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Heilfroh über den Klassenerhalt in der Prellball-Bundesliga

Sabine Lange 25.02.2013 0 Kommentare

Die letzte Bundesligarunde musste erneut ohne die erkrankte Melanie Guse stattfinden. Doch trotz des Ausfalls gingen Lena Büntemeyer und Müjde Knobel sowie die erfahrenen Prellballerinnen Kim Korte und Janine Schröder im nordrhein-westfälischen Kierspe angriffsfreudig ins Rennen. Es dauerte allerdings ein Weilchen, bevor die Abstimmung gelang. "Es macht sich halt bemerkbar, dass sie nicht zusammen trainieren können. Außerdem werden unsere beiden Neuen auf dem Feld tüchtig attackiert. Da wittern die anderen Teams sofort ihre Chance", erklärte Inge Mahler.

TV Baden – MTV Eiche Schönebeck 30:26 (18:13): Anlaufschwierigkeiten hatten die Schönebeckerinnen gegen den TV Baden – eine Partie, die die Nordbremerinnen eigentlich gewinnen wollten. Hätte man dem Tabellenvorletzten gleich zwei Zähler abgeknöpft, so wäre das beruhigend gewesen. Doch der MTV ließ sich durch eine Schiedsrichterentscheidung aus der Ruhe bringen und schaffte es trotz kämpferischer Leistung nicht, am Gegner vorbeizuziehen.

TSV Burgdorf – MTV Eiche Schönebeck 32:29 (16:11): Der TSV Burgdorf nahm die Zügel gleich zu Beginn in die Hand. "Wir haben alles versucht, aber wir haben keinen Ball durchbekommen", verriet MTV-Trainerin Mahler. Erst Mitte der zweiten Hälfte fand ihr Team die schwache Stelle des Gegners. Es spielte immer wieder auf die rechte Seite und holte den Rückstand bravourös auf. "Da haben meine Frauen ein taktisch sehr gutes Spiel geboten", fand Inge Mahler. Die Wende gelang aber nicht, den Schönebeckerinnen lief schließlich die Zeit davon.

TSV Marienfelde – MTV Eiche Schönebeck 26:41 (16:17): Den einzigen Erfolg verbuchte der MTV gegen Schlusslicht TSV Marienfelde. Und dabei taten sich die Nordbremerinnen anfangs schwer. "Das lag am Ball des Gegners," hatte Inge Mahler gleich eine Erklärung parat. Die Berlinerinnen stellten in der ersten Halbzeit den Spielball und brachten einen schweren, schwach aufgepumpten aufs Feld. Folglich konnte sich der favorisierte MTV nicht absetzten (16:16). Erst in der zweiten Halbzeit mit eigenem Lieblingsball eilten sie zum hochverdienten Sieg.

TV Edingen – MTV Eiche Schönebeck 37:32 (16:16): Ein zweiter Erfolg wäre gegen den TV Edingen drin gewesen. Die Taktik gegen diesen schweren Gegner ging zunächst auf. Doch ab der zweiten Hälfte lagen bei den MTV-Damen die Nerven blank. "Da gingen Bälle unnötigerweise in die Leine und ins Aus", erklärte Inge Mahler, warum das Spiel zum Schluss kippte.


Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
Bunker-F76 am 20.10.2019 11:04
Ich habe in diesem Artikel ganze achtmal des Wort Rechtsextrem(ismus) registriert.
Linksextrem(ismus) kein einziges mal.
Dabei sollte ...
Opferanode am 20.10.2019 10:48
"Endlich mal ein Angebot, wo Bremen offenbar einen Spitzenplatz hält, und interessierte Menschen die Qual der Wahl haben."
Das kann ja wohl ...