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SV Grambke-Oslebshausen
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Vierte Meisterschaft eingefahren

Olaf Kowalzik 23.04.2019 0 Kommentare

Die Freude über den Meistertitel in der Landesliga ist der männlichen A-Jugend des SV Grambke-Oslebshausen bestens anzusehen (hinten jeweils von links): Co-Trainer Adrian Rüttjerott, Leon Feldermann, Flemming Kassan, Max Schriefer, Tjark Maretzke,
Die Freude über den Meistertitel in der Landesliga ist der männlichen A-Jugend des SV Grambke-Oslebshausen bestens anzusehen (hinten jeweils von links): Co-Trainer Adrian Rüttjerott, Leon Feldermann, Flemming Kassan, Max Schriefer, Tjark Maretzke, Jannes Meyran, Till Möller, Felix Hinrichs, Trainer Jochen Feldermann sowie (vordere Reihe): Fynn Bödeker und Alexander Nagel. (OLAF KOWALZIK)

Grambke. Dreimal ist Bremer Recht? Mag sein, aber für den Handball-Nachwuchs des SV Grambke-Oslebshausen muss dieses Sprichwort definitiv umgeschrieben werden. Seine männliche A-Jugend ist das fleißige Titelsammeln mittlerweile derart gewohnt, dass dieses Team schon die vierte Meisterschaft innerhalb von drei Jahren einfuhr.

Zweimal tat sie das verlustpunktfrei in der B-Jugend (Bremenliga), außerdem ging sie im vergangenen Jahr parallel auch noch als A-Jugend in der Kreisoberliga (32:4 Zähler) äußerst erfolgreich an den Start. „Dort hab ich sie gemeldet, damit sie richtig gefordert und auf die A-Jugend vorbereitet wird“, erklärte der SVGO-Trainer Jochen Feldermann. Diese Vorbereitung zahlt sich jetzt aus, da die Gelb-Blauen nun auch als reguläre A-Jugend in der frisch abgeschlossenen Saison 2018/19 einen Titel abgeräumt haben.

Überwiegend mit dem jüngeren Jahrgang – und vor allem eine Etage höher, in der Landesliga. 30:6 Punkte waren es am Ende geworden, mit denen das Feldermann-Team die Meisterschaft schon einen Spieltag vor dem Saisonende dingfest machte. Das Verrückte daran ist, dass dem SV Grambke-Oslebshausen der zweitschlechteste Angriff der Liga zum Titel genügte. „Im Angriff gewinnt man Spiele, in der Deckung die Meisterschaft“, kramte Jochen Feldermann dazu eine alte Fußball-Weisheit des ehemaligen Münchner Trainers Jupp Heynckes aus. Recht hat er, denn seine Mannschaft kassierte 89 Tore weniger als der Dritte HSG Heidmark, der die zweitbeste Verteidigungsreihe stellt. Die grandiose Rückrunde mit 17:1 Punkten sorgte für den Rest.

„Wir waren als Team stark“, betonte der SVGO-Trainer, „jeder hat die Krise des anderen ausgeglichen.“ Nicht minder interessant ist dabei, dass Fynn Bödecker beim SV Grambke-Oslebshausen nicht nur als Torwart zwischen den Pfosten agierte, sondern dass er auch immer wieder in der Abwehr und im Angriff eingesetzt wurde. Damit kam der Schlussmann in 16 Spielen zu zwölf Treffern, mit denen er den 94. Platz in der Torschützenliste der Landesliga Nord einnimmt. Bei ihrer Abschlussfahrt über Ostern ins dänische Kolding erreichten die Gelb-Blauen zu guter Letzt gleich zwei Grenzen: sowohl die im sportlichen als auch die beim finalen Feiern. Schließlich steckten ihnen ja auch 210 Spielminuten binnen zwei Tagen in den Knochen. Der SVGO landete beim Kolding-Cup in der dänischen Hafenstadt von 14 Teams auf einem starken sechsten Rang. Sie erwischten nach 6:2 Punkten und dem zweiten Platz in der Vorrunde (unter anderem gegen Gegner aus der Schweiz und Dänemark) eine ganz schwere Zwischenrunde.

Dort zogen sie gegen den Süd-Bundesligisten HABO Bottwar JSG (11:19) sowie den Ex-Bundesligisten und späteren Turniersieger HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (8:19) klar den Kürzeren. Im Spiel um den fünften Rang fehlte den Nordbremern schließlich gegen den dänischen Vertreter Odense Midtfyn HF (9:12) die Kraft. „In der Endrunde haben wir gesehen, dass wir sowohl in der Deckungshärte als auch in der Angriffsdynamik noch zulegen müssen“, sagte Jochen Feldermann – seine Mannschaft steigt Ende Mai in die Aufstiegsrunde zur Oberliga ein.


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Leserkommentare
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...
onkelhenry am 19.10.2019 17:00
Hallo @Suzi ....

Was Sie da immer so verstehen ;-)

Das erklärt auch, warum Sie so oft falsch liegen!

Ja zu ...