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Fußball-Bremen-Liga
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Schlussstrich beim Bremer SV

Jens Pillnick 25.04.2019 0 Kommentare

Tim Pendzich fand beim Bremer SV nicht das sportliche Glück und beendete sein Engagement vorzeitig.
Tim Pendzich fand beim Bremer SV nicht das sportliche Glück und beendete sein Engagement vorzeitig. (Christian Kosak)

Blumenthal. Tim Pendzich, ehemaliger Mannschaftskapitän und Leistungsträger des Fußball-Bremen-Ligisten Blumenthaler SV, ist beim Bremer SV nicht glücklich geworden. Zu Beginn der laufenden Serie mit großen Hoffnungen an den Panzenberg gewechselt, endete die Zusammenarbeit bereits vor dem Saisonende. „Es gab Differenzen, es hat wenig Spaß gemacht“, erklärt der 26-Jährige das Aus. Am Ende seien ihm verletzte und angeschlagene Spieler bei der Benennung des Kaders vorgezogen worden.

Nur um Meister und womöglich Pokalsieger zu werden, wollte der Offensivmann jedenfalls nicht bleiben und hat für sich einen Schlussstrich gezogen. „Wenn ich mit Blumenthal Meister geworden wäre, wäre ich für drei Wochen nach Malle geflogen“, erklärt Tim Pendzich seine unterschiedlichen Empfindungen als Spieler des Blumenthaler SV und Bremer SV. „Wichtig ist, dass die Freude zurückkehrt“, überlegt sich Pendzich nun genau, wo er seine Zelte aufschlagen will. Derzeit pausiert er und hält sich individuell fit, aber schon in der nächsten Woche könnte die Entscheidung darüber fallen, für wen er künftig die Fußballschuhe schnüren wird. Gespräche mit mehreren Vereinen hätten bereits stattgefunden. Dass der Blumenthaler SV dazu zählt, ist kein Geheimnis.

Eines gab Pendzich, der in 161 Bremen-Liga-Spielen für den Blumenthaler SV 81 Tore und in 25 Pokalspielen für die Nordbremer 14 Treffer erzielte, bereits preis. Überlegungen, ins niedersächsische Umland zu wechseln, gibt es nicht. Der mögliche Beginn eines Studiums bei der Polizei im Oktober spreche für einen Verbleib in der Bremen-Liga.

Der Weg beim Bremer SV hatte sich von Anfang als steinig erwiesen. „Ich habe im Zentrum gespielt und für diese Position gab es viele Gute“, blickt Tim Pendzich zurück.  Anfangs stand er mal in der Startelf, mal wurde er eingewechselt, ab Oktober rückte er ins zweite Glied. Hüftprobleme hätten zu den Nichtberücksichtigungen beigetragen. Das Vorhaben, nach der Winterpause angreifen zu wollen, hatte nicht die erhoffte Wirkung und endete in einer Situation, die Pendzich als „Knackpunkt“ bezeichnet: „Wenn eher Verletzte als ich in den Kader kommen, dann macht es keinen Sinn mehr. Ich wollte nicht mehr weitermachen, nur um das Geld mitzunehmen.“ Tim Pendzich bestritt elf Bremen-Liga-Spiele für den Bremer SV. Sechsmal stand er in der Startelf, fünfmal wurde er eingewechselt. Er erzielte zwei Treffer.


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Leserkommentare
darkstarbremen am 21.10.2019 19:36
Endlich ein richtiger Ansatz in der Ausbildung. Das ist sehr zu fördern. Und was wird mit den anderen Studiengängen in der Pflege in Bremen?
darkstarbremen am 21.10.2019 19:31
Inwiefern wurden denn die Gehälter der Pflege in Kliniken gedrückt? Der TVÖD Pflege in den Kliniken wurde nicht gesenkt. Das ist auch richtig so. Nur ...