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SV Eintracht Aumund
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Sascha Adler verlässt die Eintrachtler

Olaf Schnell 01.10.2018 0 Kommentare

Der 29-jährige Trainer Sascha Adler verabschiedete sich beim A-Kreisligisten SV Eintracht Aumund.
Der 29-jährige Trainer Sascha Adler verabschiedete sich beim A-Kreisligisten SV Eintracht Aumund. (Christian Kosak)

Aumund. Michael Barwig, Mike Cook und André Hensel übernehmen den Part von Sascha Adler, der seit dem 7. Februar 2016 die Geschicke bei den Nordbremern leitete.

Der 29-jährige Adler zog nach seinem Engagement in Aumund ein zufriedenstellendes Fazit, das mit einem 1:1-Remis in Findorff vor dem Abstieg aus der Bezirksliga begann. „Wir haben sehr leistungsorientiert zwei Jahre zusammengearbeitet und zweimal knapp den Aufstieg in die Bezirksliga verpasst – weil wir jeweils auf starke Konkurrenz – wie zum Beispiel den Blumenthaler SV II im ersten Jahr und zuletzt SC Borgfeld II trafen“, berichtete Sascha Adler.

Dennoch „habe ich mich selbst entlassen, weil ich merkte, dass das Verhältnis zwischen Trainer, Verein und Mannschaft zu eng wurde und sich die Mannschaft in eine falsche Richtung entwickelte, bzw. auch Grenzen verschwammen. Ich musste aber auch aus beruflichen Gründen kürzertreten und werde jetzt erst einmal eine schöpferische Pause einlegen. Dann muss ich mal sehen, was der Winter so bringt“, sagte Adler, der zuletzt beim 3:0-Sieg gegen den FC Riensberg 11. e.V. bei den Nordbremern an der Seitenlinie stand.

„Es tut natürlich sehr weh, die Mannschaft zu verlassen. Doch zu meiner Professionalität gehört es auch, Entscheidungen zu treffen, welche mit meinen Emotionen nicht im Einklang sind. Im Herzen werde ich aber immer ein Aumunder Jung bleiben“, berichtete Adler.

Gelungener Einstieg

Der SVEA-Routinier Steffen Burdorf spricht auch von einer erfolgreichen Zeit mit Sascha Adler, „wenn man mal der Abstieg im ersten Jahr aus der Bezirksliga ausklammert. Wir haben Sascha als Mannschaft und Verein viel zu verdanken. Er hat viel gemacht, auch mit jungen Leuten. Irgendwann ist es dann mal Zeit, dass sich die Wege trennen“, äußerte sich Steffen Burdorf, der sich nun auf den Neustart mit dem Trainertrio freut. „Die Jungs bleiben alle so zusammen, weil wir uns für eine interne Lösung entschieden haben. Die ersten Trainingseinheiten waren super, die Anzahl der Teilnehmer stimmte – es war alles gut“, berichtete Burdorf.

Barwig und Co. können bereits auf einen gelungenen Einstieg blicken. Im Spiel eins nach Sascha Adler konnten die zweitplatzierten Aumunder das Heimspiel gegen die SG Findorff II mit 4:0 siegreich gestalten. Am Sonntag, 7. Oktober, wartet dann die nächste Aufgabe auf die drei Neuen. Hier gibt das SVEA-Team beim Schlusslicht GSV Hippokrates seine Visitenkarte ab (Anpfiff 13 Uhr).


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Leserkommentare
IhrenNamen am 21.10.2019 11:00
Wirrer Kommentar... kurz zusammengefasst, Konventionelle Landwirte sind also " rückwärtsgewand", die Städter "aufgeklärt" glauben zwar das Kühe Lila ...
adagiobarber am 21.10.2019 10:54
unser bundesaussenminister scheint sich nicht zu trauen, ...

den zerstörungszug der türkischen armee als das zu bezeichnen, was es ist: ...