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Mahler-Frauen kommen am dritten Spieltag der Prellball-Bundesliga ohne Pleite aus
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Schönebeck verteidigt Rang vier

Karsten Hollmann 22.01.2014 0 Kommentare

Prellball MTV Eiche Schönebeck
MTV-Schlagfrau Janine Schröder verteilte am dritten Spieltag in Bochum die Bälle besser. (Christian Kosak)

Schönebeck. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden aus sechs Spielen verteidigte der MTV Eiche Schönebeck in Bochum seinen vierten Platz in der Prellball-Bundesliga der Frauen. „Es ist super gut für uns gelaufen. Wir haben die unter uns stehenden Mannschaften hervorragend in Schach gehalten“, zog MTV-Trainerin Mahler eine überaus positive Bilanz. Dabei besaßen die Nordbremerinnen aber wieder mal ein paar Startprobleme.

MTV Schönebeck – TB Essen-Altendorf 35:29: „Es ist sehr stark aufgefallen, dass wir am Anfang noch Probleme hatten“, teilte Mahler mit. Dennoch lag der Favorit stets in Führung. „Wir haben uns dennoch zu viele Eigenfehler erlaubt“, berichtete Mahler. Mit einem 18:13-Pausenvorsprung stellten sie die Weichen allerdings auf Sieg. „Trotzdem haben wir uns das Leben selbst unnötig schwer gemacht“, sagte Inge Mahler. Schönebeck hielt aber immer den nötigen Abstand und distanzierten den Neunten um sechs Punkte.

MTV Schönebeck – TuS Concordia Hülsede 34:27: „Wir haben auch noch das zweite Spiel benötigt, um uns zu finden“, versicherte Inge Mahler. Die Folge war ein überraschender 14:17-Rückstand nach der ersten Hälfte. Nach dem Wechsel drehten Lena Büntemeyer und Co. den Spieß jedoch um. Die Nordbremerinnen setzten Melanie Guse flexibel als Rechts- oder Linksaußen ein. Schlagfrau Janine Schröder fing langsam damit an, die Bälle besser zu verteilen. Kim Korte bot eine starke Darbietung in der Mitte. Müjde Knobel war nur zu Beginn das geringe Trainingspensum anzumerken. Sie steigerte sich ebenso wie Linksaußen Lena Büntemeyer.

MTV Schönebeck – TSV Marienfelde 37:18: Im Match gegen das noch punktlose Schlusslicht der ersten Liga brannte von Anfang an rein gar nichts an. Der MTV hatte sogar noch die Gelegenheit, einige Sachen auszuprobieren. „Dennoch waren wir immer auf der sicheren Seite“, betonte Inge Mahler. Mit einem 20:8 zur Pause stand der Sieg mehr oder weniger bereits zur Halbzeit fest. Im zweiten Abschnitt ließ es der Favorit etwas ruhiger angehen. „Marienfelde war für uns auch nicht der Maßstab“, räumte Inge Mahler ein.

MTV Schönebeck – TV Freiburg St. Georg 28:22: „In dieser Partie haben wir uns in spielerischer Hinsicht erheblich gesteigert“, lobte Inge Mahler ihr Team. Schönebeck nahm gut an und überzeugte zudem im Spielaufbau. „Freiburg besitzt eine sehr junge Mannschaft. Diese hat wie wir toll gekämpft und uns so alles abverlangt“, berichtete Mahler. Der MTV ließ sich nicht den Schneid abkaufen. Deshalb entwickelte sich ein sehr sehenswertes und abwechslungsreiches Spiel, in dem sich der Vierte einen Vorsprung von 16:11 nach der ersten Hälfte erarbeitete.

MTV Schönebeck – Gadderbaumer TV 27:27: Das komplette Gegenteil zum vorherigen Kontrahenten war die extrem routinierte Formation aus Gadderbaum. „Das sind alles alte Hasen mit mehr als 40 Jahren, die wir bereits seit vielen Jahren kennen“, informierte Mahler. Zur Halbzeit geriet Schönebeck mit 13:15 ins Hintertreffen. Nach dem Wiederanpfiff schraubte der Siebte seinen Vorsprung noch in die Höhe. Bis kurz vor dem Ende führte Gadderbaum mit fünf Punkten. Dann legte der MTV einen furiosen Endspurt hin. „Erst in der Schlussminute haben wir in einem tollen Spiel zum 27:27 ausgeglichen“ (Mahler).

MTV Schönebeck – TV Baden 33:22: Im Match gegen den Zehnten traten die Hanseatinnen genauso auf, wie es sich Inge Mahler bereits für das erste Spiel gewünscht hätte. Janine Schröder platzierte die Bälle nun fabelhaft. „Es ist aber keine einzelne Spielerin herauszuheben. Die ganze Mannschaft hat sich stark präsentiert“, stellte Inge Mahler klar. Von der ersten Minute an hatte Schönebeck Spiel und Gegner im Griff. „Wir haben es souverän runtergespielt“, freute sich Mahler. Am abschließenden Spieltag der Saison am 22. Februar in Ludwigshafen trifft der MTV allerdings noch auf die fünf anderen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. „Deshalb wird es für uns schwer, den vierten Rang zu halten“, vermutete Inge Mahler.


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Leserkommentare
peteris am 21.10.2019 17:36
Der Erdteil Afrika ist so groß, da passt Europa zig mal rein.

Es fallen dort nicht überall den Menschen Bomben auf den Kopf. ...
tommi24 am 21.10.2019 17:33
Das Klimapaket ist geschnürt!

Sprit und Strom werden teurer! Ein Erfolg sondergleichen!