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Fußball-Landesliga Bremen
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Topteams gastieren in Bremen-Nord

Marc Gogol 07.12.2018 0 Kommentare

Auf Marius Schramm (links) wartet mit DJK Blumenthal eine schwere Aufgabe. Mit der SV Hemelingen stellt sich ein heißer Aufstiegskandidat vor, der sich gegen die personell arg gebeutelten Nordbremer sicher keine Blöße geben will. Das Hinspiel hatten
Auf Marius Schramm (links) wartet mit DJK Blumenthal eine schwere Aufgabe. Mit der SV Hemelingen stellt sich ein heißer Aufstiegskandidat vor, der sich gegen die personell arg gebeutelten Nordbremer sicher keine Blöße geben will. Das Hinspiel hatten die damals noch im Neuaufbau befindlichen Nordbremer mit 0:2 verloren. (M. von Lachner)

Bremen-Nord. Auftakt zur Rückrunde in der Fußball-Landesliga. Am vorletzten Spieltag in diesem Kalenderjahr steht das Nordbremer Quartett, jeweils auf eigenem Platz, stadtbremischen Gegnern gegenüber. Dabei haben die DJK Blumenthal und der SV Grohn den Tabellenzweiten sowie den Herbstmeister zu Gast, während sich der SV Lemwerder und der TSV Lesum-Burgdamm mit Teams aus der unteren Tabellenhälfte messen.

TSV Lesum-Burgdamm – SG Findorff: Wieder einmal haben sich die Nordbremer einiges vorgenommen, wollen den Rückrunden-Auftakt für sich gleich positiv gestalten. Doch zwischen Theorie und Praxis lagen in dieser Saison meist Welten bei den Heidbergern. Doch zumindest im Tabellenbild ist der Aufsteiger und Tabellenvierzehnte nicht weit entfernt vom Schlusslicht TSV Lesum-Burgdamm.

„Bis zum ersten Tor hat mir unser Spiel in OT gut gefallen“, rekapituliert Lesums Trainer Bayram Özkul. „Dann gab es nach dem ersten Gegentor jedoch einen Bruch in unserem Spielsystem, die Motivation ging nach unten, und es gab gleich weitere Gegentreffer.“ Genau das soll gegen Findorff nicht passieren. „Wir müssen mal unsere erste oder zweite Chance nutzen und in Führung gehen“, sagt Bayram Özkul, „dann könnte es gegen den Aufsteiger ein 50:50-Spiel werden“.

Wenn schon die Verteidigungsleistung nicht optimal ist (86 Gegentreffer in 15 Spielen), so soll es also wenigstens vorne im Sturm krachen. Dafür könnte ein Name stehen, der in der Offensive Gewicht hat: Ercan Yilmaz. Der Lesumer wohnt zwar in Hamburg, könnte aber gegen die SG Findorff für die Gastgeber auflaufen. „Ercan ist ein Knipser, der weiß, wo das Tor steht“, gibt sich Bayram Özkul hoffnungsvoll. Sollte es wieder nicht mit einem Dreier klappen, so der TSV-Trainer, dann ginge der Glaube an den Klassenerhalt langsam verloren.

Sbd, 14 Uhr, Kunstrasenplatz Ihletal

SV Lemwerder – TV Bremen Walle 1875: Das 1:0 gegen den Lokalrivalen SV Grohn war zwar ein etwas krampfhafter Heimsieg für die Schützlinge von Trainer Norman Stamer, aber er brachte die angestrebten drei Punkte ein. Damit konnte der SV Lemwerder seinen Abstand auf einen Abstiegsrang in der Tabelle auf fünf Zähler ausbauen und möchte diesen Trend gegen Walle fortsetzen. „Wir müssen Walle mit einem Heimsieg auf Distanz halten und an das Grohn-Spiel anknüpfen. Daraus müssen wir das Positive mitnehmen“, sagt Norman Stamer.

