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Prellball-Jugend des MTV Eiche Schönebeck trägt maßgeblich zu Platz drei für Bremen beim Deutschlandpokal bei
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Melina Husen ins Dream-Team gewählt

Karsten Hollmann 11.06.2015 0 Kommentare

Prellball Bremen
Die Prellball-Jugend des Bremer Turnverbandes gab beim Deutschlandpokal in Sottrum ein gutes Bild ab und belegte gemeinsam mit dem Rheinland hinter Sieger Niedersachsen den dritten Rang in der Länderwertung. (FREI)

Titelverteidiger Niedersachsen war für den Bremer Turnverband im Rahmen des Deutschlandpokals der Prellball-Jugend in Sottrum mal wieder nicht zu knacken. Mit zahlreichen Spielern des MTV Eiche Schönebeck belegten die Bremer bei der Addition der Ergebnisse von vier Mannschaften nach zwei zweiten Plätzen sowie den Rängen fünf und sechs punktgleich mit dem zweitplatzierten Rheinland Position drei.

Den sechsten Platz heimste die weibliche Jugend 11 bis 14 ein. Hier wirkten die Schönebeckerinnen Nadine Besing, Amelie Jonkhans, Leonie Wolf, Rachel Chmielewski und Sylvana Behrami mit. „Die Mannschaft zeigte einen großartigen Zusammenhalt auf dem Feld und auch im Hinblick auf die gesamte Veranstaltung“, stellte Bremens Landesjugendfachwartin Inka Tiedje fest. Sie war auch speziell als Betreuerin dieser Mannschaft im Einsatz.

Zahlreiche Debütantinnen

Für fast alle Spielerinnen aus dieser Formation war es das Debüt beim Deutschlandpokal. Besonders die erst elfjährige Leonie Wolf bot dabei eine tolle Leistung. Trotz großer Spielfreude gelang den Hansestädterinnen nur ein Sieg. „Der Fokus liegt aber ohnehin auf der Zukunft“, gab Tinka Tiedje zu bedenken. Sie hob besonders die Leistung der 13-jährigen Nadine Besing hervor: „Nadine war die Stütze der Mannschaft. Sie spielte alle fünf Partien kraftvoll durch.“ Im kommenden Jahr erwartet Tinka Tiedje ihre Formation um einige Plätze weiter vorne.

Bei den Jungen 11 bis 14 stellte der MTV Eiche Schönebeck mit Janik Mahler, Florian Feegel, Philip Werner und Nico Miesner gleich vier von fünf Bremer Aktiven. In der Vorrunde besiegten die Akteure von Betreuer Michael Tiedje Westfalen, die Pfalz und Baden. Nur das Match gegen Schwaben ging verloren. „Eine überragende spielerische Leistung zeigte Schlagmann Janik Mahler“, teilte Inka Tiedje mit. Im Kreuzspiel mussten die Hanseaten eine bittere Schlappe um einen Ball gegen Sachsen wegstecken. Somit blieb nach einem Kantersieg gegen Westfalen nur der fünfte Rang. Alle Schönebecker sind auch im nächsten Jahr noch für dieses Team spielberechtigt. „Dann ist auch durchaus ein Treppchenplatz möglich“, prophezeite Tinka Tiedje.

In der weiblichen Jugend 15 bis 18 ging es besonders spannend zu. Hier starteten die Schönebecker „Goldmächen“ Melina Husen, Sina Dentler, Tabea Kluba, Lena Feegel, Lena Tiedje und Vivien Mahler. Nach einem 50:13-Triumph über Westfalen mussten die Bremerinnen eine unglückliche Schlappe gegen Niedersachsen um einen Ball hinnehmen.

In der Verlängerung verloren

Nach deutlichen Siegen gegen Schwaben im abschließenden Vorrundenspiel sowie im Kreuzspiel gegen die Pfalz traf Bremen im Finale wiederum auf Niedersachsen. Hier führten die Hansestädterinnen über 19 Minuten, ehe Niedersachsen erst kurz vor Schluss ausglich. In der Verlängerung setzte sich Niedersachsen dann mit 52:50 knapp durch. Mittelfrau Melina Husen wurde als beste Spielerin auf ihrer Position ins Dream-Team gewählt. „Die Mannschaft hat sich in allen Aufstellungen gut präsentiert“, bilanzierten Bremens Betreuerinnen Kim Korte und Nine Schröder.

Die männliche Jugend 15 bis 18 ging als Vorjahressieger mit den Schönebeckern Moritz Wolf, Fynn Krofke, Pascal Knoop, Fabian Severin und Nick Lehmann ebenfalls aussichtsreich in den Wettbewerb. „Dieses Team zeigte auch wieder eine hervorragende Mannschaftsleistung“, freute sich Tinka Tiedje. In der Vorrunde hielten die Bremer Niedersachsen um einen Ball auf Distanz und qualifizierten sich nach einem Unentschieden gegen das Rheinland und einem weiteren Sieg über Schwaben für das Kreuzspiel. Hier gewannen Moritz Wolf und Co. mit drei Bällen gegen Hessen. Im Finale stieß der Titelverteidiger erneut auf Niedersachsen. Dem Gesamtsieger gelang hier die Revanche. „Das hochklassige Finale fand allseits Anerkennung. Es war fair und spielerisch sauber. Es gab zudem viele lange Ballwechsel“, erklärte Tinka Tiedje.

Sozialverhalten gelobt

Die Betreuer Erich Wellert und Joshi Laube vom TV Mahndorf zeigten sich vom Teamgeist ihrer Bremer Formation begeistert. „Nicht nur das spielerische Können der Jugendlichen, sondern besonders auch das Sozialverhalten mit einem exzellenten Auftreten als Bremer Mannschaft über die gesamte Veranstaltung zeichnet die Jugendarbeit im Bremer Turnverband aus“, ließ Tinka Tiedje wissen.


Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
kkahle am 21.10.2019 15:04
Achtung, Achtung!
Der kleine Jan hat sich im Internet verlaufen und sucht jetzt seine Mutti.
Wer ihm begegnet, möge ihm den Weg nach ...
suziwolf am 21.10.2019 15:04
Weit weg ... @Jubi ... ist Erdogan.

Nicht nur geografisch, sondern auch
,Ihrer Vorfreude entsprechend‘ 🙀 !

Und, wenn ...