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Handball-Landesliga Frauen
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Weiter punklos in fremden Hallen

Rolf Behrens 04.10.2019 0 Kommentare

Hannah Eilers (hier gegen den Elsflether TB) traf gegen die SG Obenstrohe/Dangastermoor zweimal.
Hannah Eilers (hier gegen den Elsflether TB) traf gegen die SG Obenstrohe/Dangastermoor zweimal. (INGO MOELLERS)

Varel. Die Auswärtsauftritte der Damenmannschaft der HSG Delmenhorst verlaufen in der Handball-Landesliga-Bremen in dieser Saison alles andere als wunschgemäß. Nach dem 23:25 beim TSV Altenwalde verloren die Schützlinge von Trainer Ingo Renken auch ihren zweiten Einsatz in fremder Halle bei der SG Obenstrohe/Dangastermoor mit 20:22 (10:12).

Während der Coach vor wenigen Tagen beim 35:31-Sieg gegen Elsfleth noch mit seiner Abwehr haderte, lagen die Probleme diesmal eindeutig im offensiven Bereich. „Die Abwehr war heute top, der Angriff ein Flop“, bilanzierte Renken. Im jüngsten Heimspiel erzielten Kerstin Cordes und Nicole Howe zusammen noch 18 Tore, diesmal konnte Cordes gar nicht einnetzen und Howe war in Obenstrohe nicht dabei. Da auch Linkshänderin Celine Hanenkamp ausfiel, ging von der rechten Seite keine Gefahr aus. Dies allein war aber nicht das Manko. „Wir haben etliche Chancen gut herausgespielt und uns eine Menge Tormöglichkeiten kreiert, doch reingehauen haben wir die Dinger nicht. Wir haben die Torhüterin quasi auf der Flucht erschossen“, analysierte Ingo Renken.

In der ersten Halbzeit lagen die Gastgeberinnen außer beim 1:1 und 2:2 stets vorn. Mitte der ersten Hälfte ließ der Delmenhorster Trainer dann die Torjägerin aus Obenstrohe Melanie Coquille hautnah beschatten. Eine Maßnahme, die fruchtete, denn die Akteurin traf vor einer Woche gegen Bremerhaven allein 18-mal und erzielte auch gegen die Delmenhorsterinnen in der Anfangsphase bereits drei Tore. Mit sieben Treffern, davon zwei Siebenmeter, war sie am Ende dennoch wieder erfolgreichste Werferin ihrer Mannschaft.

Nach dem 10:12 zur Pause gerieten die Gäste nach 38 Minuten mit 12:15 in Rückstand. Doch die Renken-Damen zeigten auch diesmal wieder, dass die Moral stimmt. Mit einem 6:0-Lauf zwischen der 41. und 47. Minute drehten die Delmestädterinnen das Spiel durch Tore von Silke Stecher, Sabrina Weyhausen, Elisadel Libchen, Alexandra Hildener sowie Alyssa Schneider zu einer 18:15-Führung. Danach vergaßen die Renken-Schützlinge bei weiteren guten Chancen allerdings, den Sack zuzumachen.

Dadurch kamen die Gastgeberinnen wieder ins Spiel, glichen zum 19:19 (54.) erstmals wieder aus und gingen anschließend mit 20:19 in Front. Alexandra Hildener konnte kurz danach noch einmal egalisieren, doch in den Schlussminuten trafen nur noch die Gastgeberinnen zweimal zum 22:20. „Wir haben heute leider auch keine Tempogegenstöße laufen können und die zweite Welle klappte auch nicht, da Obenstrohe eine gute Rückwärtsbewegung hatte“, lautete das Resümee von Trainer Ingo Renken.

Am kommenden Sonnabend, 12. Oktober, steht ein weiteres Auswärtsspiel an. Dann müssen die Delmenhorsterinnen zum derzeitigen Tabellenführer TSV Intschede.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?