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Prellball-Bundesliga Nord
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Heißes Duell um das DM-Ticket

Sabine Lange 11.10.2018 0 Kommentare

Auf Tabea Kluba (MTV Eiche Schönebeck II) wartet beim Auftakt in der Prellball-Bundesliga Nord gleich im ersten Spiel eine Bewährungsprobe.
Auf Tabea Kluba (MTV Eiche Schönebeck II) wartet beim Auftakt in der Prellball-Bundesliga Nord gleich im ersten Spiel eine Bewährungsprobe. (Björn Hake)

Schönebeck. Und beide haben das gleiche Saisonziel: Sie wollen sich mit einer vorderen Platzierung in der Abschlusstabelle für die Teilnahme an den 56. deutschen Meisterschaften qualifizieren. Bei dem Turnier am 23. und 24. März 2019 in Waiblingen spielen die Teams der jeweils vier erfolgreichsten Vereine aus den drei Bundesligen um den nationalen Titel.

Doch nur jeweils eine Crew pro Verein darf bei den Meisterschaften ins Rennen gehen – so steht es erneut in der Ausschreibung. Sind am Ende beide Mannschaften des MTV – wie in der abgelaufenen Saison geschehen – unter den vier Besten, dann löst nur das höher platzierte Team die DM-Tickets.

Leidtragende waren in der vergangenen Punktspielserie die Prellballerinnen des MTV Eiche Schönebeck II, die hinter der eigenen „Ersten“ auf Rang drei gelandet waren. Dieses Mal will das Team von Trainerin Inge Mahler, das gerade der Jugend entwachsen ist und erstmals nicht mehr an den deutschen Jugendmeisterschaften teilnehmen darf, von Beginn an stark durchstarten, um einen Startplatz bei den nationalen Titelkämpfen zu ergattern. Größte Hürde ist dabei wieder der MTV I. Der möchte sich auch in der Serie 2018/2019 nicht überholen lassen.

Das auf allen Positionen starke Team kann dabei auf seinen großen Erfahrungsschatz bauen. Die Saisonvorbereitung war aber erneut nicht optimal. Stammspielerin Lena Büntemeyer ist aus beruflichen Gründen erst seit einer Woche wieder in Bremen. „Da Kim Korte gerade Semesterferien hat, konnten wir aber schon zu dritt trainieren“, sagte Teamsprecherin Janine Schröder.

Der von Susanne Korte und Onno Wilksen betreute Bundesliga-Vizemeister geht aktuell nur noch mit vier Prellballerinnen an den Start. Inga Kleymann wechselte zur SG Mahndorf-Seebergen. Ihre Ex-Teamkollegin wolle ihren ehemaligen Heimatverein personell stärken und dort die Gelegenheit nutzen, sich auf anderen Positionen zu versuchen, berichtete Janine Schröder. 

Doch auch als Quartett sind Janine Schröder, Lena Büntemeyer, Kim Korte und Melanie Stöver heiße Titelkandidatinnen: „Wir sind zum Glück sehr variabel und können je nach Spiel anders aufstellen“, weiß die Teamsprecherin Schröder.

Verletzungsfrei durch die Prellball-Saison zu kommen und viel Spaß auf dem Feld zu haben, das ist der erfahrenen Crew wichtig. Als schärfste Konkurrenz empfinden die Schönebeckerinnen ihre eigene Nachwuchs-Crew sowie den mehrfachen deutschen und Bundesliga-Meister TV Sottrum. Obwohl das Erfolgstrio vorerst auf die schwangere Anneke Scholz verzichten muss. „Auch die Ersatzspielerinnen des TV Sottrum sind gut. Die werden es uns nicht leicht machen“, prophezeit Janine Schröder.

Genau wissen werden sie und ihre Mitstreiterinnen es schon am ersten Spieltag in Achim. Denn gleich nach dem vereinsinternen Gipfeltreffen ab 13 Uhr tritt der „Vize“ gegen den Meister an (13.25 Uhr). TV Baden I,  MTV Wohnste I und TV Sottrum II sind die weiteren Gegner in der ersten Bundesliga-Runde.

Ein ähnlich hartes Programm wartet auf den MTV Eiche Schönebeck II. Nach dem Duell mit der eigenen Ersten schlägt das Team gegen Sottrum II, Wohnste I, Eintracht Hannover und zum Abschluss gegen den TV Sottrum I auf. „Ich hoffe, dass meine Mädels mental so gut drauf sein werden wie im Training“, sagte Inge Mahler vor dem Saisonstart. Die Vorbereitung sei schwierig gewesen. Aus ihren Jugendlichen sind junge Frauen geworden, die jetzt im Berufsleben stehen oder studieren. Deshalb war es schwer, gemeinsame Trainingseinheiten zu organisieren. 

Doch alle seien wieder an Bord: So will der MTV II erneut mit Neele Tietje, Sina Dentler, Melina Husen, Lena Feegel, Vivien Mahler und Tabea Kluba ganz vorne mitmischen und dieses Mal die Fahrkarten zur deutschen Meisterschaft lösen. „Die Mannschaft ist selbstbewusster geworden. Ich glaube, dass sie es schaffen kann“, erzählte Inge Mahler zuversichtlich.  

Die erste Standortbestimmung ist am Sonnabend in der Achimer Lahof-Halle. Weitere Spieltage sind für den 10. November in Sottrum, den 19. Januar in Wohnste und für den 23. Februar in Berlin angesetzt.


Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...