Er hofft, dass seine nahezu unverändert auflaufende Mannschaft von Beginn an konzentriert zur Sache gehen wird und die wenigen Möglichkeiten zum Toreschießen nutzen wird. „Walle trifft zwar nicht so häufig, ist aber kampfstark und gibt nie auf. Wir dürfen ihnen nicht so viele Umschaltmomente gestatten“, führt Norman Stamer weiter aus. Insgesamt möchte er noch drei oder vier Punkte vor der Winterpause auf der Habenseite verbuchen und damit die eher mau verlaufene Hinserie ein wenig aufhübschen. Schließlich kommt eine Woche nach Walle der ebenfalls schlagbare Tabellennachbar OT Bremen in die Wesermarsch.

Sonntag, 14 Uhr, SFZ Lemwerder

DJK Germania Blumenthal – SV Hemelingen: „Wir gehen auf dem Zahnfleisch“, merkt DJK-Trainer Aydin Pekyalcin angesichts der aktuellen Personalsituation bei den Gastgebern an. Nach dem 0:3 beim TV Bremen Walle 1875 ist Tugay Tuzlar wegen seiner Roten Karte gesperrt, Gökhan Tuzlar erlitt unter der Woche einen Arbeitsunfall und kann ebenfalls nicht auflaufen. Neben den verletzten Cuma Aytac und Ergün Talip drohen weitere krankheitsbedingte Ausfälle. „Ich werde eventuell noch Ü 32-Spieler für die Bank nominieren, damit wir dort wenigstens ein paar Alternativen mehr haben“, sagt Aydin Pekyalcin.

Eigentlich, so der Coach, wäre er froh, wenn er die letzten zwei Spiele im Jahr 2018 bereits hinter sich hätte. Eine Woche später geht es noch zum wichtigen Spiel beim Aufsteiger SG Findorff. Im Hinspiel bei den Hemelingern, die laut Aydin Pekyalcin zu Recht auf Rang zwei der Tabelle stünden, hatten die Nordbremer einen schlechten Tag erwischt und unterlagen mit 0:2. „Diesmal müssen wir das Beste draus machen“, so der DJK-Übungsleiter.

Sonntag, 14 Uhr, Burgwall

SV Grohn – FC Union 60: Der Herbstmeister kommt. „Wir können den Unionern gratulieren, sie haben sich zu Recht diesen Titel geholt“, sagt Torben Reiß, Interimstrainer bei den „Husaren“ und weiß, dass „keine einfache Aufgabe“ auf sein Team zukommt. Einfach war es schon im Hinspiel nicht, da gab es gleich mit 0:11 eine derbe Klatsche für die Nordbremer. „Union ist Favorit. Wir werden alles dran setzen, zu Hause wenigstens Paroli zu bieten“, so Torben Reiß weiter.

Reiß hat allerdings bei der 0:1-Niederlage vom Vorwochenende in Lemwerder noch viel Sand im Getriebe bei seiner Mannschaft feststellen müssen und Fehler, die es abzustellen gilt. Personell sieht es bei den Grohnern recht gut aus, lediglich Landing Sanneh (Gelb-Rot-Sperre aus dem Lemwerder-Spiel) und Mehmet Tugay Tiras (langzeitverletzt) werden noch fehlen. Für die Spiele nach der Winterpause hat Torben Reiß übrigens schon drei Verstärkungen an der Angel: Benjamin Samorski kehrt aus Ritterhude zurück, Mahmut Gökalp vom SV Türkspor hat in Grohn zugesagt, und Elvan Öksel, in der abgelaufenen Saison beim TSV Lesum-Burgdamm im Einsatz, soll ebenfalls im Abstiegskampf bei den Grohnern aushelfen. Weitere Neuzugänge sollen folgen.

Sonntag, 14 Uhr, Oeversberg


Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
suziwolf am 21.10.2019 12:01
Warum dieser einfache Hinweis
auf www.spiegel.de
[ ,auf Erweiterung der Information‘ ]
mit „👎“ bewertet wird,
erklärt sich ...
peteris am 21.10.2019 12:00
Bundesaußenminister
Maas: Türkische Offensive nicht mit Völkerrecht im Einklang.

Für "Diktatoren" wie Putin,Erdogan usw. gibt es ...