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24-Stunden-Burginsellauf
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Weniger kann ja jeder

Michael Kerzel 14.06.2019 0 Kommentare

Diese Medaillen, die Mitorganisator Dieter Meyer hochhält, bekommen die Teilnehmer des 24-Stunden-Burginsellaufes dieses Jahr.
Diese Medaillen, die Mitorganisator Dieter Meyer hochhält, bekommen die Teilnehmer des 24-Stunden-Burginsellaufes dieses Jahr. (INGO MÖLLERS)

Der 24-Stunden-Burginsellauf vereint den sportlichen Wettkampf mit einem groß angelegten Rahmenprogramm für die Zuschauer. Er gehört zu den jährlichen Veranstaltungshöhepunkten Delmenhorsts. Insgesamt 1000 Läufer – davon bis zu 300 gleichzeitig – werden auf der Strecke sein. Der Startschuss fällt am Sonnabend, 23. Juni, 12 Uhr. Diesen wird der 5000-Meter-Olympiasieger von 1992, Dieter Baumann, abfeuern. Das Motto des Laufes lautet dieses Jahr: „Weniger kann ja jeder“.

Das Einzelstarterkontingent ist mit 190 Läufern bereits seit März ausgebucht, doch es ist noch Platz für mehrere Mannschaften, bisher haben sich 57 angemeldet. „Damit sind wir sehr zufrieden. Das sind etwa so viele wie im Vorjahr“, berichtet Birgit Woltjen-Ulbrich vom Organisationsteam. Die Lebenshilfe ist mit rekordverdächtigen 13 Teams dabei. Meldeschluss für Mannschaften ist an diesem Sonnabend. Die Organisatoren haben zudem eine Läuferbörse auf www.24-lauf.de eingestellt – dort gibt es auch alle weiteren Informationen rund um den Lauf. Hier können sich einzelne Athleten, die noch ein Team suchen, anmelden. Ebenso können Teams noch Starter aufnehmen. Die Mannschaften bestehen aus maximal zehn Läufern.

Unter den 190 Einzelstartern sind auch Ultra-Marathon-Läufer aus Belgien, den Niederlanden, Polen und Österreich dabei. „Wir sind gespannt und erwarten richtig gute Ergebnisse, auch wenn diese natürlich wetterabhängig sind“, blickt Woltjen-Ulbrich voraus. Die 200 Kilometer dürften wohl geknackt werden. Nicht mit dabei ist aus Verletzungsgründen der mehrfache Sieger Thomas Eberhardt.

Das Schülerrennen – auch hier können noch Teams melden – beginnt am Sonnabend um 14.30 Uhr. Es gibt zwei Altersklassen: acht bis zwölf sowie 13 bis 16 Jahre. Wenn die Schüler auf die Strecke gehen, ist die exakt 1,2 Kilometer lange Runde mit rund 300 Athleten gefüllt. „Das ist dann auch das Limit“, meint Mitorganisator Dieter Meyer vom Lauf-Club 93 Delmenhorst. Von den rund 1000 Läufern sind die jüngsten acht, die ältesten 80 Jahre alt.

Alle Teilnehmer bekommen eine Medaille. Dieses Mal ziert das Turbinenhaus auf dem Nordwolle-Gelände diese. „Nach dem Wasserturm und dem Rathaus ist es wieder ein typisches Delmenhorster Symbol. Das wollen wir auch künftig so fortführen“, erklärt Meyer.

Neben dem Lauf sorgen diverse Musiker für Stimmung. „Es geht natürlich hauptsächlich um die Läufer, aber wir wollen den Zuschauern auch ein besonderes Erlebnis bieten“, sagt Woltjen-Ulbrich. So treten am Sonnabend ab 19 Uhr „Three and a half Pint“ auf. Ab etwa 23 Uhr spielen dann Kruse & Blanke Gitarre am Lagerfeuer. Davor können sich die Besucher erstmals die Spice-Feuerschau ansehen. „Ich glaube, dass diese das Feuerwerk, das aus Umweltgründen nachvollziehbarerweise nicht mehr erlaubt ist, mehr als ersetzt“, ist Meyer zuversichtlich. Über den Tag verteilt treten diverse Kleinkünstler auf.


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Leserkommentare
heinmueckausbremerhaven am 21.10.2019 20:47
Es gibt nur eine Chance wieviel Artikel beschrieben. Und jetzt schwindet mit dem Artikel von Stefan Rahmstorf das Argument, dass die BRD nur für ...
Bremen99 am 21.10.2019 20:41
Das Parken in Wild-West-Manier rund um den Freimarkt hat Tradition. Vor über 40 Jahren konnte man auch schon regelmäßig beobachten wie dreiste ...