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Handball-Verbandsliga der Männer
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Meistersaison endet mit Remis

Olaf Kowalzik 12.05.2019 0 Kommentare

Hat schon die Oberliga-Vorbereitung im Kopf: Andreas Szwalkiewicz.
Hat schon die Oberliga-Vorbereitung im Kopf: Andreas Szwalkiewicz. (OLAF KOWALZIK)

Schwanewede. Andreas Szwalkiewicz musste nach dem 27:27 (15:14) in der Handball-Verbandsliga der Männer beim TV Neerstedt in eine weiter entfernte Umkleidekabine gehen, um sich dem letzten Pressegespräch der Saison stellen zu können. In der eigenen Räumlichkeit war der Lärmpegel seiner Spieler zu groß, als dass sich der Trainer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen dort auch nur irgendwie bemerkbar machen konnte.

Sein Team feierte immerzu enthusiastisch den schon seit einer Woche feststehenden Meistertitel und die sofortige Rückkehr in die Oberliga Nordsee, als ob zwölfeinhalb Stunden später gar keine Feierlichkeit mehr dafür anberaumt sei. War sie aber, und das mit rund 180 Fans bei Musik und Essen in der Neuenkirchener Schießhalle.

„Wir wollten es diesmal etwas größer angehen“, sagte der HSG-Coach und ließ seine Männer feiern, bis die Wände wackelten. Sie hatten es sich ja auch mit ihrer grandiosen Serie von 25 ungeschlagenen Spielen in Folge (47:3 Punkte) verdient. Auch wenn die „Schwäne“ eigentlich mit einem Sieg vom Tabellendritten aus der Gemeinde Dötlingen zurückkehren wollten. Den hatten sie in den finalen 25 Sekunden bei eigener Überzahl auch in der Hand – sie nutzen diese Chance aber nicht. Schwamm drüber! „Das war ein super gerechtes Ergebnis“, hatten sich Szwalkiewicz und sein Gegenüber Björn Wolken längst auf ein gemeinsames Fazit geeinigt, deren Teams den Zuschauern noch einmal einen höchst unterhaltsamen Abschluss boten.

Beim Meister fehlte allerdings Torben Pilger, da er sich im Abschlusstraining die Patellasehne gerissen hat und schon am vergangenen Freitag operiert wurde. Nun müssen die „Schwäne“ viele Monate auf ihren Allrounder verzichten. „Das ist für ihn sehr bitter und nimmt auch uns Variationsmöglichkeiten“, sagt Andreas Szwalkiewicz, der dem 26-Jährigen als vorgezogenen Abwehrspieler und im Angriff als universell einsetzbaren Joker eine wichtige Rolle zugedacht hatte.

Ohne Pilger, den verletzten Regisseur Niels Huckschlag und mit einem angeschlagenen Mirko Ahrens trumpfte der Oberliga-Rückkehrer in Neerstedt dann auch nicht ganz so stark auf wie zuletzt gewohnt. Zusätzlich nahm der Gastgeber den „Schwänen“ mit einer engen Bewachung des Rückraumschützen Marc Blum den Schwung. Letztlich erwies sich der Meister aber als widerstandsfähig genug, um einen 6:10-Rückstand in eine 14:12-Führung drehen zu können. Bei den Gästen gefielen vor allem der Schlussmann Niklas Planck und der Regisseur Andrej Kunz, was Andreas Szwalkiewicz freute. „In der kommenden Saison spielen sie dann auch noch beim richtigen Verein“, witzelte er.

Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen trifft sich am kommenden Donnerstag noch einmal zu einer letzten lockeren Trainingseinheit, danach kommt das neue Team am 20. Mai zu einer ersten Schnupper-Runde zusammen. Im Laufe des Juni verteilt „Andi“ Szwalkiewicz die individuellen Trainingspläne, Anfang Juli geht schließlich die Saisonvorbereitung los.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?