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Fußball-Landesliga Bremen
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Der Druck liegt bei den „Husaren“

Jens Pillnick 16.05.2019 0 Kommentare

Jan Hinrichs (links) trat mit Lesum in der Vorwoche zu siebt an. Gelingt es den Heidbergern nun, personell besser bestückt den SV Grohn (Danny Küllmann, Mitte) so wie beim 1:2 im Hinspiel zu ärgern?
Jan Hinrichs (links) trat mit Lesum in der Vorwoche zu siebt an. Gelingt es den Heidbergern nun, personell besser bestückt den SV Grohn (Danny Küllmann, Mitte) so wie beim 1:2 im Hinspiel zu ärgern? (Maximilian von Lachner)

Bremen-Nord. Dem TSV Lesum-Burgdamm, abgeschlagenes Schlusslicht in der Fußball-Landesliga, kommt am vorletzten Spieltag eine besondere Rolle zu. Er ist am Sonntag um 15 Uhr Gastgeber für den Lokalrivalen SV Grohn, der als Vorletzter um den Klassenerhalt strampelt und zum Siegen verdammt ist. Jenseits von Gut und Böse befinden sich die beiden weiteren Landesliga-Teams aus dem Kreis Bremen-Nord: DJK Blumenthal gastiert am Sonnabend um 15 Uhr beim TSV Melchiorshausen, der SV Lemwerder erwartet am Sonntag um 15 Uhr den VfL 07 Bremen.

TSV Lesum-Burgdamm – SV Grohn: „Wir werden das Spiel nicht abschenken“, will Lesums scheidender Trainer Bayram Özkul nichts von einem Freundschaftsdienst unter Nachbarn wissen. Und nach derzeitigem Stand sieht es laut Özkul sogar so aus, als ob die Lesumer im Gegensatz zur Vorwoche – da liefen sie zu siebt beim VfL 07 (0:20) auf – personell gut bestückt sein werden. Özkul: „Bisher haben nur Nico Fittkau und Kuersat Karakay abgesagt.“ Die glorreichen sieben der Vorwoche haben nach Auskunft ihres Trainers nach dem VfL-Spiel angekündigt, dass sie in dieser Saison unbedingt noch eine Partie gewinnen wollen. Ein Derby-Sieg wäre da sicher Balsam. „Die Grohner müssen selbst zusehen, wie sie zurechtkommen. Es liegt nicht an uns, ob sie die Liga halten oder nicht“, ergänzte Bayram Özkul.

Die „Husaren“, die mit einem Punkt Rückstand zum Nichtabstiegsplatz zur vorletzten Partie antreten, können sich natürlich keinen Ausrutscher erlauben. Sie müssen dreifach punkten und – sofern sich die Gelegenheit ergibt – am besten etwas für die Tordifferenz tun. Denn die ist gegenüber dem direkten Konkurrenten TV Bremen Walle 1875, der bereits Sonnabend im Einsatz ist, um 13 Treffer schlechter. Aber mit einem deutlichen eigenen Sieg und einer durchaus möglichen hohen Niederlage der Waller beim Tabellenführer SV Hemelingen, könnte sich das Blatt zugunsten der „Husaren“ wenden. 

„Wir müssen abwarten. Man weiß ja nicht, wie viel Zug bei Hemelingen als Meister noch drin ist“, will Grohns Spielertrainer Jan-Philipp Heine keine Rechenspiele machen. Wichtig ist ihm, dass seine Truppe fokussiert ist, denn mit einem Selbstläufer rechnet er nicht und erinnert an das 2:1 aus dem Hinspiel. Im gestrigen Abschlusstraining spielte natürlich auch die taktische Ausrichtung eine wichtige Rolle, denn die wird anders aussehen als zuletzt. Heine: „Wir werden nicht so defensiv spielen, müssen aber hinten natürlich kompakt und diszipliniert bleiben.“ Wieder mit an Bord ist nach derzeitigem Stand Cansin Cetin, Firat Erkek fällt rot-gesperrt aus.

Sonntag, 15 Uhr, Heidberg

TSV Melchiorhausen – DJK Germania Blumenthal: Da Enis und Veyis Albayrak sowie Kemal Kalac und Marcel Wilpert Gelb-Sperren absitzen, werden wiederum Spieler aus der zweiten Reihe Spielanteile bekommen. Auch zwischen den Pfosten muss improvisiert werden, denn Yusuf Dingil wird erst verspätet am Bollmannsdamm ankommen. „Wir wollen uns trotzdem nicht verstecken und mutig nach vorne spielen“, kündigt DJK-Trainer Aydin Pekyalcin an. Ähnliches erwartet er von den Platzherren: „Die werden Gas geben.“

Sonnabend, 15 Uhr, Bollmannskamp

SV Lemwerder – VfL 07: „Wir pendeln zwischen Fußball-Tennis und Trainingsausfall“, erklärt SVL-Trainer Norman Stamer, der nur einmal mehr darauf hoffen kann, eine vernünftige Startelf zur Verfügung zu haben. Definitiv nicht dabei sein wird Mannschaftskapitän Steven Holstein, der jüngst drei Treffer beim 6:4-Erfolg gegen DJK Blumenthal erzielt hatte. Während für den SVL jetzt sogar noch ein einstelliger Tabellenplatz in Reichweite ist (Stamer: „Das wäre ein krönender Abschluss“), haben die Findorffer noch den dritten Abschlussrang hinter SV Hemelingen und FC Union 60 im Visier.  

Sonntag, 15 Uhr, SFZ Lemwerder


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Leserkommentare
admiral_brommy am 19.10.2019 13:20
Durchaus nicht.



Bildungserfolg hängt immer von diversen Faktoren ab. Daher ist es Aufgabe der Politik, diese Faktoren so ...
suziwolf am 19.10.2019 13:17
@Siegfried ...

Sie machen aber jetzt die Idee der BI zum
regelrechten Mischmasch.

• Produktion von Aluminium ...