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Kanupolo-Spieler vom TuS Warfleth spielt mit der U21-Nationalmannschaft ab heute in Madrid
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Felix Eikmeier bei Jagd auf EM-Titel dabei

Marc Gogol 08.09.2011 0 Kommentare

"Einige Warflether waren schon in den Auswahlrunden, aber bis in den Endkader hat es noch keiner geschafft", freut sich Felix Eikmeier, dass er bei der nationalen Probeauswahl unter die ersten Acht und damit fest ins Nationalteam berufen wurde.

Kanupolo spielt der Berner seit rund fünf Jahren, seit drei Jahren im Herrenteam des TuS Warfleth in der zweiten . Bundesliga. "Bei den deutschen Meisterschaften in Berlin-Grünau Anfang August haben wir mit dem dritten Platz den Aufstieg in die erste Bundesliga knapp um einen Rang verpasst", ärgert sich Felix Eikmeier. So versüßt die Europameisterschaftsteilnahme nun den nicht ganz gelungenen Saisonabschluss im Verein.

Seinen sportlichen Durchbruch hat Felix Eikmeier nicht zuletzt seinem Trainingsfleiß und seiner Leidenschaft zu verdanken. Oftmals muss der Berner, der viermal in der Woche übt, alleine aufs Wasser. Die Warflether Herrenspieler sind alle berufstätig und wohnen teilweise auswärts, so kommt nicht immer ein gemeinsames Training zustande. Doch Felix Eikmeier hat auf der Berner Ollen alles, was er braucht, um die Spielsituationen nachzustellen, sogar die Tore hängen draußen. "Entweder trainiere ich Ausdauer, wie beispielsweise sechs Kilometer in gleichem Tempo, oder Sprints, Intervalle und Wenden. Das kann ich auch alleine."

Gemeinsam mit seinen Nationalmannschaftskollegen absolvierte Felix Eikmeier in Duisburg ein Trainingslager als Vorbereitung für die Europameisterschft. Das Material, sprich Boote und Ausrüstung der Herren- und Damen-Nationalmannschaft, wurde gleich dabehalten und per LKW in die spanische Metropole gebracht. Für Felix Eikmeier, der schon seit einigen Tagen in Madrid weilt, galt es nicht nur die Stadt zu erkunden, sondern vor allem das Turniergelände. "Wir müssen die Freibadstrecke unbedingt testen", wusste der Warflether vor der Abreise, denn in einem Freibad spielt es sich ungleich anders als in einem offenen Gewässer. "Das Wasser saugt eventuell, weil das Bad nur 1,50 Meter tief ist. Und die Wellen kommen von den Wänden zurück. Man fährt anders, wahrscheinlich langsamer", kennt Felix Eikmeier die Unterschiede.

Sicher ist aber, dass der Berner im Angriff der Deutschen zum Einsatz kommen wird: "Ich gehöre zu den Top Fünf, die immer auf dem Wasser sind, wenn wir Angriff spielen." Da will Felix Eikmeier mithelfen, das große Mannschaftsziel zu erreichen - den Europameisterschaftstitel. Das deutsche U21-Herrenteam ist übrigens, ebenso wie die Damen, Titelverteidiger. "Der Titel ist auf jeden Fall möglich", sagte Felix Eikmeier ausgesprochen zuversichtlich vor seinem ersten großen Turnier.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?