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Fußball-Landesliga Bremen
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Im Duell um Punkte soll es besser laufen

Marc Gogol 11.10.2019 0 Kommentare

Mamadou Sow (am Ball) will sich mit der DJK Blumenthal für das Pokal-Aus revanchieren und aus Huchting Punkte mitnehmen.
Mamadou Sow (am Ball) will sich mit der DJK Blumenthal für das Pokal-Aus revanchieren und aus Huchting Punkte mitnehmen. (Christian Kosak)

Bremen-Nord. Nach dem Lotto-Pokal-Wochenende, an dem von den Nordbremer Fußball-Landesligisten lediglich DJK Germania Blumenthal im Einsatz war und auf der Strecke blieb, geht es nun wieder um Punkte. Dabei genießen der SV Lemwerder gegen Tura sowie der SV Türkspor gegen den SC Vahr Blockdiek Heimrecht, während die DJK Germania Blumenthal beim FC Huchting und der SV Grohn beim KSV Vatan Spor vor Auswärtsaufgaben stehen.

FC Huchting – DJK Germania Blumenthal: „Das Pokalspiel haben wir absolut verpasst“, blickt DJK-Trainer Aydin Pekyalcin nicht ohne Groll auf die 1:4-Niederlage der Nordbremer beim FC Huchting am vergangenen Sonntag zurück. Nun wollen es die Blumenthaler sechs Tage später beim zweiten Auftritt in Huchting besser machen, wozu laut Aydin Pekyalcin die richtige Einstellung, der Wille zu gewinnen und der letzte Biss nötig sein werden. „Ich hoffe, dass die Jungs aufgewacht sind“, erklärt der DJK-Coach, nach dessen Einschätzung die angestrebten drei Punkte beim derzeitigen Tabellenachten durchaus zu holen sind. Mit diesen im Gepäck würden sich die Nordbremer ein kleines Polster zu den unteren Tabellenrängen verschaffen.

Die Gelegenheit zum Punkten scheint günstig, denn die DJK reist mit einem vollzähligen Kader nach Huchting. Lediglich Ibrahim Tiras (Erkältung) und Altin Alirifa sind angeschlagen. „Ich werde wohl sogar ein paar Spieler zu Hause lassen müssen“, prophezeit Aydin Pekyalcin.

Sonnabend, 14 Uhr, BSA Huchting

SV Türkspor – SC Vahr Blockdiek: Gegen den Tabellenzweiten möchte SVT-Trainer Bahadir Kilickeser unbedingt gewinnen. „Das ist unser Anspruch mittlerweile. Zu Hause sind wir stark und haben bisher gute Ergebnisse erzielt. Wir brauchen uns vor keinem Gegner zu verstecken. Wir sind selbstbewusst genug, um drei Punkte zu holen und Vahr damit in der Tabelle zu überholen“, lautet das Statement vom SVT-Verantwortlichen.

Der SV Türkspor hat zuletzt sechsmal in Folge nicht verloren, nur das Saisonauftaktspiel in Huchting endete mit einer Niederlage. Somit treten die Gastgeber nun auch gegen eine in der Tabelle zurzeit über ihnen stehende Mannschaft immer mit dem Ziel an, den Platz als Sieger verlassen zu wollen. Bahadir Kilickeser hat alle Mann an Bord, auch Spielgestalter Yasin Chaaban und Torgarant Milan Meyer dürfte die einwöchige Spielpause aufgrund des Pokal-Wochenendes gut getan haben.

So., 15.30 Uhr, Kunstrasenplatz Burgwall

SV Lemwerder – Tura Bremen: Die Stadtbremer haben zuletzt dreimal hintereinander unter ihrem neuen Trainer Tobias Durlach gewonnen und gelten auch in der Wesermarsch als klarer Favorit. Zumal den SV Lemwerder große Personalprobleme plagen. Zu den Langzeitverletzten gesellte sich in dieser Woche der erkrankte Offensivmann Sandro Iacovozzi. Außerdem sieht sich Trainer Edu Yakan einem Torwartproblem gegenüber, da sein Keeper Mustafa Kaya kurzfristig einen Urlaub angetreten hat. Für ihn wird Torwarttrainer Oliver Jung zwischen die Pfosten rücken, da Paul-Philip Lapsien nach seiner Knie-OP noch nicht wieder zur Verfügung steht.

Auch die Trainingsbeteiligung beim Tabellenletzten SV Lemwerder lässt derzeit zu wünschen übrig. „Mit nur rund zehn Leuten beim Training in der Woche kann man im taktischen Bereich nichts einüben“, lässt Edu Yakan verlauten. Insofern hofft der SVL-Coach, dass sich seine Mannschaft am Sonntag einigermaßen aus der Affäre zieht. Mit Punkten kalkuliert Edu Yakan erst einmal lieber nicht.

Sonntag, 15 Uhr, SFZ Lemwerder

KSV Vatan Spor – SV Grohn: Der Gang zum Tabellenführer kommt dem SV Grohn nach zuletzt drei Niederlagen in Folge äußerst ungelegen. „Husaren“-Spielertrainer Jan-Philipp Heine muss zudem auf einige verletzte, kranke sowie verhinderte Stammspieler verzichten. Darüber hinaus stehen hinter dem Mitwirken von Abwehrspieler Firat Erkek und Torhüter Andreas Balzer noch Fragezeichen. „Somit wird es für uns natürlich sehr schwer, bei Vatan etwas mitzunehmen“, sagt Jan-Philipp Heine. Trotzdem entscheide ja immer auch die Tagesform, so Heine, und da hofft der SVG-Coach einfach, dass Einstellung, taktische Disziplin und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft stimmen werden. „Wir müssen eben von Anfang bis Ende alles reinlegen“, lautet der Appell von Jan-Philipp Heine an seine Spieler.

Sonntag, 15 Uhr, BSA Gröpelingen


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Leserkommentare
elfotografo am 22.10.2019 18:55
"Es ist doch ein Märchen, dass man mit einer Loge Geschäftskontakte akquiriert oder pflegt, geschweige denn Geschäfte abschließt."

Haben ...
FloM am 22.10.2019 18:51
@gorgon1:
Abgedroschen ist es den x-ten Kommentar mit undifferenzierten Anschuldigungen zu schreiben.

Die Erkenntnis, daß man Teil ...