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Tischtennis-Regionalliga Nord der Damen
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Traumhaftes Debüt von Sophie Early

Klaus Grunewald 15.09.2019 0 Kommentare

Marßels Neuzugang Sophie Early gewann bei ihrem Debüt alle drei Einzel.
Marßels Neuzugang Sophie Early gewann bei ihrem Debüt alle drei Einzel. (Jens Pillnick)

Marßel. Die Tischtennis-Damen der SG Marßel haben die Saison 2019/20 in der Regionalliga Nord mit einem Paukenschlag eröffnet. In einem fast vierstündigen Match besiegten sie den Meisterschaftsanwärter und hohen Favoriten Kieler TTK Grün-Weiß mit 8:5. Einen Einstand nach Maß feierte dabei Marßels Neuzugang Sophie Early. Die 13 Jahre alte Irin gewann ebenso wie ihre ein Jahr ältere Teamkollegin Sofia Stefanska alle drei Einzel.

Der Tischtennis-Krimi in der Halle Landskronastraße hätte mehr Zuschauer verdient gehabt. Sieben der insgesamt 13 Spiele endeten im fünften Satz. Wobei die Nordbremerinnen nach fünf dieser Spiele auf des Messers Schneide die Nase vorn hatten.

Auch weil Marßels Trainer und Manager Thomas Bienert auf die beiden Spitzenspielerinnen Elina Vakhrusheva und Katharina Belopotocanova verzichten musste, trat sein Quartett als klarer Außenseiter mit nur geringen Gewinnchancen an. Nach den ersten beiden Doppeln deutete sich denn auch ein Schnelldurchgang zu Gunsten der Kielerinnen an. Sophie Early und Sofia Stefanska verloren gegen Lin Sievers/Catharina Grothkopp ebenso glatt 0:3 wie Jennifer Bienert und Klara Bruns gegen Karina Pankunin und Lena Meiß.

Doch bereits im ersten Einzel, das Marßels Nummer eins, Jennifer Bienert, gegen Kiels Nummer zwei, Karina Pankunin, mit 2:3 abgeben musste, deutete sich die Wende zugunsten der Nordbremerinnen an. Die Sophie Early in ihrem ersten Einzel für die SG Marßel ausgerechnet gegen TTK-Spitzenspielerin Lin Sievers einleitete. Die erfahrene Kielerin, die einige Jahre auch in Diensten der SG Marßel stand, musste sich dem Rotschopf von der grünen Insel mit 2:3 geschlagen geben.

Thomas Bienert zeigte sich von den spielerischen und taktischen Fähigkeiten der irischen Meisterin begeistert. Verständlich, denn die an Position zwei gesetzte 13-Jährige ließ auch Karina Pankunin keine Chance und fertigte sie glatt mit 3:0 ab. Gegen Kiels Nummer vier, Catharina Grothkopp, benötigte Sophie Early dagegen wieder fünf Sätze, um als Siegerin von der Platte zu gehen. Was die Ausgeglichenheit im Team des Titelkandidaten unterstreicht, der freiwillig aus der 3. Liga abgestiegen ist.

Ebenso wie Sophie Early gab sich Sofia Stefanska (Position drei) in ihren drei Einzeln keine Blöße. Auch sie hielt in einem spannenden Match Lin Sievers mit 3:2 auf Distanz, setzte sich mit 3:1 gegen Kiels Nummer drei, Lena Meiß, durch und benötigte nur drei Sätze, um Catharina Grothkopp zu bezwingen. Wie gegen Karina Pankunin fehlte dagegen Jennifer Bienert auch gegen Lin Sievers bei ihrer 2:3-Niederlage ein Quäntchen Glück, das ihr beim 3:2-Erfolg über Lena Meiß dann aber zur Seite stand. Und schließlich konnte auch Klara Bruns an Position vier mit einem 3:2-Sieg über Catharina Grothkopp einen Tagessieg feiern. Thomas Bienert sprach nach dem Tischtennis-Krimi von einem sensationellen Saisonauftakt und lobte seine Spielerinnen für eine „Super-Leistung“. Verständlich, hatten sie doch aus einem zwischenzeitlichen 2:5-Rückstand mit sechs Einzelsiegen in Folge einen 8:5-Heimsieg gemacht und die ersten beiden Saisonpunkte unter Dach und Fach gebracht.

Weitere Informationen

SG Marßel – Kieler TTK Grün-Weiß 8:5: Early/Stefanska – Sievers/Grothkopp  0:3 (7:11, 9:11, 5:11); Bienert/Bruns – Pankunin/Meiß 0:3 (7:11, 6:11, 8:11); Bienert – Pnakunin 2:3 (4:11, 11:6, 11:5, 6:11, 5:11); Early – Sievers 3:2 (9:11, 9:11, 11:7, 11:9, 13:11); Stefanska – Grothkopp 3:0 (11:5, 11:8, 11:9); Bruns – Meiß 1:3 (4:11, 11:7, 7:11, 9:11); Bienert – Sievers 2:3 (11:8, 6:11, 11:6, 6:11, 13:15); Early – Pankuni 3:0 (11:6, 11:9,11:7); Stefanska – Meiß 3:1 (11:9, 11:6, 6:11, 12:10); Bruns – Grothkopp 3:2 (11:7, 10:12, 11:9, 13:15, 11:8, ); Stefanska – Sievers 3:2 (12:10, 11:5, 6:11, 9:11, 13:11); Bienert – Meiß 3:2 (4:11, 11:8, 3:11, 11:6, 11:8); Early – Grothkopp 3:2 (11:3, 9:11, 11:5, 10:12, 18:16)    GRU


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...