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Vegesacker Ruderverein
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In Ratzeburg starke Leistung im U23-Doppelzweier gezeigt

Olaf Schnell 10.06.2019 0 Kommentare

Luise Asmussen (rechts, vom Vegesacker Ruderverein) konnte wieder jubeln.
Luise Asmussen (rechts, vom Vegesacker Ruderverein) konnte wieder jubeln. (WK)

Vegesack. Trotz erschwerter Bedingungen kann Luise Asmussen vom Vegesacker Ruderverein ein zufriedenstellendes Fazit ziehen – vor allem im Doppelzweier sorgte die Vegesackerin bei der internationalen Regatta in Ratzeburg an der Seite von Cosima Clotten (Neuss) für Furore.

Nach der verspäteten Ankunft von Clotten (Stau wegen Pfingstwochenende) „trainierten wir auf dem Küchensee erst relativ spät abends. So hatten wir dort aber unsere Ruhe und fanden ganz gut zusammen. Am nächsten Morgen ging es dann schon früh mit weiterem Training, Verwiegen und mit dem Vorlauf gegen fünf andere deutsche U23-Doppelzweier los“, berichtete Asmussen.

Trotz sehr windigen und welligen Bedingungen setzten sich Asmussen/Clotten hier nach einer sehr guten Startphase vom Feld ab, behaupten die Führungsposition bis ins Ziel und zogen in das Finale ein. Dieses fand allerdings nicht wie geplant am Sonnabend Mittag statt, „weil der See kaum noch ruderbar war. So wurde die Regatta unterbrochen, komplett für den Tag abgesagt und auf Sonntag früh verschoben“ (Asmussen). Die Gegner hießen Dänemark (U23), Polen (U23), Fini Sturm/Vera Spanke (Berlin/Neuss; deutsches A-Boot) und weitere deutsche U23-Zweier. Asmussen und Co. kamen aber erst über die Strecke richtig gut ins Laufen. Letztlich wurde das Duo 1,5 Sekunden hinter Sturm/Spanke Zweite und siegte in der U23-Wertung.

„Ein paar Stunden später traten wir im erneut im Finale (Rennen von Sonntag ohne Vorlauf) gegen Dänemark, Norwegen, Polen und weitere deutsche Boote an. Wir konnten uns über die Strecke noch besser behaupten und erreichten nach einem super Endspurt nur acht Zehntel hinter dem deutschen A-Boot und 2,5 Sekunden vor Dänemark das Ziel. Erneut durften wir so am Siegersteg anlegen – diesmal noch zufriedener“, meinte Luise Asmussen. Im spontan zusammengesetzten Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Johanna und Marion Reichardt (Leipzig) passte es hiernach nicht so gut wie erhofft.

"Wir konnten uns nicht gegen den besser eingefahrenen Doppelvierer aus Ulm, Konstanz, Nürtingen und Berlin – der in ähnlicher Kombination für die WM geplant ist – durchsetzen – wir überquerten als Zweite vor den restlichen deutschen Booten die Ziellinie. Unsere Leistung im Doppelzweier lässt nun für die deutschen U23-Meisterschaften in knapp zwei Wochen hoffen, auf der auch die Qualifikations-Rennen für die WM stattfinden werden“, sagte Luise Asmussen.


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Leserkommentare
Opferanode am 20.10.2019 15:14
@ Bunker
Bei Ihnen weiß ich nicht immer, ob Sie das ernst meinen, was Sie schreiben. Kann ja auch ironisch gemeint sein?
Wenn Sie von ...
alterwaller am 20.10.2019 15:01
INITIATIVEN !!!

Zu hoch, zu flach, zu breit, zu lang. Die Fenster passen nicht zum Umfeld und was ist mit begrünten Dächern ? Da wird ...