. Wir müssen da konstanter werden“, meinte Michael Kolpack, der den TVN mit Haverkamp coacht. Nach 49 Minuten stand es 23:31. Die Partie schien entschieden.

Was die Aufsteigerinnen in dieser Saison allerdings auszeichnet, ist, dass sie nur selten aufstecken und sich ihrem Schicksal ergeben. Sie kämpften sich zurück und kamen durch Kirsten Kurok drei Minuten vor Ende auf drei Tore heran – 31:34. Im nächsten Angriff trudelte jedoch ein Wurf in den TVN-Kasten, die Partie war damit auch endgültig entschieden. Haverkamp: „Irgendwann sind dann auch mal die Kräfte weg.“

Einen Vorwurf konnte man den Gastgeberinnen aber auf keinen Fall machen. Sie hatten bis zum Schluss gekämpft und phasenweise sehr ordentlich gespielt. Schlussendlich setzte sich aber die individuelle Klasse der Werderanerinnen durch. „Wir sollten als Aufsteiger den Ball flach halten. Werder ist sehr variabel und hat viel Erfahrung“, sagte Haverkamp und ergänzte: „Katrin Friedrich und Torhüterin Charlotte Schumacher haben in der 2. Bundesliga gespielt. Und eine Naomi Conze haut den Ball aus zwölf Metern in den Kasten.“  


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Leserkommentare
suziwolf am 21.10.2019 12:01
Warum dieser einfache Hinweis
auf www.spiegel.de
[ ,auf Erweiterung der Information‘ ]
mit „👎“ bewertet wird,
erklärt sich ...
peteris am 21.10.2019 12:00
Bundesaußenminister
Maas: Türkische Offensive nicht mit Völkerrecht im Einklang.

Für "Diktatoren" wie Putin,Erdogan usw. gibt es ...