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Handball-Bremenliga der Männer
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Karsten Hollmann 08.05.2019 0 Kommentare

Nils Zittlosen (SVGO II, rechts) warf sieben Tore beim eindeutigen 35:24-Erfolg gegen die eigene dritte Mannschaft.
Nils Zittlosen (SVGO II, rechts) warf sieben Tore beim eindeutigen 35:24-Erfolg gegen die eigene dritte Mannschaft. (Christian Kosak)

Bremen-Nord. Das Wunder ist ausgeblieben. Dem SV Grambke-Oslebshausen II nützte in der Handball-Bremenliga der Männer der 35:24-Sieg über das eigene dritte Team nichts mehr. Die beiden zwei Punkte vor dem SVGO II liegenden HV Grasberg und SG Arbergen-Mahndorf II gaben sich wie erwartet keine Blöße mehr im Titelkampf. Die HSG Vegesack-Hammersbeck blieb durch ein 23:28 bei der SV Hemelingen im Besitz der roten Laterne. Direkt davor befindet sich die HSG Schwanewede/Neuenkirchen III, die beim SV Werder Bremen das Nachsehen hatte. Beide Teams bleiben aber in der Liga.

SV Grambke-Oslebshausen II – SV Grambke-Oslebshausen III 35:24 (16:7): „Wir haben einen guten Saisonausklang mit einer starken Leistung in der Abwehr gefeiert“, sagte SVGO-II-Coach Jörg Rutenberg. Wenn die Gäste dann aber doch einmal das Bollwerk überwunden hatten, scheiterten sie ein ums andere Mal am prima aufgelegten Daniel Schimske zwischen den Pfosten. Der SVGO II setzte sich schnell vorentscheidend auf 12:4 ab. Arne Hellmann krönte seine starke Darbietung im halblinken Rückraum mit sieben Treffern. Außenspieler Jonas Pfeiffer brachte es aber sogar auf neun Treffer. "Ich gehe davon aus, dass mein Team so zusammenbleibt. Dann greifen wir in der nächsten Saison wieder in Sachen Aufstieg an“, versprach Rutenberg.

„Die gut stehende Defensive unserer Zweiten hat unsere Einzelaktionen aus dem Rückraum nie richtig zugelassen“, stellte SVGO-III-Spielertrainer Simon Belis fest. Mit relativ viel Ernüchterung sei es daher dann in die Halbzeitpause gegangen. „Wir haben uns aber noch einmal gesagt, dass wir die ansonsten so gute Saison so nicht beenden wollen“, erklärte Simon Belis. Außerdem sei der Anspruch vorhanden gewesen, den Abgang von einigen Leistungsträgern wie Christian Michael und Philip Beckmann versöhnlich zu gestalten. „In der zweiten Hälfte profitierten wir von ein wenig mehr Wurfglück aus dem Rückraum“, berichtete Belis.

SV Grambke-Oslebshausen II: Schismke, Süß; Schmidt (1), Lange (4), Wendt, Humann (2), Stegemann (1), Pfeiffer (9/6), Zittlosen (7), Metzscher (2), Meyran (2), Kohrt, Hellmann (7).

SV Grambke-Oslebshausen III: Walther, Logemann; Dietze (3), Rotenberg, Belis (1), Rix, Güse (1), Greulich, Hägermann (1), Michael (5/3, Pahler (1), Friedrich (1), Gerber (5), Beckmann (6/1).

SV Hemelingen – HSG Vegesack-Hammersbeck 28:23 (14:15):  Nach einem 0:3-Rückstand wendeten die Nordbremer das Blatt zu einem 5:4. HVH-Übungsleiter Rolf Wieduwilt zeigte sich in dieser Phase sehr angetan vom Defensiv-Auftritt seiner Schützlinge: „Es war einfach großartig, wie wir in der Abwehr den gefährlichen gegnerischen Kreisläufer zustellen konnten, gegen den wir im Hinspiel überhaupt keine Mittel und Wege gefunden hatten.“ Als Sascha Gramberg und Fabian Sobota dann sogar eine Drei-Tore-Führung herausholten, schien der erste doppelte Punktgewinn in fremder Halle kein Ding der Unmöglichkeit mehr zu sein. Nach 42 Minuten führte der Gast noch mit 19:17. „Das alles aber hatte gerade auch hinsichtlich der dünnen Personalausstattung über Gebühr an Energie gekostet“, sagte Wieduwilt. Da der Nordbremer Akku leer war, drehte Hemelingen den Spieß mit einem 8:1-Lauf um.

HSG Vegesack-Hammersbeck: Preuß, Schulz; Fasse (5), Gramberg (8/3), Precht (1), Röse (4), Sander, Sobota (4), Springer, Woelke (1).

SV Werder Bremen – HSG Schwanewede/Neuenkirchen III 37:18 (15:8): Den  „Schwänen“ gelang es nicht, ihren Negativtrend der vergangenen Wochen im letzten Saisonspiel zu stoppen. Die Schwaneweder erwischten einen hervorragenden Start ins Match. Mit einem Doppelpack brachte Nick Ohlandt seine Farben nach sechs Minuten mit 3:1 in Führung. Doch dann fanden die Grün-Weißen besser ins Spiel und blickten nach 13 Minuten auf einen eigenen 7:5-Vorsprung. Diese Führung baute Werder sogar auf 15:7 aus. Die Mannen um Jonas Dörjes vermochten im zweiten Durchgang nicht mehr, am doppelten Punktgewinn des Kontrahenten zu rütteln.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen III: Schumann; Müller, Janetzke, Nick Ohlandt (4), Hütten (3), Van Der Linde (3), Becker (2), Tants (4/4), Hesser, Garstka, Jonas Dörjes, Siemer (2), Malte Dörjes.


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Leserkommentare
elfotografo am 22.10.2019 18:55
"Es ist doch ein Märchen, dass man mit einer Loge Geschäftskontakte akquiriert oder pflegt, geschweige denn Geschäfte abschließt."

Haben ...
FloM am 22.10.2019 18:51
@gorgon1:
Abgedroschen ist es den x-ten Kommentar mit undifferenzierten Anschuldigungen zu schreiben.

Die Erkenntnis, daß man Teil ...