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Meisterehrung bei den norddeutschen Prellball-Meisterschaften stößt auf Kritik / Drei Nordbremer Teams bei den "Deutschen" dabei
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TV Grohn nur in Gedanken auf dem Siegertreppchen

Sabine Lange 17.03.2011 0 Kommentare

Neben den Grohner Damen qualifizierten sich zwei weitere Mannschaften aus dem Turnkreis Bremen-Nord für die deutschen Titelkämpfe, die am 14. und 15. Mai in Burgdorf stattfinden werden: Der VSK Osterholz-Scharmbeck wird mit den Männern 60 und mit den Frauen 40, die bei den Meisterschaften in der Halle an der Sperberstraße jeweils Platz drei belegten, aufgelaufen.

Bei den Männer 40 reichten Rang vier des MTV Eiche Schönebeck und Platz sechs des TV Grohn nicht aus, um DM-Fahrkarten zu lösen. Die beiden Nordteams standen sich nach den Gruppenbegegnungen im Kreuzspiel gegenüber. Die ausgeglichene, kampfbetonte Partie entschied der MTV mit 33:30 für sich. Als die Schönebecker danach gegen den späteren norddeutschen Meister SV Werder mit 24:29 verloren hatten, ging es im Match gegen SF Ricklingen um die Bronzemedaille und die DM-Qualifikation. Doch auch im Match um Platz drei unterlagen die Eiche-Prellballer (26:31).

Besser lief es für die Männer 60 des VSK Osterholz-Scharmbeck. In der Riege mit den ältesten Aktiven waren zehn Mannschaften aus allen fünf Nord-Landesverbänden vertreten. "In unserer Klasse gab es immer ein gutes Teilnehmerfeld", erklärte Rainer Prager, der Landesfachwart für Spiele im Bremer Turnverband ist und als Aktiver für den VSK aufschlug. Überraschend war es für ihn nicht, dass sich seine Crew mit Platz drei erneut für die deutschen Meisterschaften qualifiziert hat. Besonders erfreut war der Prellballer über den 35:26-Erfolg im Spiel um Platz drei gegen den ewigen Konkurrenten SV Werder. "Ein Sieg gegen Werder war mal wieder fällig", fand Rainer Prager.

Die Frauen des Turnkreises Bremen-Nord hatten wenig Konkurrenz. "Da vollzieht sich wohl gerade ein Generationwechsel", erklärte der Organisator der Meisterschaften, Charly Krenke. Nur sechs Teams traten in zwei Altersstufen an. Damit die Aktiven auf angemessene Spielzeit kamen, wurden die Turniere der Frauen 30 und 40 zusammengelegt, nachher aber getrennt gewertet.

So gewannen die Grohnerinnen, die auf Stammspielerin Elke Taurat verzichten mussten, gegen die F40-Mannschaften des VSK (34:30), des MTV Wohnste (36:28) und des Titelverteidigers VfL Hannover (31:29) sowie gegen die Frauen 30 des BTS Charlottenburg (34:29). Nur gegen den MTV Itzehoe zogen die Nordbremerinnen mit 25:33 den Kürzeren.

Neben den positiven Eindrücken im sportlichen Bereich gab es Beanstandungen hinsichtlich der Organisation. "Leider fand unsere Siegerehrung ohne Treppchen statt. Das war ein bisschen lieblos", bedauerte die Grohner Schlagfrau Tinka Tiedje. Außerdem sei ein Ergebnis falsch eingetragen gewesen, so dass ihr Team nicht als Meister aufgerufen wurde. BTV-Spielewart Prager war der Meinung, dass die Veranstaltung von den Verantwortlichen des Deutschen Turnerbundes schlecht vorbereitet gewesen sei. So fehlten anfangs Laptop und Drucker. "Wir hatten leichte Anlaufschwierigkeiten von der Technik her", gab Organisator Krenke zu. Doch aus sportlicher Sicht seien die norddeutschen Meisterschaften hervorragend gewesen.


Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
werderfan am 23.10.2019 21:15
Ich versuche das mal kurz für die Demokratiefreunde zu erläutern:
1. Der Umweltausschuss des Beirats Blumenthal tagt am nächsten Montag ...
IhrenNamen am 23.10.2019 21:02
Ich bin mal sehr gespannt wie sich das auf die Spendensumme auswirkt.