Wetter: Regenschauer, 9 bis 15 °C
Marßels Olaf Häsler überquert im Jahn-Sportpark die Ziellinie beim Mauerweglauf nach 25:39 Stunden
Der Artikel wurde zur Merkliste hinzugefügt.
Die Merkliste finden Sie oben links auf der Seite.

161 Kilometer quer durch Berlin

Karsten Hollmann 19.08.2016 0 Kommentare

Leichtathletik
Siegmar Zedler (SG Marßel Lauftreff, links) belegte den ersten Platz beim Iron Löhni und siegte in seiner Altersklasse auch beim Silbersee-Triathlon. (frei)

Der Mauerweglauf führte entlang der früheren Grenze rund um das westliche Berlin. Auf der Strecke gab es 27 Versorgungspunkte, an denen auch die Zwischenzeiten genommen wurden. Neben über 250 Einzelstartern waren 100 Teams in unterschiedlichen Staffelstärken auf der geschichtsträchtigen Strecke unterwegs. „Der Mauerweglauf erinnert jedes Jahr an den Mauerbau und die Opfer der Grenze. Die Finisher-Medaille trägt in jeden Jahr das Bild eines Menschen, der bei seinem Fluchtversuch ums Leben kam“, berichtete Marßels Presse-Sprecherin Silke Möller. Begleitet wurde das langjährige Mitglied der Marßeler Tischtennisabteilung und Mitorganisator von „Bremen läuft Marathon“ vom Fußballer des TSV Meyenburg, Finn Schmelig, auf dem Fahrrad. Olaf Häsler bereitet auch gerade die nächste Auflage des Ultra-Marathons von Bremerhaven nach Bremen-Nord am 3. September vor. Dabei wird der 51-Jährige wohl auch wieder selbst mitlaufen.

Olaf Häsler hatte zuvor auch am Stuhrer Silbersee-Triathlon teilgenommen. Dabei belegte er bei den Senioren M 50 in einer Zeit von 1:29:06 Stunden den 20. Rang. Nach 13:47 Minuten im Schwimmen hatte er die Radstrecke in 49:51 Minuten absolviert, ehe es zu seiner Spezialdisziplin, dem Laufen, ging. Hier verzeichnete er in 25:26 Minuten die neuntschnellste Zeit in seiner Altersklasse. In dieser Altersgruppe setzte sich Eckbert Wolter (VSK) in einer Gesamtzeit von 1:14:16 Stunden durch. Matthias Jetschke (TSV Lesum-Burgdamm) fand sich bei den Senioren M 50 in 1:20:37 Stunden auf Position neun wieder. Im Schwimmen musste sich Jetschke (10:04) nur Eckbert Wolter um sieben Sekunden geschlagen geben. Auch die Radzeit des Lesumers von 43:20 Minuten (siebtschnellste Zeit) war gut. Damit lag der Nordbremer nach dem Schwimmen auf Platz vier. Mit 27:12 Minuten im Laufen fiel er aber noch ein wenig zurück.

Nach seinem Gesamterfolg beim Iron-Löhni in Löhnhorst hat Siegmar Zedler (SG ­Marßel) in Stuhr in seiner Altersklasse M 55 in einer Gesamtzeit von 1:16:04 Stunden den Sieg davon getragen. Damit besiegte er 20 Konkurrenten in dieser Altersgruppe. In 10:10 Minuten war er zum Auftakt der schnellste Schwimmer über die 500 Meter und in 41:42 Minuten direkt im Anschluss auch der schnellste Mann auf dem Rad über eine Distanz von 20 Kilometern (Senioren M 55). Nur beim Laufen über die fünf Kilometer war Siegmar Zedler (24:10) nur Dritter seiner Altersklasse.

Bei den Senioren M 45 siegte Stephan Zielinski (VC Vegesack/1:12:12 Stunden) vor Klaus Bödeker (TSV St. Magnus/1:13:13). Nach dem Schwimmen lag Bödeker noch um fast drei Minuten vor Zielinski (9:34). Doch Zielinski machte mit der besten Radzeit (38:21) im Anschluss Boden gut. Mit der besten Laufzeit von 21:37 Minuten setzte sich der Vegesacker noch an die Spitze. Schnellster Mann der Gesamtwertung war Johannes Logemann (ohne Verein) in 1:04:25 Stunden. Bei den Damen gewann Kerstin Mansfeld (LG Bremen-Nord/1:21:27) die Altersklassenwertung W 35. Sie war in 10:42 Minuten die beste Schwimmerin und verteidigte ihren ersten Rang mit der jeweils zweitschnellsten Zeit im Radfahren (45:24) sowie beim Laufen (25:20).


Sporttabellen & Ergebnisse
Sporttabellen & Ergebnisse

Welcher Verein wann in Bremen oder der Region spielt und wie die Begegnung ausgegangen ist, erfahren Sie in unserem Tabellenbereich. Auch die Ergebnisse der Spiele der höheren Ligen finden Sie dort.

WESER-KURIER Kundenservice
Leserkommentare
admiral_brommy am 19.10.2019 14:52
Dann ist es wichtig, alle vier Jahre so zu wählen, damit sich daran nichts ändert. Da freut sich der Verwaltungsbeamte.
IhrenNamen am 19.10.2019 14:35
Die SPD kann hier aber höchstens zu 50% Schuld sein da das DSM zu 50% vom CDU-Regierten Bund finanziert wird.

Ich denke die Schuldigen ...